SPS IPC Drives 2018: Trends für die digitalisierte Industrie

Insgesamt 65.700 Besucher strömten zur 29. SPS IPC Drives nach Nürnberg, um sich zum Jahresende über die neuesten Produkte und Lösungen der Automatisierungsbranche zu informieren und um die Weichen für ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 zu stellen. Und zur Jubiläums-Ausgabe 2019 erfährt die Messe auch eine Namensänderung.

Fündig wurden die Messebesucher auf der 136.000 qm großen Fachmesse bei 1.630 Ausstellern aus aller Welt. In insgesamt 17 Messehallen, und damit einer mehr als im Vorjahr, besuchten Anwender und Entscheider die Messestände und tauschten sich dort über aktuelle Trends und zukunftsweisende Technologien in der industriellen Automation aus.

Umfassendes Rahmenprogramm

Neben dem breiten Wissens- und Informationsangebot auf den Messeständen überzeugte auch das umfassende Rahmenprogramm: die Guided Tours zu den Themen „Smart production“, „Smart connectivity“ und „IT-Security in automation“ kamen bei den Teilnehmern ebenso gut an wie die zahlreichen Podiumsdiskussionen und Fachvorträge auf den insgesamt vier Messeforen.

Wegbegleiter zu einer digitalisierten Industriewelt

Der Ausstellungsbereich „Software- und IT in der Fertigung“ ist erneut gewachsen und belegte bei der SPS IPC Drives 2018 neben der Halle 6 nun auch die Halle 5. Fachbesucher konnten sich hier über digitale Lösungen für die Industrie, Cyber-Security, Cloud-Dienste und 5G informieren. Beliebte Anlaufstellen waren auch die Gemeinschaftsstände „Automation meets IT“ und „wireless in automation“, deren Kernthemen Industrie 4.0 und innovative Funktechnologien ebenso einen Einfluss auf die Automatisierungswelt von morgen haben.

Aus SPS IPC Drives wird SPS

Zum 30. Jubiläum 2019 erfährt die SPS IPC Drives eine Namensänderung: Die im In- und Ausland häufig schon heute lediglich mit „SPS“ benannte Messe der elektrischen Automation erhält jetzt auch offiziell die Bezeichnung „SPS“. Dabei steht das Kürzel nicht mehr wie in der Vergangenheit für einen wesentlichen Baustein der Automatisierungstechnik – die Speicherprogrammierbare Steuerung – sondern für „Smart Production Solutions“. Der Name der seit 30 Jahren etablierten Fachmesse ändert sich damit, das bewährte Konzept und die inhaltliche Ausrichtung bleiben bestehen. Der Veranstalter Mesago Messe Frankfurt möchte hiermit der digitalen Transformation der Industrie Rechnung tragen.
„Mit dem Namen SPS als Abkürzung für Smart Production Solutions können wir einerseits die sehr starke Marke SPS erhalten und diese international nutzbar machen, andererseits aber auch die zunehmende Darstellung ganzheitlicher Industrie-4.0-Ansätze – auch durch neue Aussteller aus der IT – widerspiegeln“, bringt es Christian Wolf, Turck-Geschäftsführer und Vorsitzender des Ausstellerbeirats, auf den Punkt.

Die 30. SPS findet vom 26. bis 28. November 2019 in Nürnberg statt.

  • Die SPS IPC Drives 2018 überzeugte durch ihren Innovationscharakter und zahlreiche Highlights. Bild: Mesago/Mathias Kutt
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