Software als Schlüssel zu mehr Nachhaltigkeit

Smarter, grüner, schneller!

Nachhaltigkeit steht aktuell in vielfältiger Weise ganz oben auf der Tagesordnung. Dabei wird oft ein Hebel vergessen: die IT und die Digitalisierung als solche.
Hier zwei Schlüsselideen.

DIGITAL MANUFACTURING 08/2021

Digitalisierung für eine nachhaltige Industrie

Liebe Leserinnen und Leser,

der am 7. Dezember 2021 von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP unter­schriebene Koalitionsvertrag weist erstmals eine enge Verknüpfung der Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit auf. Ein logischer Schritt, denn diese beiden Themen müssen zusammen gedacht werden, weil digitale Infrastrukturen sowie digitale Technologien und Dienste große Potenziale für mehr Nachhaltigkeit und die Erreichung der Klimaziele bieten.
Das Thema Nachhaltigkeit wird auch die produzierende Industrie in den nächsten Jahren stark beschäftigen. Um die von der Politik gesteckten Klima­ziele zu erreichen, müssen die Industrieunternehmen ihren CO2-Ausstoß verringern und den Energieverbrauch reduzieren. Daran wird kein Weg vorbeiführen. Für die Fertigungsunternehmen geht es dabei aber nicht nur um Umweltaspekte, sondern auch um Kosten.
Ein wichtiger Schlüssel zum Erreichen der Nachhaltigkeitsziele ist die Digitalisierung – darin sind sich die Fertigungs- und IT-Fachleute einig. Unter anderem können datengetriebene Energiemodelle dabei helfen, Nachhaltigkeitslösungen zu schaffen. Auf Datenplattformen lassen sich beispielsweise Systeme und Anlagen vernetzen, um Energie­verbräuche transparent zu machen. KI-Anwendungen können diese Daten dann analysieren und Einsparpotenziale aufdecken. Die Digitalisierung ist damit einer der wichtigsten Bausteine für das Erreichen der weltweiten Klimaziele. Wie dies im Detail aussehen kann, lesen Sie in unserer Titelstory auf den Seiten 8 und 9.
Wie sich ein Energiemanagement-System bereits seit Jahren in der industriellen Praxis bewährt hat, zeigt wiederum ein Beitrag auf den Seiten 30 und 31. Die Polyrack Tech-Group wollte den Energieverbräuchen auf die Spur kommen und entwickelte dafür eine eigene Lösung.
Ein anderes wichtiges Thema ist die additive Fertigung von Metall­bauteilen, die sich in den letzten Jahren zu einem industriell genutzten Fertigungsverfahren entwickelt hat. Die meisten additiv erzeugten Metallbauteile müssen jedoch nach dem Druck zerspanend bearbeitet werden. Für diese Nachbearbeitung ist eine zuverlässige CAM-­Programmierung erforderlich. Welche Erfahrungen das Unternehmen Parare mit dem gewählten CAD/CAM-System gesammelt hat, erfahren Sie im Beitrag auf den Seiten 23 bis 25.

Viel Spaß beim Lesen!

Rainer Trummer, Chefredakteur

DIGITAL MANUFACTURING 08/2021

Themenhighlights

Titelstory: Grüne IT für die Industrie
Wie Software zur Nachhaltigkeit beitragen kann

Mehr Transparenz in der Produktion
Digitalisierung der Verpackungsprozesse gewinnt an Dynamik

Mit Digitalisierung zur Smart Factory
Auf dem Weg zur Data-driven Industry

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