Industrial Communication

Unter Industrial Communication – Industrielle Kommunikation versteht man das einfache Abfragen von Sensordaten bis hin zu komplexen unternehmensweiten Qualitäts- und Produktionsdatenabfragen und deren Übertragung mit Hilfe von Datengebern. Etwa eine Datenverteilersteckdose für Ethernet, Datenerfassung (DAQ), Industrie-Computer, optoelektronische Sensoren, Ultraschallsensoren, induktive Sensoren, Fluidsensoren, Bildverarbeitung und Smart Cameras, MEL 2D-/3D-Sensoren, 1D-/2D- und Barcode-Scanner, Sicherheitstechnik.

Es gibt eine Reihe von Technologien  wie z.B. Industrial Ethernet, PROFINET, PROFIBUS, AS-Interface, IO-Link, Industrial Wireless Communication, Industrial Remote Communication, Rugged Communication.  Damit lassen sich nahezu alle Anforderungen im Bereich der Steuerung, Überwachung und Fernwartung lösen. Hier einige Anforderungsbeispiele: Maschinensteuerungen, Produktionsüberwachung, Maschinenkontrolle, Koordination von Produktionsbereichen.

Die Digitalisierung in der Industrie und damit auch die Verbindung von Produktion und Logistik schreiten zügig voran. Wertschöpfungsketten werden digital, die Zusammenarbeit von Menschen mit Robotern ist real. Die Automatisierung im Handel, besonders im Online-Handel transformiert Branchen und Gewohnheiten. In diesem Zuge entstehen auch neue Produkte, Lösungen und Dienstleistungen. Daher präsentiert SEW-Eurodrive auf der diesjährigen Hannover Messe in Halle 15, Stand F12 Lösungen für eine effiziente digitaleTransformation.

Wie kann eine existierende Produktionsanlage digitalisiert werden? Dies ist eine zentrale Frage zur vertikalen Integration, die sich viele produzierende Unternehmen beim Nachrüsten ihrer bestehenden Brownfield-Anlagen stellen. Das Partnerkonsortium der SmartFactoryKL-Industrie 4.0-Produktionsanlage stellt verschiedene Lösungen auf dem Gemeinschaftsstand von SmartFactoryKL und dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) auf der Hannover Messe in Halle 8, Stand D20 vom 24. bis 28. April 2018 aus. 

Ericsson, Anbieter von Mobilfunk- und Telekommunikationstechnik, setzt in seinen Produktionsanlagen auf Augmented-Reality-Lösungen, um Fehler zu erkennen und zu beseitigen. So hat ein Team von Entwicklern und Ingenieuren im Ericsson-Werk in Tallinn, Estland, die Analyse und Reparatur von schadhaften Leiterplatten mit Hilfe von AR einfacher gemacht.

Das Industrial Internet of Things (IIoT) und Cloud-Technologien verspricht disruptive Lösungen für die heutige Produktionstechnik, die zum Beispiel die Gesamtanlageneffektivität (OEE) durch resiliente und selbstoptimierende Produktionsanlagen steigern. Fehlende durchgängige Kommunikations- und Steuerungskonzepte für die Übertragung großer Datenmengen machen ein Teil des Benefits wieder zunichte.

Intelligente an die Cloud angebundene Feldobjekte bilden im industriellen Internet der Dinge (IIoT) die komplexe Realität ab. Doch wie kann eine Integration von Objekten erfolgen, die über keine eigene Kommunikationseinheit verfügen? Radio Frequency Identification (RFID) spannt nun eine Brücke vom Objekt im Feld zur Cloud-Plattform, womit die Datenobjekte weltweit zur Verfügung stehen.   von Markus Weinländer

Kontron, Anbieter von IoT- und Embedded-Computer-Technologie (ECT), stellt auf der SPS IPC Drives 2017 mit der KBox A-203 eine neue Generation seiner kompakten Industrial-Computer-Plattform speziell für Gateway Anwendungen an. Basierend auf den neuen Intel-Atom-Prozessoren der E3900 Familie soll der neue wartungsfreie, lüfter- und batterielose Rechner vor allem im Bereich der industriellen Automatisierung, aber auch im Transport- oder Kommunikationsumfeld zum Einsatz kommmen.

In Zusammenarbeit haben Schneider Electric Deutschland und Machineering die Kopplung zwischen der PacDrive-Steuerungsplattform und der Simulation IndustrialPhysics optimiert und damit die Simulation von Verpackungsmaschinen verbessert. Durch die Kapselung der Schnittstelle in eine Library wird die Konfiguration jetzt noch einfacher und die Performance der Anwendung deutlich gesteigert.

In Kooperation mit Endress+Hauser hat die Aucotec AG jetzt eine Online-Verbindung vom Engineering zu den aktuellen Geräteinformationen des Messtechnik-Herstellers geschaffen. Damit haben Nutzer des Softwaresystems Engineering Base (EB) direkten Zugriff auf Daten zum gesamten Lebenszyklus ihrer verbauten Messgeräte, zum Beispiel auf Anleitungen, Zertifikate, Instandsetzungs- und Kalibrierprotokolle.

Fischertechnik erreicht mit seinen Trainingsmodellen zur Simulation digitaler Prozesse einen weiteren Meilenstein: Der Spielwarenhersteller ist seit Kurzem offizieller Kooperationspartner des Software-Herstellers SAP. An 3'500 Universitäten und Bildungseinrichtungen weltweit lernen Mitarbeiter, Kunden und junge Talente anhand der Fischertechnik-Simulationsanlagen neue Technologien kennen.

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