10.08.2021 – Kategorie: Fertigungs-IT

Mehr Made in Germany: Nachfrage nach MES-Lösungen steigt

MESQuelle: ssguy/shutterstock
Um die Abhängigkeit von internationalen Lieferketten zu reduzieren wird wieder mehr in Deutschland produziert. Davon profitieren Maschinenbauer und Verpackungshersteller und in Folge auch die MES-Anbieter.

„Die aktuelle Entwicklung zeigt deutlich, dass wieder mehr in Deutschland produziert wird, um die internationale Abhängigkeit zu reduzieren. Hiervon profitieren besonders die Verpackungshersteller und die Maschinenbauer“, weiß Gerd Rücker, Leitung Vertrieb bei Becos. Daher wundert es in der Stuttgarter Zentrale des Software-Anbieters niemanden, dass gerade aus diesen Branchen aktuell verstärkt Anfragen und Aufträge eingehen.

Im Maschinenbau sorge der Trend zurück nach Deutschland und Europa dafür, dass verstärkt Maschinen gekauft werden, um die Kapazitäten vor Ort aufzustocken. Um die gestiegene Nachfrage nach Maschinen kurzfristig bedienen zu können, würden moderne MES benötigt. Neben der Frage nach einer verbesserten Ressourcenplanung gehe es hier vor allen Dingen um Optimierungsstrategien, die für eine bessere Auslastung und Produktionsplanung sorgen sollen.

MES-Tools zur Steuerung gefragt

Im Bereich der Verpackungshersteller komme hinzu, dass momentan einfach mehr Verpackungen benötigt würden. Die Hersteller seien gefragt, verbessert und schneller zu fertigen. Um den hohen Auftragseingang zügig und störungsfrei abarbeiten zu können, benötigten sie intelligente Tools zur Steuerung und setzten auf das MES von Becos.

Das moderne Becos FLS vereinfache und beschleunige die Feinplanung und Feinsteuerung des Auftragsdurchlaufs in der Produktion und unterstütze die Planungs-, Terminierungs- und Steuerungskomponenten für den produktionsnahen Bereich. Hier stelle aktuell die Planung der Fertigungsdurchläufe hohe Anforderungen, betrachte man allein die erforderlichen Ressourcen, wie Maschinen, Material, Betriebsmittel und Personal. Dies sei ohne ein Tool, das die Unternehmen in die Lage versetzt, auf Veränderungen flexibel zu reagieren, kaum möglich.

Verschiedene Szenarien simulieren

„Im Bereich der Fertigungsplanung hat sich unser KI-basiertes Tool Minerva bewährt. Hier lassen sich verschiedene Szenarien simulieren, die sämtliche für den jeweiligen Fertigungsauftrag relevanten Ressourcen einbeziehen“, erläutert MES-Experte Rücker. Das moderne Tool unterbreite konkrete Handlungsvorschläge innerhalb sehr kurzer Zeit. Sind im Unternehmen beispielsweise 400.000 Arbeitsgänge zu planen, brauche Minerva weniger als fünf Minuten, um Alternativen sowie ihre Auswirkungen auf die KPIs zu berechnen. „Hier kommen herkömmliche Planungstools nicht mit“, schließt Rücker.

Die gestiegene Nachfrage führt Becos auch darauf zurück, dass man die Planer in den Fertigungsunternehmen mit dem KI-basierten Tool gezielt abhole und ihnen optimierte Vorschläge auf der Basis unterschiedlicher Szenarien sowie realisierbare Alternativen unterbreite.

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