Studie: digitale Transformation in Unternehmen kommt nicht voran

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Lediglich fünf Prozent aller weltweit befragten Unternehmen können als „Digital Leader“ eingestuft werden – 2018 nicht anders als schon 2016. Weiterentwicklungen im Reifegrad sind insgesamt zäh. Und vier von zehn Unternehmen sind gar in den Anfängen stecken geblieben.

Lediglich fünf Prozent aller weltweit befragten Unternehmen können als „Digital Leader“ eingestuft werden – 2018 nicht anders als schon 2016. Weiterentwicklungen im Reifegrad sind insgesamt zäh. Und vier von zehn Unternehmen sind gar in den Anfängen stecken geblieben.

Der Digital Transformation Index (DTI) 2018 von Dell Technologies verdeutlicht, dass die Digitale Transformation weltweit in vielen Unternehmen noch in den Anfängen steckt: 78 Prozent der befragten 4.600 Entscheider wünschen sich, dass die digitale Transformation in ihrem Unternehmen weiter verbreitet sein sollte. Weltweit glaubt mehr als die Hälfte der Befragten, dass sie in den nächsten Jahren Schwierigkeiten haben werden, die sich ändernden Kundenanforderungen zu erfüllen. Fast jeder Dritte (30 Prozent) befürchtet, dass sein Unternehmen den Anschluss verpassen werde.

Für die Studie hat Dell Technologies in Zusammenarbeit mit Intel und dem Marktforscher Vanson Bourne Entscheider in 42 Ländern zum Stand der Digitalisierung in deren Unternehmen befragt. Eine ausführliche Auswertung der Studienergebnisse für Deutschland wurde bereits im Oktober 2018 veröffentlicht.

Unternehmen in Schwellenländern

Der aktuelle zweite Teil der Studie zeigt, dass Unternehmen in Schwellenländern nach ihrer Selbsteinschätzung digital am weitesten entwickelt sind, wobei Indien, Brasilien und Thailand an der Spitze stehen. Die Unternehmen in den Schwellenländern sind zuversichtlicher, was ihre Fähigkeit anbelangt, „eher selbst disruptiv zu sein als disruptiert zu werden“ (53 Prozent), verglichen mit nur 40 Prozent in den Industrieländern.

Ein langer Weg…

Der DTI wurde nach 2016 im vergangenen Jahr bereits zum zweiten Mal ermittelt. Der Vergleich verdeutlicht nur langsame Fortschritte: Unternehmen haben zu kämpfen, um mit dem rasanten Tempo des Wandels Schritt halten zu können. Während der Anteil der Digital Adopter gestiegen ist (23 gegenüber 14 Prozent in 2016), gab es an der Spitze (Digital Leader) keine Fortschritte (jeweils 5 Prozent in 2016 und 2018). Fast vier von zehn Unternehmen (39 gegenüber 47 Prozent in 2016) befinden sich noch immer auf den niedrigsten Stufen des digitalen Reifegrads (Digital Laggard und Digital Follower).

„In naher Zukunft muss jedes Unternehmen ein digitales Unternehmen sein, aber unsere Studie zeigt, dass die Mehrheit noch einen langen Weg vor sich hat“, sagt Michael Dell, Chairman und CEO von Dell Technologies. „Um von den beispiellosen Möglichkeiten der digitalen Transformation zu profitieren ist es notwendig, dass Unternehmen ihre Technologie modernisieren. Die Zeit zum Handeln ist jetzt.“

Dauerhafte Hindernisse

Die Ergebnisse deuten auch darauf hin, dass Entscheider sich in einer Art „Desillusionierungsprozess“ befinden, wobei 91 Prozent durch dauerhafte Hindernisse eingeschränkt werden. Die fünf größten davon sind:

  • Datenschutz und Cyber-Sicherheit (34 Prozent; befand sich 2016 auf Platz fünf)
  • Unzureichende Budgets und Ressourcen (33 Prozent)
  • Fehlende interne Expertise (27 Prozent)
  • Regulatorische und gesetzliche Veränderungen (27 Prozent; befand sich 2016 auf Platz neun)
  • Eine mangelnde digitale Kultur im Unternehmen (24 Prozent).

Fast die Hälfte der Befragten (49 Prozent) glaubt darüber hinaus, dass ihr Unternehmen innerhalb der nächsten fünf Jahre Schwierigkeiten mit seiner Glaubwürdigkeit haben wird. Fast ein Drittel (32 Prozent) traut dem eigenen Unternehmen nicht zu, dass es regulatorische Vorschriften wie die Datenschutz-Grundverordnung einhält. Jeder Dritte glaubt nicht, dass sein Unternehmen Mitarbeiter- oder Kundendaten wirksam schützt.

Investitionen in Cybersicherheit, IoT, Multi-Cloud und KI

Die Entscheider berichteten auch von Prioritäten und Investitionen, um die digitale Transformation voranzutreiben, darunter eine verstärkte Konzentration auf Mitarbeiter, IT-Sicherheit und IT-Infrastruktur. 46 Prozent wollen das Know-how intern weiterentwickeln und allen Mitarbeitern Programmierkenntnisse vermitteln. Investieren wollen die befragten Unternehmen in den nächsten drei bis fünf Jahren vor allem in Cybersicherheit, aber auch in IoT-Technologie, Multi-Cloud-Umgebung und KI.

Die lokalen Ergebnisse des Dell Technologies Digital Transformation Index können hier abgerufen werden.

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken
Werbung
Werbung

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktions-Newsletter ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Werbung

Oft gelesen

Noch keine Daten vorhanden.

Werbung

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Softwarepakete für CNC-Shopfloor-Management

Neuer Weg zum optimalen NC-Programm

Mehr erfahren

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.