Smart Factory: GFT kauft Axoom

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Der IT-Dienstleister GFT Technologies SE hat mit Wirkung zum ersten Juli die Trumpf Tochtergesellschaft Axoom übernommen und eine Entwicklungspartnerschaft mit Trumpf geschlossen. Hier Infos zur Akquise.
Symbolbild VertragQuelle: Peshkova/Shutterstock

Mit diesem strategischen Meilenstein will GFT seine Industrieoffensive forcieren und baut weitere Industriekompetenz ausbauen. Zudem erschließt sich das Unternehmen damit einen neuen Standort in Karlsruhe. Mit seiner IT- und Industrie-Kompetenz unterstützt GFT Kunden im Industriesektor branchenübergreifend bei der Digitalisierung. GFT bietet Beratung und Implementierung rund um Technologien wie Cloud Engineering, Künstliche Intelligenz und das Internet of Things für Industrie 4.0.

Entwicklungspartnerschaft

Der Schwerpunkt der gemeinsamen Projekte mit Trumpf soll auf der raschen Weiterentwicklung von Maschinensoftware zur einfacheren Umsetzung der vernetzen Fertigung und für Smart Factory Lösungen liegen. Laut einer Meldung von Trumpf, möchte das Unternehmen in diesem Zusammenhang auch die Marke Axoom weiternutzen.

Der Industriesektor ist Wachstumsmarkt für GFT

Die Wachstumsstrategie des IT-Dienstleisters GFT umfasst die Diversifikation der Branchen- und Kundenstruktur. Dazu gehört insbesondere der Industriebereich, in dem GFT bereits mit Schlüsselkunden arbeitet.

Marika Lulay, CEO von GFT Technologies: „Die Akquisition des Axoom-Teams ist Teil unserer Investitionsstrategie zum Ausbau unserer Industriekompetenz und die Entwicklungspartnerschaft mit Trumpf ermöglicht uns, unsere Industrieoffensive breiter und schneller auszubauen. Diese betreibt GFT übrigens vom Kernstandort Deutschland aus.“ Der Axoom-Standort in Karlsruhe wird neben Stuttgart weiteres Standbein von GFT im süddeutschen Raum.

Maschinenkonnektivität im Fokus

Trumpf selbst plant eine Fokussierung auf das Geschäft der eigenen Kunden und Industrial-IoT-Prozesse. So soll die Weiterentwicklung der Maschinenkonnektivität und der Plattformaktivitäten künftig am Stammsitz in Ditzingen zusammengeführt werden. Ein Teil dieser Lösungen wurde bisher vom Tochterunternehmen Axoom in Karlsruhe entwickelt.

Mathias Kammüller, CDO von Trumpf: „Wir sind überzeugt, dass wir mit dieser Neuorganisation bei Trumpf und durch die Entwicklungspartnerschaft mit GFT künftig noch schneller und effektiver unsere digitale Ambition in der Blechfertigung umsetzen und unsere ausgewiesene Expertise im Bereich der Industrial IoT sowie der Smart Factory Lösungen rascher ausbauen können.“

Die neuen GFT-Mitarbeiter

Positiv werten die Unternehmen auch die Auswirkung auf die Axoom-Mitarbeiter: Laut einer Meldung bieten sich ihnen mit der Übernahme vielfältige Chancen. Sie können fundierte Beratung im Industriesektor liefern sowie Lösungen und Implementierung rund um zukunftsweisende Technologien für Kunden entwickeln – von Cloud Engineering über Künstliche Intelligenz und Internet of Things für Industrie 4.0 bis zu Blockchain.

„I-4.0 Technologie entwickelt sich rasant, das gilt auch für uns. Axoom Mitarbeiter vereinen innovative IT-Kompetenz mit Industrie-Fachkenntnissen. Ich freue mich, sie in unserem weltweiten Team zu begrüßen und Kunden mit dieser tiefen Expertise zu beraten“, ergänzt Marika Lulay.

Über GFT

Gegründet 1987 und in 13 Ländern kundennah präsent, beschäftigt GFT über 5.000 Mitarbeiter. Diese finden bei GFT Karrieremöglichkeiten rund um Softwareentwicklung und Innovation. Die GFT Technologies SE Aktie ist an der Frankfurter Börse im Prime Standard gelistet. GFT liefert Technologiekompetenz und skalierbaren IT-Lösungen. Kunden erhalten mit geringerem Risiko Zugang zu neuen IT-Anwendungen und Geschäftsmodellen. Aktiv ist GFT treibt auch bei der digitalen Transformation weltweit führender Finanzinstitute. Zudem bietet das Unternehmen Beratung und Implementierung auch für andere Branchen, wie Industrie und Versicherung. Im Portfolio ist auch Cloud Engineering, Künstliche Intelligenz und Internet of Things für Industrie 4.0 sowie Blockchain.

Über Trumpf

Das Technologieunternehmen Trumpf liefert Fertigungslösungen mit Bezug zu Werkzeugmaschinen und Lasertechnik. Für die digitale Vernetzung der produzierenden Industrie bietet das Unternehmen Beratung sowie Plattform- und Softwareangebote. 2017/18 erwirtschaftete das Unternehmen mit rund 13.400 Mitarbeitern einen Umsatz von 3,6 Milliarden Euro. Mit mehr als 70 Tochtergesellschaften ist die Gruppe in fast allen europäischen Ländern, in Nord- und Südamerika sowie in Asien vertreten. Produktionsstandorte befinden sich in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich und der Schweiz, in Polen, Tschechien, den USA, Mexiko, China und Japan.

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