14.01.2021 – Kategorie: Digitalisierung

Smart Factory as a Service: Maschinendatenerfassung einfach nachrüsten

MaschinendatenerfassungQuelle: Smartblick

Sensoren können jede Maschine in eine Datenquelle verwandeln und den Zustand des Maschinenparks in Echtzeit abbilden. Die Lösung für die Maschinendatenerfassung von Smartblick ist nachrüstbar und basiert auf einem Preismodell mit monatlicher Abrechnung.

Die Maschinendatenerfassung funktioniert überall, egal ob Dreh-, Fräs- oder Universalmaschine: Die Sensoren erfassen an der Stromzufuhr und ohne Eingriff in die Maschinensteuerung kontaktlos die Aktivität der jeweiligen Spindel. Parameter wie die aktuelle Drehzahl und der Leistungsbedarf der Spindel werden als digitale Daten per Webinterface auf beliebige Endgeräte (Smartphone, Tablet, PC) übertragen und von der Software des Anbieters anschaulich aufbereitet.

Auch mit älteren Maschinen kompatibel

Smartblick (eine Marke der Berliner F&M Werkzeug- und Maschinenbau GmbH) ist mit CNC-Systemen selbst älterer Bauart kompatibel. Die Installation der Sensoren und deren Kalibrierung können vom Anwender selbst vorgenommen werden, die Einrichtung von Smartblick dauert pro Maschine nur rund 20 Minuten. Aus den fortlaufend übertragenen Spindeldaten entsteht sodann eine präzise Darstellung der Maschinenzustände: Seit wann welche Maschine mit welcher Leistung in Betrieb ist, welche Arbeitsschritte eines Auftrages gerade aktuell sind oder in welchem Zeitrahmen die nächsten Wartungsarbeiten fällig werden.

Verfügbare Ressourcen mit Maschinendatenerfassung im Blick behalten

Steht eine Spindel über einen bestimmten, individuell festlegbaren Zeitraum ohne erkennbaren Grund still, so signalisiert Smartblick automatisch das Vorhandensein ungenutzter Kapazitäten. Machen sich im Energieverbrauch oder im Spindelrundlauf ungewöhnliche Schwankungen bemerkbar, kann die Maschine noch vor dem Eintreten größerer Probleme einer Wartung unterzogen werden. Kundenanfragen hinsichtlich kurzfristig verfügbarer Fertigungskapazitäten lassen sich so sofort beantworten, und die Report-Funktionen von smartblick ermöglichen klare Aussagen zur Wirtschaftlichkeit des Maschinenparks oder den tatsächlich anfallenden, auftragsbezogenen Stückkosten.

Dynamisierung der Auslastungsplanung

Statt die Auslastung nur anhand von Erfahrungswerten und Maschinenspezifikationen zu planen, erlaubt die Lösung zusätzlich den dynamischen Einsatz aller verfügbaren Ressourcen. Freie Slots auf den Maschinen sind sofort erkennbar und können für weitere Aufträge genutzt werden, die sonst womöglich abgelehnt oder an Dritte vergeben worden wären. In der Retrospektive kann die Effizienz einzelner Schichten exakt nachvollzogen und für die Zukunft optimiert werden, etwa durch gezielte Zuordnung des jeweils am besten geeigneten Bedienpersonals an die einzelnen Maschinen.

Nutzen statt besitzen

Je nach Art und Größe eines CNC-Maschinenparks kann der Einsatz von Smartblick die Wirtschaftlichkeit um bis zu 20 Prozent und mehr steigern helfen. Die Kosten basieren auf einem Preismodell, das bei monatlicher Abrechnung die Bereitstellung der nötigen Sensorik, der Schnittstelle zur Datenübertragung und der Analysesoftware für jeweils eine Maschine umfasst. Damit entfallen für den Anwender Investitionskosten in Hard- und Software. Der Aufwand kann vielmehr als konsumtive Ausgabe geltend gemacht werden und verursacht keinerlei Kapitalbindung. Mithin trägt Smartblick direkt zu einer nachhaltigen Verbesserung der Ertragslage bei, in der Serien- oder Lohnfertigung wie auch im Schichtbetrieb oder in der Einzelteilproduktion.

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