Netzwerke

in der EDV das Zusammenschließen elektronischer Systeme, so dass eine Kommunikation untereinander zustande kommt.

Stromsparend, vernetzt und ausgestattet mit künstlicher Intelligenz: das ist die Fabrik der Zukunft, so wie sie sich derzeit auf der Hannover Messe präsentiert. Der Telekommunikationsanbieter Vodafone verantwortet dort das neue Maschinennetz, über das Millionen Dinge gleichzeitig vernetzt werden – die Infrastruktur für das Internet der Dinge. Ein großflächiger Ausbau in Deutschland ist geplant.

14 deutsche Unternehmen und Organisationen haben sich im Projekt „TACNET 4.0 - Tactile Internet“ zusammengeschlossen, um ein einheitliches System für die industrielle Kommunikation in Echtzeit zu entwickeln. Auf Basis der 5G-Mobilfunktechnologie soll in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt das sogenannte „taktile Internet“ für die Digitalisierung von Produktion und Robotik weiterentwickelt werden. 

Je weiter die Digitalisierung in der Produktion voranschreitet, desto wichtiger ist es, die Systeme gegen unautorisierte Zugriffe, Sabotage, Datendiebstahl und Spionage abzusichern. Der internationale Security-Standard IEC 62443 definiert dazu Anforderungen an die Entwicklungs- und Integrationsprozesse sowie die Security-Technologien. TÜV Süd hat das erste Produkt gemäß IEC 62443 zertifiziert: das Prozessleitsystem Simatic PCS 7 von Siemens. von Dr. Kai Wollenweber

Vernetzung, künstliche Intelligenz und wachsende Internationalität – die Hannover Messe 2017 hat kompakt die aktuellen Trends in der Industrie dargestellt. Auch der Veranstalter Deutsche Messe zieht eine eindrucksvolle Bilanz: Die Industriemesse boomt: Intelligente Roboter, lernfähige Maschinen und vernetzte Energiesysteme sorgen für ein kräftiges Besucherplus.

Auf der Hannover Messe 2017 hat Cisco drei neue Lösungen für die Connected Factory vorgestellt. Das Unternehmen möchte Fertigungsunternehmen die Grundlage bereitstellen, um Industrie 4.0-Projekte voranzutreiben. Die Lösungen basieren auf der Digital Network Architecture (DNA) von Cisco und sollen helfen, die Grenzen heutiger Daten-Silos in der Fabrik zu überwinden.

Der „Software-Cluster“, nach eigenen Angaben "Europas Silicon Valley der Unternehmenssoftware", wird sich in Zukunft von Darmstadt, Kaiserslautern, Karlsruhe und Saarbrücken aus gemeinschaftlich steuern. Nach dem planmäßigen Ende der Spitzencluster-Förderung haben sich die Software-Cluster-Akteure eine neue Organisationsstruktur gegeben, die das dauerhafte Fortbestehen des seit 2010 aufgebauten Netzwerks ermöglichen soll.

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