Technologie der Zukunft: Was durch vernetzte Hydraulik alles möglich ist

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Technologie der Zukunft: Was durch vernetzte Hydraulik alles möglich ist

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Produktivität ist für Maschinenhersteller und Anwender das Maß aller Dinge. Dazu leistet auch vernetzte Hydraulik einen wichtigen Beitrag, indem sie die physikalischen Möglichkeiten der Fluidtechnik mit jenen der Digitalisierung und des Internets der Dinge verbindet.
Technologie der Zukunft

Quelle: Gorodenkoff/shutterstock

Technologie der Zukunft: Aussuchen, bestellen, inbetriebnehmen. Online-Tools für die Auswahl und Konfiguration von Hydraulikkomponenten und komplexe Baugruppen fügen sich zusehends in die digitalisierten Arbeitsabläufe der Konstrukteure ein. Durch die Verlagerung von bislang hydromechanisch ausgeführten Bewegungen in die Software können sie darüber hinaus mit identischer Hardware verschiedene Bewegungsaufgaben lösen.

Technologie der Zukunft: So einfach wie möglich

Der Trend ist eindeutig: Immer weniger Konstrukteure wollen Hydrauliksysteme komplett selbst konstruieren, sondern Funktionen durch einbaufertige Plug-and-produce-Module abbilden. Rexroth bietet hier mit einer neuen Aggregate-Generation, drehzahlvariablen Pumpenantrieben oder einbaufertigen Linearantrieben mit dezentralem Fluidkreislauf bereits ein breites Portfolio, das ständig wächst.

Schnelle Inbetriebnahme dank Software-Assistenten

Software-Tools prägen auch die Inbetriebnahme. Ventile mit digitaler Intelligenz identifizieren sich über eine Multi-Ethernet-Schnittstelle oder IO-Link automatisch selbst. Software-Assistenten und Wizards für die Erstparametrierung führen auch weniger erfahrene Techniker logisch durch die Inbetriebnahme und schlagen passende Reglerparameter vor.

All das vermeidet Fehleingaben und beschleunigt die Inbetriebnahme deutlich. In einem nächsten Schritt stellen Regelventile die offene Schnittstelle Bluetooth bereit. Via App können Anwender mit ihrem Smartphone direkt auf Komponenten zugreifen, Parameter ändern und die Hydraulik an ihre jeweilige Aufgabe anpassen.

Maximale Produktivität durch Technologie der Zukunft

Die Anpassung an die jeweilige Aufgabe und die kontinuierliche Leistungssteigerung von Hydraulikkomponenten bilden die Basis für eine höhere Produktivität. Zudem erschließt der Einsatz von neuen Fertigungsverfahren wie 3D-Druck weitere Potenziale. Gleichzeitig hat die Hydraulik enorme Fortschritte bei der Energieeffizienz gemacht. Mit Verbrauchseinsparungen von bis zu 80 Prozent trägt sie aktiv dazu bei, die CO2-Ziele produzierender Unternehmen zu erreichen.

Im täglichen Betrieb erfassen vernetzte Hydraulikprodukte und -systeme als Technologie der Zukunft kontinuierlich Betriebsdaten. Diese können auf dem Gerät (etwa bei Proportionalventilen) mit einer einfachen Lebensdauererwartung (Grün-Gelb-Rot-Logik) angezeigt werden. Die Betriebsdaten können aber auch dezentral verarbeitet und die Ergebnisse an übergeordnete Systeme versendet werden.

Analyse-Algorithmen leiten daraus erhebliche Optimierungspotenziale für Prozessverbesserungen und höhere Produktivität ab.

Technologie der Zukunft
Die neue Aggregate-Generation folgt dem Trend, Funktionen durch einbaufertige Plug-and-produce-Module abzubilden. Bild: Bosch Rexroth

Minimale Ausfallzeiten: Stillstand vorausschauend verhindern

Diese Daten sind auch der Schlüssel für minimale Stillstandszeiten, weil auf jahrzehntelange Anwendungserfahrung basierende Algorithmen Verschleiß erkennen, bevor dieser zu einem Ausfall führt. Eine spezielle Software-Lösung bereitet die Betriebsdaten von Hydraulikaggregaten dezentral auf. Instandhalter rufen per Smartphone diese Informationen unabhängig von ihrem Standort – innerhalb oder außerhalb der Fabrik – ab. Sie können viele Fehlermeldungen per Online-Zugriff lösen oder eine automatische Ersatzteilbestellung auslösen.

Die digitale Zukunft der Hydraulik hat begonnen

Die Digitalisierung der vernetzbaren Hydraulik gewinnt weiter an Tempo. In den nächsten Monaten werden neue digitalisierte hydraulische Komponenten, Module und Systeme in Serie gehen und die Einsatzmöglichkeiten erweitern. Vernetzbare Hydraulik ist eine zukunftssichere Technologie mit Mehrwert für Maschinenhersteller und Endanwender.

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Technologie der Zukunft
Bild: Bosch Rexroth AG

Der Autor Dr. Steffen Haack ist als Mitglied des Vorstands zuständig für die Entwicklungsaktivitäten der Bosch Rexroth AG sowie für die drei Produktbereiche der industriellen Hydraulik.

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