SPS IPC Drives: Kaspersky und BE adressieren Industrie 4.0

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Es ist die erste SPS IPC Drives, auf der Kaspersky Lab austelllt. Dafür kooperiert der Sicherheitsanbieter mit BE.services präsentieren gemeinsam auf der SPS IPC Drives (22. bis 24. November 2016) eine neue Lösung zur Absicherung industrieller Automatisierungsanlagen. Die Lösung bietet Schutz für SPS (Speicherprogrammierbare Steuerungen) beziehungsweise RTUs (Remote Terminal Unit), die auf Codesys basieren, eine der wichtigsten Entwicklungsumgebungen für SPS-Systeme.
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Es ist die erste SPS IPC Drives, auf der Kaspersky Lab austelllt. Dafür kooperiert der Sicherheitsanbieter mit BE.services präsentieren gemeinsam auf der SPS IPC Drives (22. bis 24. November 2016) eine neue Lösung zur Absicherung industrieller Automatisierungsanlagen. Die Lösung bietet Schutz für SPS (Speicherprogrammierbare Steuerungen) beziehungsweise RTUs (Remote Terminal Unit), die auf Codesys basieren, eine der wichtigsten Entwicklungsumgebungen für SPS-Systeme.

Basis der Sicherheitslösung ist die Plattform Kaspersky Security System [1]. Sie adressiert die Sicherheitsbedürfnisse von Steuerungssystemen in allen Bereichen der industriellen Automation: Prozessautomation, Energieproduktion und -verteilung, Fabrikautomation, Mobilautomation sowie Gebäudeautomatisierung.

Ob Energieerzeuger, das Transportwesen oder die Automobil- und Lebensmittelindustrie, Sicherheitslücken sind kein Phänomen einzelner Branchen, sondern ziehen sich über alle Industriezweige hinweg. Das zeigt eine Kaspersky-Studie [2] aus diesem Jahr. Demnach waren zum Zeitpunkt der Studie weltweit 188.019 Rechner (Hosts) industrieller Kontrollsysteme (ICS) über das Internet erreichbar. Davon waren 13,9 Prozent in Deutschland beheimatet. Zudem ist in den vergangenen fünf Jahren die Anzahl gefundener Schwachstellen innerhalb von ICS-Komponenten um das Zehnfache gestiegen. Bei knapp der Hälfte der Fälle (49 Prozent) handelt es sich um kritische Lücken.

„Wir sind der Meinung, dass Kunden aus der Industrie spezielle Sicherheitslösungen benötigen, die auf Basis der spezifischen Bedürfnisse des jeweiligen Kunden entworfen und entwickelt werden. Eine solche Lösung muss umfassend und flexibel sein, um vor allgemeinen und zielgerichteten Bedrohungen zu schützen – ohne große Auswirkungen auf die technischen Prozesse zu haben. Der Schutz der Geräte selbst ist ein Teil dieser Lösung“, sagt Andrey Nikishin, Special Projects Director, Future Technologies, bei Kaspersky Lab.

„IT-Sicherheit hat sich für ICS-Anbieter zu einem wichtigen Feature entwickelt. Große Unternehmen unterhalten zudem dedizierte Mitarbeiter zur Spezifizierung von Cybersicherheitsanforderungen. Eine für Kontrollsysteme bestimmte und auf Embedded-Ebene anpassungsfähige Software-Technologie – entwickelt von Kaspersky Lab, dem weltweiten Spezialisten für Cybersicherheit – passt perfekt zu den Marktanforderungen des Connected-Device-Zeitalters“, sagt Dimitri Philippe CEO der BE.services GmbH. „Wir unterstützen Automationsanbieter bei der Gestaltung und Entwicklung von Embedded-Software. Zudem bieten wir als CODESYS System Partner ein Höchstmaß an Sicherheit für die Kommunikationskanäle von CODESYS-programmierbaren Geräten, die Kaspersky Security System nutzen.“

Kaspersky Lab auf der SPS IPC Drives

Kaspersky Lab präsentiert sich vom 22. bis zum 24. November 2016 erstmals auf der SPS IPC Drives in Nürnberg, Europas führender Fachmesse für elektrische Automatisierung. Der Cybersicherheitsexperte zeigt seine aktuellen Sicherheitslösungen für Industrie und Embedded-Systeme in der zum Sonderthema „Industrie 4.0“ extra neu eingerichteten Halle 3A, Stand 548.

[1] http://newsroom.kaspersky.eu/fileadmin/user_upload/de/Downloads/PDFs/Brochure_KSS-2016.pdf

[2] https://de.securelist.com/featured/71667/industrial-cybersecurity-threat-landscape/

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