Open Industry 4.0: Was die Intralogistik aus der Corona-Krise lernen kann

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In der Corona-Krise zeigen sich auch in der Intralogistik vieler Unternehmen Defizite – wie sich diese abstellen lassen.
Open Industry 4.0: Was die Intralogistik aus der Corona-Krise lernen kann

Quelle: Photographee.eu/Shutterstock

Die Anforderungen an die Intralogistik werden immer höher, durch Krisen wie die Corona-Krise und durch den Trend zur Individualisierung bis hin zur Losgröße 1. Demgegenüber stehen die Erkenntnisse aus einer Umfrage des Schweizer Materialflussspezialisten Interroll zur Produktionslogistik im deutschen Mittelstand aus dem vergangenen Jahr.

Was hat der Automatisierungsgrad mit der Corona-Krise zu tun?

Der durchschnittliche Automatisierungsgrad des innerbetrieblichen Materialtransportes liegt demnach bei den befragten Unternehmen erst bei 53 Prozent. Am unteren Ende der Skala liegen knapp 10 Prozent der Unternehmen mit einem Automatiserungsgrad von unter 25 Prozent, welche im vergangenen Jahr nicht investierten und jetzt angesichts der Corona-Krise potenziell gefährdet sind.

Nach wie vor herrschen in der Intralogistik oft manuelle Prozesse vor. In deutschen Werken funktioniert Kommissionierung meist noch mit ausgedruckten Picklisten, und Staplerfahrer holen Waren auf Zuruf aus dem Lager. Die Open Industry 4.0 Alliance nennt drei Handlungsfelder, auf denen in der Intralogistik rasch Fortschritte erzielt werden können:

  • Im automatischen Kleinteilelager übernehmen Shuttles oder Roboter autonom die Bedienung der Lagerorte und bringen die Behälter zum Kommissionieren an die jeweiligen Stationen.
  • Bei der Wegeoptimierung mit fahrerlosen Transportsystemen geht der Trend zu Systemen, die völlig selbstständig fahren und dabei kontinuierlich ihre Routen verbessern.
  • Tracking und Tracing mit RFID bringt entscheidende Vorteile bei der Bewegung von Rohstoffen, halbfertigen Fabrikaten und Endprodukten. Da die RFID-Chips beschreibbar sind, wird das Produkt oder Teil selbst zum Träger seiner Historie. Die Integration der Lesegeräte in ein Warehouse Management System (WMS) oder ein Enterprise Resource Planning-System (ERP) ergibt schließlich eine lückenlos nachvollziehbare und automatische Aufzeichnung der Materialbewegungen.

Daniela Oppmann, Leiterin Business Development Logistik bei der Salt Solutions AG, erklärt: „Damit Prozesse in der Intralogistik effizient und flexibel gestaltet werden können, muss man es schaffen, dass Systeme, Anlagen und Menschen effizient miteinander arbeiten und kommunizieren. In der Arbeitsgruppe Intralogistik der Open Industry 4.0 Alliance arbeiten wir daran, vorhandene Standards dafür weiter zu nutzen und weiter zu entwickeln, damit zwischen all diesen Beteiligten eine einfache Harmonisierung möglich wird.“

So kommen Erkenntnisse bei Würth in der Corona-Krise anderen Unternehmen zugute

Dies eröffne auch neue Potenziale und Geschäftsmodelle in der Intralogistik und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zu einem schnelleren Wachstum. Unternehmen bekommen eine deutlich höhere Investitionssicherheit, etwa indem komplexe Schnittstellen einfacher handhabbar werden und damit unter anderem ein hohes Maß an Flexibilität für die Logistik unterstützt wird.

Für Salt-Kunden wie beispielsweise Würth sorgen der Lösungsanbieter bereits seit vielen Jahren für einen hohen Automatisierungsgrad im Lager, beispielsweise unter Einbindung von Transportleitsystemen, vollautomatisierten Systemen und durch den unterstütztenden Einsatz von RFID-Technologie. Langjährige Praxiserfahrung komme nun in der Planung von Projekten mit anderen Mitgliedern der Allianz zugute.


Über die Open Industry 4.0 Alliance

Die Open Industry 4.0 Alliance agiert als ein partnerschaftlicher Zusammenschluss führender europäischer Industrieunternehmen, die sich pragmatisch an der Umsetzung herstellerübergreifender Industrie-4.0-Lösungen und -Services für Fertigungsanlagen und automatisierte Warenlager beteiligen. Die Allianz wurde im April 2019 ins Leben gerufen. Der Vereinssitz ist Reinach, Schweiz.


Weiterlesen auf Digital Manufacturing Magazin: Werkzeugmaschinen vernetzen – So geht es sicher im Sinne der IT

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