Oerlikon investiert in die additive Fertigung

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Oerlikon investiert in die additive Fertigung

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Das Unternehmen Oerlikon möchte seine globalen Aktivitäten im Bereich der additiven Fertigung mit einem neuen Forschungs, Entwicklungs- und Produktionszentrum für additiv gefertigte Komponenten im Grossraum Charlotte, North Carolina, USA, erweitern. In den Jahren 2017 und 2018 wird Oerlikon 55 Millionen Schweizer Franken investieren und rund 100 neue Arbeitsplätze schaffen.

oerlikon_am_advanced_component_manufacturing_4

Das Unternehmen Oerlikon möchte seine globalen Aktivitäten im Bereich der additiven Fertigung mit einem neuen Forschungs, Entwicklungs- und Produktionszentrum für additiv gefertigte Komponenten im Grossraum Charlotte, North Carolina, USA, erweitern. In den Jahren 2017 und 2018 wird Oerlikon 55 Millionen Schweizer Franken investieren und rund 100 neue Arbeitsplätze schaffen.

Als Teil der Strategie von Oerlikon, ein globaler Anbieter für Oberflächenlösungen und moderne Werkstoffe zu werden, hat der Konzern zusätzliche Wachstumsbereiche identifiziert. Einer davon ist die additive Fertigung, bei der Oerlikon ihre Stärken wie etwa das umfassende Wissen im Bereich moderner Werkstoffe, die Erfahrung im Servicegeschäft, den Marktzugang, die breite Industriekompetenz sowie das Know-how im Bereich des Engineering und der Bearbeitung moderner Werkstoffe und im Bereich der Oberflächentechnologien effektiv einbringen kann.

Nachfrage soll steigen

Oerlikon geht davon aus, dass die Nachfrage nach additiv gefertigten Metallbauteilen in den nächsten Jahren stark zunehmen wird. Damit dürfte sich die additive Fertigung zu einem der wachstumsstärksten Bereiche unter den Fertigungstechnologien der nächsten Generation entwickeln. Die additive Fertigung eignet sich zunehmend auch für die Serienproduktion moderner Bauteile und gilt als einer der Grundpfeiler der Industrie 4.0. Sie ermöglicht es, Produkte kundenspezifisch zu gestalten, die Produktion zu dezentralisieren, die Fertigungsmöglichkeiten zu erweitern sowie die Effizienz bei der Nutzung des Materials zu verbessern. Die transformative Wirkung der additiven Fertigung dürfte herkömmliche Wertschöpfungsketten in einigen Fertigungsbereichen neu definieren, wenn die Märkte auf die digitale Fertigung umstellen.

Investition in Deutschland

Nach der Akquisition der deutschen citim GmbH, eines auf die Produktion additiv gefertigter Komponenten spezialisierten Unternehmens, erweitert Oerlikon seine Produktionskapazitäten im Bereich additive Fertigung mit dem Bau eines Kompetenz- und Fertigungszentrums in Charlotte. Diese Investition stellt für Oerlikon einen bedeutenden Schritt dar und trägt dazu bei, den Zugang für Industriekunden zur additiven Fertigung zu vereinfachen. Oerlikon baut dabei auf ihre umfassenden Kompetenzen – von der Verdüsung von Metallpulvern bis hin zur additiven Fertigung und Nachbearbeitung von Komponenten. Mit den neuen Produktionskapazitäten in Charlotte verfügt Oerlikon somit über ein weltweites Netzwerk von vier Standorten im Bereich additive Fertigung. Der Standort in Charlotte ergänzt die Standorte der citim GmbH im deutschen Barleben (Magdeburg) und in Atlanta, Georgia, USA, sowie das im Aufbau befindliche Werk zur Herstellung moderner Metallpulver für die additive Fertigung und moderner Beschichtungen in Plymouth Township, Michigan, USA.

Neues Werk in Charlotte

Die neue Produktionseinrichtung im Grossraum Charlotte wird US-amerikanischen Industriekunden die vollständige Fertigung moderner Bauteile anbieten – von der Forschung und Entwicklung über die Planung, das Engineering und die Serienfertigung bis hin zur Nachbearbeitung der Bauteile. In der Region Charlotte siedeln sich zunehmend globale Industrie-, Luftfahrt- und Automobilfirmen an. Die Einrichtung in Charlotte wird 2018 in Betrieb genommen, Oerlikon wird jedoch bereits Anfang 2017 an einem provisorischen Standort ihre Tätigkeit im Bereich der additiven Fertigung in Charlotte aufnehmen.

Dr. Roland Fischer, CEO des Oerlikon Konzerns: „Innovation ist ein strategischer Wachstumstreiber bei Oerlikon. Wir wollen unsere Innovationskraft laufend stärken und die Entwicklung neuer Technologien in unserem Fachgebiet vorantreiben. Bei der Umsetzung unserer Strategie, ein führender Anbieter für Oberflächenlösungen und moderne Werkstoffe zu werden, investieren wir auch in Wachstumsbereiche wie beispielsweise die additive Fertigung. Charlotte stellt dabei einen wichtigen Schritt in unserem Vorhaben dar, unser Engagement im Bereich der additiven Fertigung aufzubauen und in wichtige Technologiebereiche zu investieren. Diese Investition unterstreicht unser Bestreben, ein weltweit führender, unabhängiger Partner in der Industrialisierung der additiven Fertigung zu werden. Ich möchte unseren Partnern in Charlotte, die für die lokale Wirtschaftsentwicklung verantwortlich zeichnen, für ihre Unterstützung danken.”

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Wie eine neue Studie von Zscaler ergeben hat, greifen 72 Prozent der Mitarbeiter in europäischen Unternehmen mit mobilen Geräten auf Anwendungen und Daten in der Cloud zu. Der Report berichtet auch über Sicherheitsrisiken, die durch mobile Mitarbeiter und deren Remote-Zugang in das Firmennetzwerk im Zuge einer Cloud-Transformation entstehen.

Auch in Zeiten vom Industrial Internet of Things (IIoT) ist das Erfassen von Echtzeitdaten im Shopfloor ein wichtiges Thema. Bisher hat sich kein allgemeiner Standard zur Maschinenanbindung etabliert, auch wenn OPC-UA als „heißer Kandidat“ dafür gehandelt wird. Daher brauchen Manufacturing Execution Systeme (MES) wie Hydra von MPDV eine Vielfalt an Schnittstellen. Zum Jahreswechsel kamen weitere Protokolle hinzu.

Werbung
Werbung

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktions-Newsletter ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Werbung

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Grundlage für neue Geschäftsmodelle

IoT-Betriebssystem Siemens MindSphere

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

* Jederzeit kündbar

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.