DIGITAL MANUFACTURING 03/2021

Daten sind das neue Gold

TIA VON SIEMENS – BINDEGLIED ZWISCHEN OT UND IT

Datendurchgängigkeit ist das tief verwurzelte Grundprinzip der Totally Integrated Automation (TIA) von Siemens. Dies ermöglicht einen nahtlosen und transparenten
Zugriff auf sämtliche geschäftsrelevante Daten der operativen Ebene bis hin zur Unternehmensleitebene.

Datendurchgängigkeit ist das tief verwurzelte Grundprinzip der Totally Integrated Automation (TIA) von Siemens. Dies ermöglicht einen nahtlosen und transparenten
Zugriff auf sämtliche geschäftsrelevante Daten der operativen Ebene bis hin zur Unternehmensleitebene.

DIGITAL MANUFACTURING 03/2021

DIGITAL MANUFACTURING 03/2021

Auf dem Weg zur smarten Fabrik

Liebe Leserinnen und Leser,

auch wenn es in vielen Bereichen mehr und mehr Lockerungen gibt, bestimmt die Corona-Pandemie nach wie vor den Alltag in Wirtschaft und Gesellschaft. Beispielsweise klagt so manches produzierende Unternehmen über gestörte Lieferketten oder über Materialmangel, zum Beispiel bei Halbleitern. Dabei sind Produktionsunterbrechungen meist nicht mehr die Ursache wie noch während der ersten ­Corona-Welle 2020; häufig haben die Engpässe dennoch mit der Pandemie zu tun. So ist die Nachfrage nach Rechnern und Notebooks durch den Homeoffice-Boom spürbar gestiegen, und Halbleiter-Produ­zenten liefern jetzt mehr Chips an die ­IT-Hersteller als noch vor der Pandemie. So mancher OEM-Kunde aus dem ­Maschinenbau und der Automobilindustrie ­bekommt das zu spüren und erhält weniger Halbleiter, als er benötigt. Und das gerade jetzt, wo seine Geschäfte wieder anziehen und die Bestellungen zunehmen.
In der Corona-Pandemie hat sich aber auch der Graben zwischen digitalen Vorreitern und digitalen Nachzüglern weiter vertieft. Nach Angaben des Digitalverbands Bitkom hat Corona bei rund der Hälfte (47 Prozent) der Unternehmen längst überfällige Digitalisierungs­vor­haben angeschoben, bei 52 Prozent der Firmen wurden aber Digitalisierungs­projekte wegen Corona auf Eis gelegt. Und die eine Hälfte der Unternehmen ­
(46 Prozent) sieht sich bei der Digitalisierung von Geschäfts- und Verwaltungsprozessen als Vorreiter, die andere ­
(50 Prozent) aber als Nachzügler. Deshalb gilt es jetzt, digitale Gräben zu schließen und möglichst viele Unternehmen auf die Digitalisierungsreise mitzunehmen, damit sie ihre Scheu vor digitalen Technologien wie der künstlichen Intelligenz (KI) oder dem Internet der Dinge (IIoT) verlieren.
Der Informationsbedarf im Bereich Digi­talisierung ist jedenfalls groß. Mit der Fachzeitschrift Digital Manufacturing wollen wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wichtige Informationen und Hilfestellung bei der digitalen Transformation geben. Beispielsweise lesen Sie auf den Seiten 40 und 41, wie Sie IIoT-Projekte richtig umsetzen, damit die Implementierung dieser Technologien zum Erfolg wird.
Wie eine Cloud-Lösung mit Machine Learning eine vorausschauende Wartung durch kontinuierliches Monitoring ermöglicht, erfahren Sie wiederum auf den Seiten 12 und 13. Und wie Industrie­betriebe Public-Cloud-Services datenschutzkonform nutzen können, beschreibt ein Fachbeitrag auf den Seiten 14 und 15.
Noch etwas in eigener Sache: Mit dieser Ausgabe haben wir unser Heftlayout modernisiert und optimiert. Mit der neuen Gestaltung wollen wir Ihnen von der ersten bis zur letzten Seite ein optisch ­ansprechendes Lese-Erlebnis bieten.

Viel Spaß beim Lesen!

Rainer Trummer
Chefredakteur

 

Auf dem Weg zur smarten Fabrik
Liebe Leserinnen und Leser,
auch wenn es in vielen Bereichen mehr und mehr Lockerungen gibt, bestimmt die Corona-Pandemie nach wie vor den Alltag in Wirtschaft und Gesellschaft. Beispielsweise klagt so manches produzierende Unternehmen über gestörte Lieferketten oder über Materialmangel, zum Beispiel bei Halbleitern. Dabei sind Produktionsunterbrechungen meist nicht mehr die Ursache wie noch während der ersten ­Corona-Welle 2020; häufig haben die Engpässe dennoch mit der Pandemie zu tun. So ist die Nachfrage nach Rechnern und Notebooks durch den Homeoffice-Boom spürbar gestiegen, und Halbleiter-Produ­zenten liefern jetzt mehr Chips an die ­IT-Hersteller als noch vor der Pandemie. So mancher OEM-Kunde aus dem ­Maschinenbau und der Automobilindustrie ­bekommt das zu spüren und erhält weniger Halbleiter, als er benötigt. Und das gerade jetzt, wo seine Geschäfte wieder anziehen und die Bestellungen zunehmen.
In der Corona-Pandemie hat sich aber auch der Graben zwischen digitalen Vorreitern und digitalen Nachzüglern weiter vertieft. Nach Angaben des Digitalverbands Bitkom hat Corona bei rund der Hälfte (47 Prozent) der Unternehmen längst überfällige Digitalisierungs­vor­haben angeschoben, bei 52 Prozent der Firmen wurden aber Digitalisierungs­projekte wegen Corona auf Eis gelegt. Und die eine Hälfte der Unternehmen ­
(46 Prozent) sieht sich bei der Digitalisierung von Geschäfts- und Verwaltungsprozessen als Vorreiter, die andere ­
(50 Prozent) aber als Nachzügler. Deshalb gilt es jetzt, digitale Gräben zu schließen und möglichst viele Unternehmen auf die Digitalisierungsreise mitzunehmen, damit sie ihre Scheu vor digitalen Technologien wie der künstlichen Intelligenz (KI) oder dem Internet der Dinge (IIoT) verlieren.
Der Informationsbedarf im Bereich Digi­talisierung ist jedenfalls groß. Mit der Fachzeitschrift Digital Manufacturing wollen wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wichtige Informationen und Hilfestellung bei der digitalen Transformation geben. Beispielsweise lesen Sie auf den Seiten 40 und 41, wie Sie IIoT-Projekte richtig umsetzen, damit die Implementierung dieser Technologien zum Erfolg wird.
Wie eine Cloud-Lösung mit Machine Learning eine vorausschauende Wartung durch kontinuierliches Monitoring ermöglicht, erfahren Sie wiederum auf den Seiten 12 und 13. Und wie Industrie­betriebe Public-Cloud-Services datenschutzkonform nutzen können, beschreibt ein Fachbeitrag auf den Seiten 14 und 15.
Noch etwas in eigener Sache: Mit dieser Ausgabe haben wir unser Heftlayout modernisiert und optimiert. Mit der neuen Gestaltung wollen wir Ihnen von der ersten bis zur letzten Seite ein optisch ­ansprechendes Lese-Erlebnis bieten.
Viel Spaß beim Lesen!
Rainer Trummer
Chefredakteur
 

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