Marel digitalisiert Kalkulation und Arbeitspläne mit Simus Classmate

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Der Maschinen- und Anlagenbauer Marel nutzt künftig Simus Classmate, um Arbeitspläne zu erstellen und Herstellkosten zu kalkulieren. Die Produktionsstandorte Boxmeer und Dongen (Niederlande) setzen die modulare Software-Suite seit Januar 2021 ein. Weitere Stätten sollen folgen.
simus classmate

Quelle: Symus Systems

2019 begann eine Gruppe von Marel-Ingenieuren mit der Suche nach einer Software, die auf Basis von 3D-Modellen und Bauteilinformationen automatisch Arbeitspläne und eine Kalkulation der zukünftigen Herstellkosten bereit stellt, um Verbesserungspotenzial aufzuzeigen.

Pilotprojekt mit Simus Classmate

Die gemeinsame Plattform sollte der Konstruktion ebenso wie der Produktion und Beschaffung zur Verfügung stehen. „Als auf der langen Liste von Anbietern nur noch zwei Namen standen, begannen wir ein Pilotprojekt mit Simus Classmate“, berichtet André Kouwenberg, Global Manufacturing Engineer bei Marel. „Aufgrund der Ergebnisse haben wir Simus Systems als strategischen Partner für die Implementierung ausgewählt, der uns nun sehr flexibel bei der Optimierung unterstützt.“

Zahlreiche Workshops mit Konstrukteuren, Kosteningenieuren, Maschinenbauern, der Beschaffung und dem neuen Partner Simus Systems fanden statt. Neue Prozesse wurden definiert und eine technische Datenbank mit allen internen und externen Produktionstechniken und Bearbeitungsparametern gefüllt. Aufgrund der Zellenstruktur der Produktion war die automatische Erstellung von Arbeitsplänen eine recht komplexe Aufgabe. Durch eine automatische Klassifizierung der 3D-Modelle anhand von Merkmalsinformationen werden die Produkte nun der richtigen Fertigungszelle in Boxmeer oder Dongen zugeordnet. Dabei werden bereits Arbeitspläne für die richtigen Maschinen und Arbeitsgänge innerhalb der Produktionszelle erstellt. Noch im ersten Halbjahr 2021 soll die Software in Gainesville in Georgia (USA) und Gardabaer in Island implementiert werden.

Bessere Konditionen für die Beschaffung

Die IT-Abteilung von Marel hat Verbindungen zu SAP und dem PLM-System geschaffen. Die Herausforderungen einer Multi-CAD-Umgebung wurden dabei erfolgreich bewältigt. „Mit den Kosteninformationen in der Entwicklungsphase verbessern wir nun die Konstruktion unserer Produkte, während die Fertigung Zeit und Aufwand in der Erstellung von Arbeitsplänen spart“, sagt André Kouwenberg. „Die Beschaffung erreicht mit der Möglichkeit zur Zielkostenrechnung bessere Konditionen.“ Interessante Ansätze für eine zukünftige Zusammenarbeit sehen die Partner in den Möglichkeiten zur Stammdaten-Optimierung.

Lesen Sie auch: 3D-Druck-Prozesse: Mit automatisierter Kalkulation schneller zum Angebot

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