Motorsport: 3D-Druck macht Tempo

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Die Rennwagenschmiede Rodin Cars und das Motorsport-Team Stewart-Haas Racing nutzen 3D-Druck-Systeme, um ihre Autos noch leichter, aerodynamischer und schneller zu machen.

3d-systems-rodin-cars-fzed

Die Rennwagenschmiede Rodin Cars und das Motorsport-Team Stewart-Haas Racing nutzen 3D-Druck-Systeme, um ihre Autos noch leichter, aerodynamischer und schneller zu machen.

3D Systems, Anbieter von Lösungen für die additive Fertigung, präsentiert zwei neue Kunden: Rodin Cars und Stewart-Haas Racing. Sie nutzen 3D-Druck-Lösungen für Plastik und Metall, um die Leistung ihrer Rennwagen zu steigern. Rodin Cars und Stewart-Haas Racing stellen haltbare Bauteile für Design, Prototypen und Produktion her. Dieser Ansatz erlaubt eine kürzere Zeit bis zum Einsatz der Bauteile und niedrigere Betriebskosten

Design- und Produktionsprozesse beschleunigen

Rodin Cars aus Neuseeland verwendet die Verfahren Direct Metal Printing (DMP), selektives Laser-Sintern (SLS) und Stereolithographie (SLA), um Open-Wheel-Autos für die Rennstrecke zu entwerfen, zu entwickeln und zu bauen. David Dicker, Gründer des Unternehmens, erklärt: „Die extremen Verhältnisse auf der Strecke verzeihen keine Fehler. Viele Bauteile, die wir intern fertigen, sind geometrisch so komplex, dass sie sich nur mit 3D-Druck fertigen lassen. Was wir mit den vielseitigen Lösungen erreichen konnten, die mit den Druckern von 3D Systems möglich waren, kann kaum hoch genug eingeschätzt werden. Fertigungstempo und Designvorteile sind schwerlich zu übertreffen.“

Das Unternehmen nutzt den sPro 230 für die SLS-Produktionsbauteile, den ProX 800 für den Werkzeugbau mit SLA für Karbonfaser-Formen mit dem Accura Bluestone-Werkstoff und den ProX DMP 320 mit 3DXpert für die mit Titan gefertigten Bauteile für Auspuffrohre, Dämpfer, Verstrebungen und Naben, aber auch für eine Vielzahl von Halterungen. So kann Rodin Cars sowohl lebensgroße Prototypen als auch Produktionsbauteile ohne Werkzeuge fertigen. Zudem kann das Unternehmen komplexe Designkonzepte voranbringen und leichtere Metallteile fertigen, die mit herkömmlichen Fertigungsverfahren so nicht möglich wären.

Reverse Engineering und aerodynamisch optimierte Bauteile

Stewart-Haas Racing (Kannapolis, North Carolina) verwendet die Software Geomagic Wrap für das Reverse Engineering und den Drucker ProX 800, um aerodynamische Bauteile für die Entwicklung und die Windkanalmessungen zu fertigen.  Mit Geomagic Wrap werden die Scandaten der Bauteile gesammelt, bearbeitet und dann für Formvergleiche zu STL-Dateien konvertiert. Die Software 3D Sprint kommt zum Einsatz, um die CAD-Daten aufzubereiten und zu optimieren, und um die additive Fertigung mit dem ProX-800-System zu steuern. Mit dem Accura 25-Material lassen sich schnell große Bauteile mit glatten Oberflächen und hoher Maßgenauigkeit produzieren.

„Wir tun alles, um mehr Tempo in unsere Autos zu bringen“, sagt Reneau Van Landingham, Aerodynamic Design Group Manager, Stewart-Haas Racing. „Zeit ist unser wertvollstes Gut. Je schneller wir Konzepte entwickeln können, um die Leistung unserer Autos zu steigern, je besser. Dabei spielt der ProX 800 eine wichtige Rolle, denn er ermöglicht uns, Teile effizient und genau im  Entwicklungsprozess zu produzieren.“

Bild oben: Stewart-Haas Racing (Kannapolis, North Carolina) verwendet den Drucker ProX 800. Bild: 3D Systems

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Am 17. Mai 2017 findet die Innospace-Masters-2017-Konferenz und -Preisverleihung unter dem Motto Space 4.0 statt. Zusammen mit neuen Akteuren aus der Wirtschaft, darunter auch aus branchefremden Industriezweigen, ergeben sich dabei immer wieder neue Geschäftsmodelle und Kommerzialisierungskonzepte, die das Potential haben, gesamte Wertschöpfungsketten zu revolutionieren und neue Märkte zu erschließen.

Das Karlsruher Institut für Technologie wird im Rahmen des Forschungshochleistungsrechners (ForHLR) bis Ende 2015 einen HPC-Cluster mit über 1.100 Rechenknoten aufbauen. Der HPC-Anbieter Transtec wurde vom KIT beauftragt, hierfür die Lösung zu liefern. Mit einem Gesamtvolumen von 6,9 Millionen Euro stellt dies den größten Einzelauftrag der Firmengeschichte dar.
Werbung

Top Jobs

Es wurden keine Jobangebote gefunden
Werbung

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktions-Newsletter ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Werbung

Aktuelle Ausgabe

Topthema: KI-basierte Qualitätssicherung in der variantenreichen Produktion

Auf dem Weg zur autonomen Fertigung

Mehr erfahren

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.