Trotz Corona-Krise: Mapal hat 32 Auszubildende eingestellt

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Viele Unternehmen wollen wegen der Corona-Krise weniger Auszubildende aufnehmen. Der Werkzeughersteller Mapal geht einen anderen Weg.
Trotz Corona-Krise: Mapal hat 32 Auszubildende eingestellt

Quelle: Mapal

Anfang September haben 32 junge Frauen und Männer ihre Ausbildung beim Präzisionswerkzeughersteller Mapal in Aalen begonnen. Zwei der Auszubildenden sind angehende Industriekaufleute werden alle Verwaltungsbereiche des Unternehmens kennenlernen. Die anderen bereiten sich auf einen Beruf im technischen Bereich vor. 21 Azubis streben einen Abschluss als Zerspanungsmechaniker an, drei wollen Industriemechaniker werden. Zudem bildet Mapal drei Fachinformatiker, zwei Mechatroniker sowie erstmalig eine Werkstoffprüferin aus.

Das Unternehmen stellt sich dem Wandel in der Industrie. Durch die Digitalisierung und die Vernetzung von Prozessen entstehen neue Arbeitsbereiche, für die entsprechende Fachkräfte benötigt werden. Ein Team von Ausbildern bereitet die Neueinsteiger fundiert und praxisnah auf ihre späteren Aufgaben im Betrieb vor.

Nach der Ausbildung gibt es viele Chancen für die jungen Leute und für Mapal

Im Anschluss an die Ausbildung bieten sich den jungen Leuten zudem viele Chancen, sich beruflich weiterzuentwickeln. Das Unternehmen fördert die Weiterqualifizierung und auch das Arbeiten an einem der internationalen Standorte ist möglich.

Mit rund 300 Auszubildenden in Deutschland, davon 120 in Aalen, gehört Mapal zu den größten Ausbildungsbetrieben der Region. Die Zahl der Ausbildungsplätze bleibt auf einem konstanten Niveau und die Vergabe erfolgt unabhängig von konjunkturellen Schwankungen. „Wir engagieren uns aus voller Überzeugung für die eigene Ausbildung. Denn so gewinnen wir treue und qualifizierte Mitarbeiter, die viel über unsere Produkte wissen und das Unternehmen bereits gut kennen,“ sagt Uwe Heßler, Leiter der Aus- und Weiterbildung bei Mapal.

Mapal: In Kürze

Die Mapal Präzisionswerkzeuge Dr. Kress KG gehört zu den international führenden Anbietern von Präzisionswerkzeugen für die Zerspanung nahezu aller Werkstoffe. Das 1950 gegründete Unternehmen beliefert namhafte Kunden vor allem aus der Automobil- und Luftfahrtindustrie und dem Maschinen- und Anlagenbau. Mit seinen Innovationen setzt das Familienunternehmen Trends und Standards in der Fertigungs- und Zerspanungstechnik. Mapal versteht sich dabei als Technologiepartner, der seine Kunden bei der Entwicklung effizienter und ressourcenschonender Bearbeitungsprozesse mit individuellen Werkzeugkonzepten unterstützt. Das Unternehmen ist mit Produktions-, Vertriebsstandorten und Servicepartnern in 44 Ländern vertreten. Im Jahr 2019 beschäftigte die Unternehmensgruppe 5.500 Mitarbeiter, der Umsatz lag bei 620 Mio. Euro.

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