Industrie 4.0

steht für die vierte industrielle Revolution. Der Begriff wurde erstmals auf der Hannovermesse 2011 in eine breite Öffentlichkeit getragen und ist zum innovationspolitischen Leitthema avanciert. Eine starke Individualisierung der Produkte bis hinunter zu Losgröße 1 unter den Bedingungen einer hochflexibilisierten Großserienproduktion kennzeichnet das Konzept im Bereich der Industrieproduktion. Die für Industrie 4.0 notwendige Automatisierungstechnik soll durch Selbstkonfiguration, Selbstoptimierung, Selbstdiagnose und Kognition erreicht werden.

Die Digitalisierung der Produktionsprozesse bietet neben ökonomischen Vorteilen ein hohes Potenzial für Material- und Energieeffizienz. Das VDI ZRE hat einen neuen Ressourcencheck entwickelt, der Unternehmen dabei unterstützt, den Grad der Digitalisierung ihrer Produktion zu überprüfen. Anhand einer Visualisierung können Nutzer außerdem ihr Digitalisierungs-Know-how vertiefen.

Digitale Produktion lebt von Informationen. Siemens setzt deshalb auf einen durchgängig digitalisierten Workflow und effizienten Datenfluss über alle Ebenen hinweg. Ein skalierbares Portfolio direkt anwendbarer Lösungen unterstützt Anwender beim Ausbau digitaler Kompetenz – vom Engineering bis zum maschinennahen, performanten Edge Computing. Von Nadja Neunsinger

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die Innovationsfähigkeit und Wachstumsorientierung bei klein- und mittelständischen Betrieben in der Industrie sowie im Handwerk, im Handel und im Dienstleistungsbereich. Im Fokus steht vor allem die digitale Transformation linearer Geschäftsmodelle im Zusammenhang mit modernen Vorhaben zur Umsetzung von Industrie 4.0.

Fujitsu setzt künftig auf integrierte Gesamtsysteme anstatt auf isolierte Insellösungen. Die neuen Connected Services sollen auf individuelle Branchenanforderungen zugeschnitten sein und beinhalten Beratung sowie Integration der Systeme. Im Fokus stehen dabei Anwendungen für IoT, Industrie 4.0 und Smart City, wie sie unter anderem in der Fertigungsindustrie und Automobilbranche sowie im öffentlichen Sektor benötigt werden.

Das Qualitätsmanagement der Stamm- und Bewegungsdaten ist in die Liga der Top-Themen für den Mittelstand aufgestiegen. Grund dafür sind Digitalisierung und Industrie 4.0. Um die eigene Datenqualität hinreichend beurteilen zu können, stellt ERP-Hersteller ProAlpha sieben Kriterien heraus. Dabei können Unternehmen von einer funktionierenden Fußballmannschaft lernen.

Die Digitalisierung ist omnipräsent und verändert alle gesellschaftlichen Bereiche dramatisch, so natürlich auch die produzierende Industrie. Insbesondere der Maschinenbau wird sich den Herausforderungen stellen müssen, will er seine in vielen Bereichen bestehende Produktführerschaft behalten. von Burkhard Röhrig

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