Red Bull Racing: Mit Simulation-Tools die Formel-1-Nase vorn

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Als die Formel 1-Rennsaison mit dem Schwenken der schwarz-weißen Zielflagge zu Ende ging, flogen hinter den Kulissen auch beim Anbieter von Simulationssoftware Ansys die Sekt-Korken. Seit 2007 sind Simulationslösungen von Ansys eine der treibenden Kräfte in der Formel 1 – auch in diesem Jahr. Vier der sechs besten Teams des Jahres 2012 nutzen Ansys, darunter auch Weltmeister Red Bull Racing.


Wenn nur ein paar Rennpunkte zwischen Gesamtsieg und zweitem Platz entscheiden, müssen die Teams jeden Wettbewerbsvorteil nutzen, der sich ihnen bietet. Mit der technischen Simulationstechnologie von Ansys sind Teams wie Red Bull Racing in der Lage, schnell Fahrzeuge der Weltmeisterklasse zu entwickeln.


Insbesondere profitiere Red Bull Racing von der High Performance Computing (HPC) und Computational Fluid Dynamics Tools für aerodynamische Untersuchungen. Die Kombination aus HPC und CFD bündelt die Rechenkraft von vielen tausend Computern und erlaubt es den Entwicklern, in kürzester Zeit zahlreiche Design-Iterationen zu durchlaufen und noch vor Beginn der physischen Tests die nötigen Anpassungen vorzunehmen.


„Die Partnerschaft mit Ansys über die vergangenen Jahre war eine wesentliche Komponente für unseren Erfolg als Team“, sagte Nathan Sykes, CFD und FEA Tools Team Leader bei Red Bull Racing. „Ebenso wie auf der Rennstrecke müssen wir auch bei der Entwicklung unserer Fahrzeuge eine enorme Geschwindigkeit vorlegen. Dank der Effizienz, Zuverlässigkeit und Genauigkeit der Ergebnisse, die wir von Ansys erhalten, sind wir weniger von kostspieligen und zeitraubenden physischen Tests abhängig und können uns mehr auf die Simulation verlassen. Anhand der Erkenntnisse, die wir durch die ausgereiften Simulationen gewinnen, können wir fundierte Design-Entscheidungen treffen, die auf der Rennstrecke letztendlich in Leistungsvorteile umgesetzt werden.“


„Auf Basis unserer langjährigen Zusammenarbeit mit Red Bull Racing und anderen führenden Teams, verstehen wir etwas von diesem Geschäft und werden weiterhin Best Practices für die Simulation aufstellen, die der gesamten Automotive-Branche zu Gute kommen“, sagte Sandeep Sovani, Manager of Automotive Strategy bei Ansys. „Es macht uns sehr stolz zu sehen, wie diese Unternehmen – sei es für die Rennstrecke oder für die Autobahn – die unsere Technologie für die Entwicklung erfolgreicher Produkte nutzen.“


Seit 1958 gibt es neben dem Fahrerweltmeister auch ein Weltmeister-Team, den sogenannten Konstrukteursweltmeister. Gerade dieser Titel zeigt, dass technische Simulationen in der Formel 1 zunehmend eine Rolle spielen. Seit 1999 haben Formel-1-Teams, die Simulationssoftware von Ansys einsetzen, insgesamt fast doppelt so viele Konstrukteursweltmeisterschaftspunkte gewonnen als Teams, die mit anderen Simulationstechnologie-Anbietern zusammenarbeiten.

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