Vision 2012: Der Countdown läuft

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Nur noch wenige Wochen, dann ist es so weit: Am 6. November startet auf dem Stuttgarter Messegelände die Fachmesse Vision, das jährliche Branchenevent der Bildverarbeitung. Die drei Messetage stehen unter dem Motto „One VISION“, denn diesmal sind alle rund 360 Aussteller räumlich in Halle 1 vereint, und sie präsentieren vom 6. bis 8. November auf rund 21.000 Bruttoquadratmetern ihre Neuheiten in Sachen Kameras, Bildsensoren, Vision Sensoren, Framegrabber, Beleuchtungen, Laser, Optiken, Software sowie Systeme, Lösungen und Dienstleistungen rund um die Bildverarbeitung.


Wie gewohnt ist auf der Vision auch einiges fürs „Auge“ dabei. Beispielsweise zeigt das Unternehmen Xapt erstmals ein Bildsensor-Cluster nach Vorbild eines Insektenauges, das dreidimensional sieht und eine sehr hohe Szenenauflösung bietet. Hier geht es um eine völlig neuartige Sensortechnologie, die die optische Inspektion in Bereichen möglichen soll, wo es bisher aufgrund zu geringen Bauraums oder aus Kostengründen undenkbar war.
Ein Trend, der sich bei den Kamerasystemen fortsetzt, ist der hin zu CMOS-Technologie bei den verbauten Bildsensoren. Vor allem dort, wo hohe Bildaufnahmegeschwindigkeiten und hohe Auflösungen gefordert sind, drängen diese die CCD-Technologie zurück, obwohl auch diese je nach Anwendung weiterhin ihre Berechtigung haben. CMOS-Sensoren mit Global-Shutter-Funktion und Mikrolinsen gelten als Pioniertechnologie. Sie lesen das Sensorbild mit einem Mal aus und nicht wie bislang üblich zeilenbasiert. Bewegte Objekte lassen sich so schärfer erfassen. Und das ist auch nötig, denn Kamerasysteme müssen gerade unter Extremgeschwindigkeiten zuverlässig und möglichst detailgetreu Fehler – in Fertigungsprozessen – erkennen und analysieren.


Schnelle Daten-Highways


Der Trend zu kleineren Pixeln, größeren Bildsensorflächen und höheren Bildraten, fordert steigende Geschwindigkeiten bei der Vernetzung von Kameras und der Übertragung der immensen Datenmengen zum Computer. Noch Zukunftsthemen sind die beiden Hochgeschwindigkeitsstandards CoaXPress und CameraLink HS, auch wenn erste Aussteller bereits Kameras mit diesen Standards präsentieren. Schon eher in der Praxis ankommen sind higegen die Schnittstellen 10-GigabitEthernet-Vision (GigE-Vision), Dual-GigE-Vision und USB 3.0 (USB3-Vision). Welche Datenschnittstelle jedoch die geeignete ist, hängt immer von der jeweiligen Anwendung ab.
Die Standardschnittstelle GigE-Vision bringt den Vorteil, dass sich Mehrkamerasysteme problemlos aufbauen lassen. Für Kameras der mittleren bis unteren Leistungsklasse wird die USB 3.0-Schnittstelle immer attraktiver, da diese Anschlusstechnik einfach und preiswert ist. Passend zur Vision 2012 soll das erste Release des Standards USB3-Vision fertig werden und gleichzeitig auch die ersten Produkte erhältlich sein. Wer sich über die Eigenschaften einzelner Schnittstellenstandards informieren möchte, sollte auf der Sonderschau „Internationale Bildverarbeitungsstandards“ fündig werden.


Lösungen und Partner finden


Wer Lösungen und Partner sucht, an den richtet sich die Integration Area, eine Plattform für Systemintegratoren und Lösungsanbieter. „Mit der Integration Area wird die Vision 2012 dem steigenden Marktbedarf an Komplettlösungen voll gerecht“, sagt Florian Niethammer, Projektleiter der Vision bei der Messe Stuttgart.

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