28.04.2015 – Kategorie: Fertigung

Lager aus dem Drucker: Igus bietet 3D-Druck-Service

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Wer Prototypen oder Sonderteile von Gleitlagern benötigt, bekommt sie in Zukunft noch schneller. Vor einem Jahr auf der Hannover Messe präsentierte Igus ein Tribo-Filament für 3D-Drucker. Nun hat der Kunststoffexpert sein Angebot erweitert und bietet einen eigenen 3D-Druckservice an.

Ab der Hannover Messe bietet igus einen 3D-Druckservice für das hauseigenen Tribo-Filament an und übernimmt die komplette Herstellung der Sonderteile. „Unsere Kunden können sich mit ihren 3D-Daten an uns wenden und bekommen ihre Teile schnell und unkompliziert von uns ausgedruckt“, erklärt Tom Krause, Produktmanager iglidur Tribo-Filament bei igus. „Dies haben wir vereinzelt in den letzten Monaten schon durchgeführt und möchten diesen Service nun allen unseren Kunden anbieten.“ Dadurch erweitert igus seine Möglichkeiten mit dem Tribo-Filament, das bis zu 50 mal abriebfester als herkömmliche 3D-Druckmaterialien ist, noch ausgefallenere Geometrien schnell und unkompliziert liefern zu können. Die Lieferzeiten für gedruckte Teile sind hauptsächlich von der Komplexität der Bauteile abhängig. Prinzipiell gilt aber auch für diese igus-Produkte: ‚Ab 24 Stunden‘.

Online Preise kalkulieren und bestellen

Der Service für Kunden bis zum fertigen Bauteil wird dabei so einfach wie möglich gestaltet. So können über die igus-Website Daten hochgeladen und die Bauteile in Auftrag gegeben werden. Auch die Preisermittlung erfolgt automatisch online, hierbei ist, ähnlich der Angabe zur Lieferzeit, der Preis jedoch abhängig von der Komplexität und dem Aufbau des Bauteils. „Es ist ebenfalls möglich, dass wir Bauteile aus zwei verschiedenen Kunststoffen drucken“, erklärt Tom Krause. „Das heißt es können entweder auch sehr komplizierte Bauteile gedruckt werden, bei denen sich das Stützmaterial auflöst oder das Bauteil wird aus einem normalen ABS gedruckt und nur die Gleitflächen aus unserem abriebfesten iglidur I180-PF.“ Zur Hannover Messe bietet igus im ersten Schritt Bauteile, wie beispielsweise Schneckenräder, aus diesem ersten verschleißarmen Tribo-Werkstoff an. Für die Zukunft sollen komplexe Formen aus weiteren iglidur-Standardmaterialien gedruckt werden können, um Anwendern noch mehr Freiheiten in ihren Konstruktionen zu bieten.


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