Rockwell Automation erweitert PlantPAx – Prozessautomatisierungssystem

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Rockwell Automation hat sein PlantPAx-Prozessautomatisierungssystem weiter ausgebaut, um kritische rotierende Anlagen, wie Kompressoren, Pumpen, Turbinen und Lüfter zu integrieren. Dadurch haben Anwender die Möglichkeit, werksweite Bedienvorgänge über eine einzige Plattform zu steuern. Im PlantPAx-System verbindet das Unternehmen seine Kernfähigkeiten und –technologien im Bereich der Prozessautomatisierung mit denen von Partnern und akquirierten Unternehmen und stellt Kunden eine integrierte Steuerungs- und Informationslösung bereit.


Anwender können nun intelligente Motorgeräte in die gemeinsame Steuerungsarchitektur einbinden. Dies hat einen unmittelbaren messbaren Einfluss auf die Asset-Verfügbarkeit, die betriebliche Effizienz und das Energiemanagement. Die enge Integration von Prozessautomatisierung und Motorsteuerung hat einen deutlichen Vorteil für Anwendungen in der Schwerindustrie, bei denen hohe Investitionen in die mechanischen Ausrüstungen anfallen. Hierzu zählen Metall-, Bergbau-, Zement-, Energie-, Öl- und Gas-, Wasser-/Abwasser- und Pumpen- und Papieranwendungen.


Nutzer des PlantPAx-Systems haben zudem von jedem Gerät und von jedem beliebigen Standort aus Zugriff auf Diagnoseinformationen. Zu diesen Geräten zählen: Motor Control Centers, Antriebe, Kompressoren, Pumpen, Lüfter und Messausrüstung. Durch die Nutzung des EtherNet/IP-Netzwerkes können Ingenieure Prozesszustände überwachen, wie z.B. elektrischer Motorstrom, Vibrationssignale wichtiger rotierende Anlagen und Drehmomentkurven von Frequenzumrichtern. Damit können Fertigungsingenieure mögliche Probleme frühzeitig erkennen und Ausfallzeiten vermeiden, was wiederum zu einer verbesserten Produktivität und reduzierten Wartungskosten führt.


„Um die Anlagenleistung zu erhöhen, ist es für unsere Kunden wichtig, ungeplante Stillstände zu verhindern und dabei gleichzeitig ihre teuren Maschinen zu schützen“, sagt Norbert Nohr, Process Sales Manager bei Rockwell Automation. „Um Betriebsdaten von Motorsteuerungsgeräten in das Steuerungssystem zu bringen, kommt eine einzige Netzwerk-Architektur zum Einsatz. Dies hilft Ingenieuren dabei, die Lebensdauer ihrer mechanischen Anlagen zu verlängern und verbessert außerdem ihr Know-how im Bereich Konfiguration, Betrieb und Wartung.“


Im Gegensatz zu anderen DCS-Systemen, bei denen der Anwender die Daten aus den Motorsteuerungsgeräten im Steuerungssystem manuell zuweisen muss, bildet das PlantPAx-System den Geräte-Speicher ab und macht Daten automatisch innerhalb des Steuerungssystems verfügbar. Anwender können im PlantPAx-System auch Anwendungen konfigurieren, um Performance-Daten von Motorsteuerungsgeräten in Datenbanken für Analysezwecke zu sammeln und zu archivieren.


Durch diese bequeme Art der Datenerfassung werden Kosteneinsparungen über den gesamten Lebenszyklus des Equipments hinweg möglich. Beispielsweise ist die Integration intelligenter Motorsteuerungsgeräte in das PlantPAx-System nützlich, um die Leistung von energieintensiven Assets zu überwachen. Da das PlantPAx-System EtherNet/IP nutzt, können Anwender elektrische Gefahren vermeiden, indem sie denzentral auf Informationen zugreifen. Dies hilft dem Personal dabei, Motor Control Center und andere Anlagen sicher zu beobachten, Fehler zu diagnostizieren und zu beheben. Auch spart es Zeit, die das Personal ansonsten benötigt, um Schutzkleidung anzulegen, und hilft dabei, Mitarbeiter vor gefährlichen Arbeitsbedingungen zu schützen.



„Das  PlantPAx-System unterstützt den Trend der Konvergenz von Antriebs-, Power- und  Prozessautomatisierungssystemen. Das Ergebnis ist eine erhöhte Produktivität und Energieeffizienz für Endverbraucher in Metall-, Bergbau-, Zement-, Energie-, Öl- und Gas-, Pumpen- und Papierindustrien“, kommentiert Barry Young, Analyst bei ARC Advisory Group.


Neben der Integration von Motorsteuerungsgeräten in das Steuerungssystem bietet das PlantPAx-System weitere Hauptfunktionalitäten:


Unterstützung des Ethernet/IP-Netzwerks für redundante Systeme und Device Level Ring-Netzwerktopologien – dadurch steht ein hoch verfügbares Ethernet/IP-Netzwerk ohne jegliche zusätzliche Infrastrukturkosten zur Verfügung.



  • Verbesserte Geräteintegration und Asset Management, da beispielsweise Antriebe jetzt mit Symbolen und Faceplates in der Visualisierungsebene dargestellt und in der Asset-Management-Ebene bedient werden, um eine Wiederherstellung nach einem Ausfall, automatische Back-Ups und die Wiederherstellung der Konfiguration sowie Änderungs- und Versionsmanagement zu ermöglichen.

  • Plant Pax Object Libraries und Engineering – Massen-Instantierungs-Tools ermöglichen ein effizientes und schnelles System Design und Project Engineering.

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