06.10.2021 – Kategorie: Automatisierung & Robotik

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KELCH-Service Retrofit macht gebrauchte Einstellgeräte wieder fit

Quelle: Panya Studio – stock.adobe.com, dlyastokiv – stock.adobe.com und Kelch GmbH
Mit dem Service Retrofit von KELCH können Kunden ihre Geräte kostengünstig und nachhaltig auf den aktuellen Stand bringen – und je nach Modell sogar Industrie-4.0-fähig machen.

Eine Generalüberholung steht immer dann im Fokus, wenn Betriebe ihre IT-Infrastruktur umstellen, PCs ausgewechselt werden oder die Geräte fit für die Vernetzung in digitalisierten Strukturen gemacht werden sollen. „Viele möchten ihre Geräte in die Smart Factory und die Cloud einbinden. In solchen Fällen ist ein Retrofit eine nachhaltige und kosteneffiziente Lösung, denn in der Herstellung bildet das solide Grundgerüst die energieintensivste Komponente. Im Rahmen eines Retrofit tauschen wir die kritischen Komponenten wie Kameratechnologie, PC oder Antriebsbaugruppen, stellen auf die aktuelle Software um – und der Kunde hat in der Regel innerhalb eines Tages auf nachhaltigem Weg ein fast neues, intelligenteres Gerät“, berichtet Viktor Grauer, Mitglied der Geschäftsführung und Leiter des Innovationsmanagements bei KELCH.

Upgrade für ältere Versionen

Das Serviceversprechen von Retrofit gilt für nahezu alle noch in Gebrauch befindlichen Generationen der KELCH-Werkzeugeinstellgeräte. Selbst die Kalimat- und Trabant-Modelle, deren Baujahr teilweise vor dem Jahr 2000 liegt, lassen sich erfolgreich einem Upgrade unterziehen. „Unsere Werkzeugeinstellgeräte sind langlebig und beständig. Bei regelmäßiger Wartung sind sie auch nach Jahrzehnten noch in bestem Zustand. Mehr noch: Die Gussbauteile werden mit den Jahren immer besser – je älter sie sind, desto weniger Verzug kann sich bilden“, erklärt Viktor Grauer. Grund für die Langlebigkeit ist die hohe Expertise von KELCH bei der Konstruktion und Entwicklung von Werkzeugeinstellgeräten. Durch den stabilen Guss sind der Grundkörper und der Turm wesentlich unempfindlicher gegen Temperaturänderungen und Maschinen-Vibrationen. Der bei den V9-Geräten eingesetzte ressourcenschonende Mineralguss könnte nach seinem Lebensende recycelt und somit weiterverwendet werden. Einen weiteren Beitrag zur Langlebigkeit leistet die bislang konkurrenzlos stabile und präzise Werkzeugaufnahmespindel, ebenfalls eine Entwicklung aus dem Hause KELCH. Auch für Sondergeräte aller Art lässt sich ein Retrofit durchführen.

Günter Schwegler, verantwortlich für den After Sales Service bei KELCH, präsentiert den Retrofit anhand eines Werkzeugvoreinstellgeräts Sirius C.
Bild: Kelch GmbH

Neue Funktionen und Schnittstellen

Beim Austausch lassen sich vielfach Bauteile mit neuen Funktionen integrieren, die das Gerät dank Schnittstellentechnologie fit für Industrie 4.0 und somit zukunftsfähig machen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Betriebe für ein Retrofit keine Neubeschaffung beantragen müssen. Als Systemlieferant mit über 75 Jahren Erfahrung bietet KELCH ergänzend zur Generalüberholung eine individuelle Beratung an: etwa, wenn es Betrieben darum geht, ein Gebrauchtgerät optimal in die neue IT-Umgebung oder in neu vernetzte Prozesse einzubinden. Dabei steht ein umfangreiches Sortiment an Zusatzkomponenten, Software und Zubehör zur Verfügung, sodass auch individuelle Erweiterungen und Anpassungen möglich sind.

Mehr Informationen zum KELCH-Service Retrofit finden Sie hier.


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