Automobilbau, Automotive

Der italienische Antriebsspezialist Bonfiglioli forscht für die Zukunft, unter anderem als aktives Mitglied des IZADI-Nano2Industry-Konsortiums. Bei dem Pilotprojekt Tribonano, einem von drei Pilotprojekten des IZADI-Nano2Industry-Konsortiums, geht es um die Entwicklung besserer, haltbarerer und umweltfreundlicherer Produkte mittels Nanotechnologie.

Auch in der Produktion hält die virtuelle Realität verstärkt Einzug. So haben Planer bei BMW bereits einige Monate vor dem Produktionsstart des ersten neuen BMW 3er in München einzelne Arbeitsplätze in einer virtuelle Welt komplett ausgearbeitet – zum Beispiel in der Cockpitvormontage, dem Ort, an dem das Cockpit des Fahrzeugs aufgebaut wird. 

BASF hat eine digitale Plattform mit authentischen, digitalisierten Farbtönen für Automobile vorgestellt.  Virtuelle Lacke lassen sich inklusive komplexer Effekte zur Farbbeurteilung direkt auf jeder 3D-Geometrie abbilden.  Fotorealistische Visualisierungen beschleunigen die Farbabstimmungen der OEM-Designer.

Auf den Zulieferern der Automobilhersteller liegt ein enormer Kosten- und Zeitdruck. Sie benötigen für die Anforderungen von JIT- und JIS-Produktionen leistungsfähige Tools. Für die optimale Planung, Steuerung und Überwachung einer sequentiell strukturierten Fertigung ab Losgröße 1 hat gbo datacomp das Manufacturing Execution System bisoft MES entwickelt.

Die in Dresden beheimatete Gläserne Manufaktur von Volkswagen und das Dresdner Startup Wandelbots haben im März 2018 ein neuartiges Gemeinschaftsprojekt zur Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) vereinbart. Ziel dieser Kooperation ist es, mit der Einrichtung und dem Betrieb einer innovativen Erprobungsstation in der Gläsernen Manufaktur neue MRK-Anwendungen in der Fahrzeug-Endmontage zu testen und zur Serienreife zu bringen. Von Tino M. Böhler

"Graphen" ist die Bezeichnung für eine Modifikation des Kohlenstoffs und hat unter anderem exzellente Schallschutz-Eigenschaften. In Kooperation mit Eagle Industries und XG Sciences hat Ford einen Weg gefunden, mit einer sehr geringen Menge an Graphen große Fortschritte bezüglich Leichtbau, Wärmeleitfähigkeit und Geräuschminderung zu erzielen.

Die Entwicklung von Prototypen und Modellen ist für Autohersteller mit immensen Kosten verbunden. Eine Möglichkeit, Prozesse schlanker, kostengünstiger und zeiteffizienter zu gestalten, bietet Virtual Reality. Statt dabei wie bisher die Entwicklerperspektive in den Fokus zu rücken, stellt die internationale Designfirma Goodpatch mit dem eigens in Berlin entwickelten VR-Tool Athena das Anwendererlebnis in den Mittelpunkt.

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