Studie: Angebotskalkulationen noch zu komplex

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Facton, Anbieter von Kalkulationssoftware, und das Beratungsunternehmen TMG haben einen Marktstudie zur Angebotskalkulation veröffentlicht. Sie offenbart große Defizite bei zwei Dritteln der befragten produzierenden Unternehmen.

Facton, Anbieter von Kalkulationssoftware, und das Beratungsunternehmen TMG haben einen Marktstudie zur Angebotskalkulation veröffentlicht. Sie offenbart große Defizite bei zwei Dritteln der befragten produzierenden Unternehmen.

Hohe Durchlaufzeiten, großer Arbeitsaufwand und verbesserungswürdige Standards machen Angebotskalkulationen in der produzierenden Industrie oft ineffizient. Das geht aus der Marktstudie „Herausforderung Angebotskalkulation“ von Facton und TMG Consultants hervor. Demnach erreichen gerade einmal 31 Prozent der befragten Unternehmen reproduzierbare Ergebnisse bei ihren Kalkulationen. 70 Prozent der Befragten bilden eine hohe Komplexität in der Angebotskalkulation ab. Dabei sind korrekte Angebotsberechnungen die Basis für den Unternehmenserfolg, sie erfordern optimierte Prozesse, Methoden und Tools.

„Die steigende Zahl kundenindividueller Produktvarianten, mehrstufige Lieferketten oder der stark zunehmende Trend zum Multiprojektmanagement, sind nur einige Komplexitätstreiber im Prozess der Angebotskalkulation“, unterstreicht Wilhelm Hahn, Principal bei TMG Consultants. „Den damit einhergehenden Anforderungen zu genügen und ein präzises Kalkulationsergebnis zu erzielen ist eine Herausforderung, die produzierende Unternehmen meistern müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.“

Laut der Studie ist auch die Durchlaufzeit ein wichtiger, externer Wettbewerbsfaktor: Bislang brauchen Kalkulatoren der Automotive-Branche durchschnittlich 15,6 Tage, im Maschinen- und Anlagenbau sind es 8,7 Tage. „Das ist aus Sicht der Kunden viel zu lang“, kommentiert Frank Schikarski, der als Kooperationspartner die Studie bei TMG Consultants betreut. Die Studie belegt aber auch, dass Unternehmen, die ihre Durchlaufzeiten methodisch erfassen, diese im Schnitt um 25 Prozent verkürzen können.

Passende Methoden und IT-Tools nutzen

Anhand der Studienergebnisse haben Facton und TMG Handlungsempfehlungen zur Prozessoptimierung formuliert. „Die Basis einer effizienten Angebotskalkulation ist die Standardisierung“, betont Martin Voigt, Director Presales und Business Development bei Facton. „Alle am Prozess Beteiligten müssen mit der gleichen Methode arbeiten, um gesicherte Ergebnisse zu erhalten.“ Die Studie legt auch offen, dass Kalkulatoren, die mit unterschiedlichen Standards arbeiten, selbst bei relativ einfachen Kalkulationsaufgaben zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen.

Zudem müssen die immer komplexer werdenden Kalkulations-Prozesse entschlackt werden. Klare Zuweisung von Verantwortung und reduzierte Durchlaufzeiten bilden hierfür die Grundlage. „Je weniger Bereiche in einen solchen Prozess involviert sind und je mehr die Prozesse standardisiert und IT-gestützt ablaufen, umso geringer sind die vermeidbaren Zeitverzögerungen“, erklärt Voigt.

Zur Unterstützung der Kalkulatoren empfehlen die Urheber der Studie geeignete IT-Lösungen, die die Methoden und Prozesse richtig abbilden können. Entsprechend können Standards nachhaltig etabliert und nicht wertschöpfende Tätigkeiten minimiert werden. Die an der Angebotskalkulation beteiligten Ressourcen können folglich freigewordene Ressourcen zur wertorientierten Steuerung nutzen. Beispielsweise erlauben moderne EPC-Tools Simulationen, mit deren Hilfe gezielte Chancen- und Risikobetrachtungen durchgeführt werden können.

Wichtig ist dafür aber auch die Wahl der richtigen Kalkulationsmethode. Diese richtet sich individuell nach der Komplexität der Produkte und Geschäftsabläufe sowie der Wettbewerbsintensität. Oft passen die angewandten Methoden nicht zu den Ansprüchen der Unternehmen. Eine Betrachtung der individuellen Anforderungen an die Kalkulationsmethode ist daher für eine effiziente Angebotserstellung essentiell.

Die komplette Studie ist hier online abrufbar.

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