SPS Connect: Highlights weiterhin on demand verfügbar

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Die Live-Tage der SPS Connect sind zwar vorbei. Teilnehmer haben jedoch noch bis zum Jahresende on demand Zugang zu allen Vorträgen und Talkrunden. Ebenso kann man sich weiterhin über die Chat-Funktion austauschen.
SPS Connect

Die SPS Connect fand vom 24. – 26. November 2020 statt und bot ein umfangreiches Programm zu allen wichtigen Themen und Trends der Automatisierungsbranche. Mit insgesamt 120 Programmpunkten in 3 parallelen Streams und mehreren Roundtables, hatten die beliebtesten Sessions bis zu 1300 Live-Zuschauer. Dieses beeindruckende Spektrum an Fachwissen ist jetzt auf der Plattform on demand verfügbar, sodass Besucher und andere Teilnehmer bis Ende Dezember in aller Ruhe in das Angebot eintauchen können.

SPS Connect: Zahlreiche Vorträge zu aktuellen Themen

Zum Schwerpunktthema „Digitale Zwillinge als integraler Bestandteil bei der Realisierung von Industrie 4.0“ hielt Patrick Bruder, Business Development Manager Automation bei Lenze SE, einen Vortrag mit dem Titel: „Auf dem Weg zu Industrie 4.0 mit dem digitalen Zwilling“. Der Vortrag beinhaltete speziell für Maschinenbauer und Endanwender konzipierte Einblicke, welche Standards eingehalten werden müssen und welche konkreten Schritte unternommen werden müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Sick setzte dieses Thema mit dem Vortrag „Virtuelle Inbetriebnahme von Sensoren als digitale Zwillingskomponente“ fort und gab einen Ausblick darauf, wie sich Sensoren anhand gültiger Verhaltensmodelle physikalisch abbilden lassen und wie reale Sensorfunktionen von der Konzeptphase bis zur virtuellen Inbetriebnahme nahtlos genutzt werden können.

Microsoft Deutschland sprach vor einem breiten Publikum darüber, wie eine verteilte Industrie-Cloud zukunftssichere Produktionsprozesse verbessert; ein relevantes Thema für alle Hersteller, die von automatisierten Maschinen zu autonomen End-to-End-Fertigungsprozessen übergehen.

Der Roundtable der Balluff GmbH zum Thema „„Künstliche Intelligenz: Was bringt mir KI und wie lege ich los?” behandelte im Austausch mit renommierten Experten die Bedeutung und den Nutzen von Künstlicher Intelligenz im industriellen Kontext. Die Highlights wurden mit dem Roundtable über Sensorlösungen für intelligente Fabriken von Sensata Technologies fortgesetzt. Der führende Anbieter von innovativen, sensor-reichen Lösungen zeigte Ansätze zur Leistungs- und Effizienzsteigerung durch intelligente Sensorik auf, mit Fokus auf Themen wie Digital, Wireless, Sensorfusion, CANopen, IO-Link und funktionaler Sicherheit.

Der Beitrag der Beckhoff Automation GmbH & Co. KG zum Thema „Traditionelle und Next Generation-Automatisierungstechnologien: PCbased Control – von On-Premises bis in die Cloud“, bot Einblicke in die Geschichte der PC-basierten Steuerungstechnik bei Beckhoff Automation sowie die Meilensteine auf dem Weg zu ihrem Erfolg. Darüber hinaus erfuhren die Teilnehmer, welche Vorteile die PC-basierte Steuerungstechnik bietet und wie sich diese unter Einbeziehung neuer Cloud-basierter Kommunikationsmechanismen und Infrastrukturen weiter ausbauen lassen.

Roundtable beleuchtet Veränderungen in der Produktionswelt

Die Bosch Rexroth AG veranstaltete einen Roundtable zum Thema ctrlX AUTOMATION mit dem Titel: „ctrlX AUTOMATION – Two Steps Ahead“, in dem die Veränderungen in der Produktionswelt beleuchtet wurden. Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Notwendigkeit eines neuen Maßes an Agilität, um mit der globalen Innovationsgeschwindigkeit Schritt zu halten. Die diskutierte Lösung soll die klassischen Grenzen zwischen Maschinensteuerung, IT-Welt und dem Internet der Dinge überwinden.

Das Thema „Safety meets Security – warum Cybersicherheit eine Grundvoraussetzung für funktionale Sicherheit ist“ wurde bei einem Vortrag der Phoenix Contact GmbH & Co.KG thematisiert, der Details zur Wichtigkeit einer gemeinsamen Strategie gegen Cyberangriffe beinhaltete.

Schneider Electric hielt einen Vortrag über die Zukunft der Automatisierung mit IEC 61499 – EcoStruxure Automation Expert und beantwortete Fragen wie zum Beispiel die Einsparung von Zeit und Kosten durch hardwareunabhängige Programmierung, die Sicherstellung einer schnelleren Time-to-Market durch event-basierte Programmierung und eine einfachere Anbindung an IT-Systeme durch hohe IT-Nähe im Design gewährt werden können.

Networking und on demand Inhalte bis Ende des Jahres verfügbar

Die digitale Plattform wird bis Ende des Jahres aktiv bleiben, sodass die Teilnehmer weiterhin Informationen über Chats austauschen und in dieser Zeit alle Highlight-Beiträge und vieles mehr einsehen können.

2021 soll die SPS wie gewohnt vom 23. – 25. November in Nürnberg stattfinden.

Lesen Sie auch: Diese Neuheiten zeigt Siemens auf der SPS Connect

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