Projekt: Fehlerfreie Fertigung mittels Industrie-4.0-Plattform

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Die Software AG gibt den Start des Projekts „Zero Defects Manufacturing Platform“ (ZDMP; fehlerfreie Fertigungsplattform) im ersten Quartal 2019 bekannt. Es soll dazu beitragen, die Fertigungsleistung durch fehlerfreie Prozesse und Produkte zu verbessern.

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Die Software AG gibt den Start des Projekts „Zero Defects Manufacturing Platform“ (ZDMP; fehlerfreie Fertigungsplattform) im ersten Quartal 2019 bekannt. Es soll dazu beitragen, die Fertigungsleistung durch fehlerfreie Prozesse und Produkte zu verbessern.

Das Projekt läuft über 48 Monate und wird mit einer Gesamtsumme von 19 Millionen Euro von 30 Partnerunternehmen und der Europäischen Kommission unterstützt. Ziel des Projekts ist es, eine digitale Plattform mit zugehörigen Apps zu entwickeln und zu etablieren, um Spitzenleistungen in der Fertigung durch fehlerfreie Prozesse und Produkte zu erreichen. Die Software AG wird ihre webMethods Hybrid Integration Platform und Cumulocity IoT einbringen, um ZDMP mit Datenerfassung, Integration, Interoperabilität und IIoT-Fähigkeiten (Industrial Internet of Things, industrielles Internet der Dinge) zu unterstützen. Darüber hinaus leitet die Software AG das Ambassador-Programm des gesamten ZDMP-Projekts.

Die Fertigungsindustrie befindet sich heute in einem tiefgreifenden Wandel, der als Industrie 4.0 bezeichnet. Industrie 4.0 verändert die Fertigungsindustrie grundlegend durch die Verbreitung neuer digitaler Lösungen entlang der Produktionsprozesskette. So wie sich das Telefon zum Smartphone entwickelt hat, wird das ZDMP-Projekt die Fabrik zur intelligenten Fabrik (Smart Factory) und schließlich zur intelligenten produktfehlerfreien Fabrik (Smart Zero Defect Factory) lenken.

Stuart Campbell, Geschäftsführer von Information Catalyst und Projektmanager von ZDMP, erklärte: „ZDMP wird sicherstellen, dass die europäische Industrie wettbewerbsfähig bleibt und ihre führende Fertigungsposition behält, indem es qualitativ hochwertige Produkte zu niedrigen Kosten auf die effizienteste Weise produziert.“ Dr. Harald Schöning, Vice President Research der Software AG, sagt: „ZDMP wird die Fähigkeiten des industriellen Internets der Dinge und der künstlichen Intelligenz nutzen, um eine offene, erweiterbare, interoperable und flexible Plattform zu schaffen, die es jedem europäischen Produktionsunternehmen jeder Größe ermöglicht, seine Produktion zu optimieren und damit seine Position auf dem Weltmarkt zu stärken.“

ZDMP wird durch industrielle Demonstratoren in diversen Branchen – dazu zählen die Automobilindustrie, der Werkzeugmaschinenbau und die Elektronikindustrie – zeigen, wie eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen Unternehmen Produktionsfehler in verschiedenen Wertschöpfungsketten reduzieren und schließlich sogar vermeiden kann. Die Projektpartnerunternehmen geben im Rahmen des Projekts zusätzliche 3,2 Millionen Euro an weitere Partner, Anwender und Technologieunternehmen weiter, um sowohl die Funktionen der Plattform zu verbessern als auch die Akzeptanz der Plattform auf dem Markt anzustoßen.

Das ZDMP-Projekt kombiniert aktuelle technologische Ansätze auf Basis kommerzieller Standard- und Open-Source-Software mit einem offenen Entwicklungsansatz sowie einem App Store. Der Fokus liegt sowohl auf Prozess- als auch auf Produktqualitätsmodulen für Qualitätsfragen in der fehlerfreien Produktion, der Produktvorverarbeitung und -nachbearbeitung.

Die Software AG wird ihre webMethods Hybrid Integration Platform und Cumulocity IoT einbringen, um ZDMP mit Datenerfassung, Integration, Interoperabilität und IIoT-Fähigkeiten zu unterstützen. Darüber hinaus leitet die Software AG das Ambassador-Programm des gesamten ZDMP-Projekts. Dieses Ambassador-Programm richtet sich an sogenannte Early Adopter und Lead User, um insbesondere KMU zu ermutigen, die Ergebnisse von ZDMP zu nutzen.

Das Projekt wird vom Forschungszentrum Uninova koordiniert und von dem KMU Information Catalyst (ICE) konzipiert und verwaltet. Neben der Software AG gehören zu den weiteren führenden Partnern: Ford, Continental, Mondragon Assembly, HSD, Fidia, Formplast, Consugal, PT Mills, Flexeflina, CEI, AlfaTest, Ceteck, Video Systems, Ascora, Profactor, Softeco, Etxe-Tar, Ikerlan, ITI und Rooter. Unterstützt werden sie von der Polytechnischen Universität Valencia, der Universität Tampere und der Universität Southampton sowie dem Deutschen Normenwerk DIN. Die Partner Martinrea Honsel, Siveco und Along werden dem Konsortium voraussichtlich in Kürze beitreten.

Das Projekt „Zero Defect Manufacturing Platform“ (ZDMP, auf Deutsch: fehlerfreie Fertigungsplattform) läuft über 48 Monate und wird mit einer Gesamtsumme von 19 Millionen Euro von 30 Partnerunternehmen und der Europäischen Kommission unterstützt. Die Liste der Partnerunternehmen und weitere Informationen über das Projekt sind unter www.zdmp.eu zu finden. 

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