Jeder zweite Deutsche ist gegenüber KI skeptisch

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Künstliche Intelligenz wird in Zukunft einen großen Einfluss auf das Arbeitsleben haben. Doch wie sehen Führungskräfte und Mitarbeiter die Chancen und Risiken dieser neuen Technologie? Wie eine aktuelle Studie von Dale Carnegie zeigt, erwartet in Deutschland nur knapp jeder Vierte durch Einsatz von KI einen Wandel in der Arbeitswelt.

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Künstliche Intelligenz wird in Zukunft einen großen Einfluss auf das Arbeitsleben haben. Doch wie sehen Führungskräfte und Mitarbeiter die Chancen und Risiken dieser neuen Technologie? Wie eine aktuelle Studie von Dale Carnegie zeigt, erwartet in Deutschland nur knapp jeder Vierte durch Einsatz von KI einen Wandel in der Arbeitswelt.

Für die Studie “Preparing people for the human-machine partnerships of the future” hat Dale Carnegie, spezialisiert auf Sales- und Leadership-Trainings, Mitarbeiter aus elf Ländern befragt. Interviewt wurden 3.500 Mitarbeiter, vom Geschäftsführer bis hin zum leitenden Angestellten, in Unternehmen in Europa, Asien und Amerika. Die Ergebnisse zeigen landesspezifische Unterschiede. So bewerten 58 Prozent der Befragten aus dem asiatischen Raum, dass künstliche Intelligenz das (Arbeits-)Leben in den kommenden zehn Jahren stark verändern wird. In Amerika sind es immer noch 53 Prozent. In Europa nehmen dies lediglich 28 Prozent an. Am größten ist die Skepsis gegenüber KI in Deutschland, wo nur knapp jeder Vierte einen bedeutsamen Wandel durch den Einsatz dieser Technologie erwartet.

Vorfreude auf die digitale Zukunft

In Asien herrscht geradezu eine Vorfreude auf die digitale Zukunft, was nicht überrascht. In vielen Staaten, allen voran im Technikland Japan, ist künstliche Intelligenz bereits im alltäglichen Gebrauch, etwa in Form von Pflege- und Haushaltsrobotern. So sind auch 86 Prozent der Befragten der Ansicht, dass die Übernahme von Routine-Aufgaben durch eine KI im Beruf positiv sei, da sie sich so auf sinnvollere Tätigkeiten konzentrieren können. Gerade einmal 14 Prozent stehen dem neutral oder negativ gegenüber. In den amerikanischen Ländern sind 29 Prozent dieser Auffassung. Hierzulande äußerte hingegen die Hälfte der Teilnehmer Bedenken, selbst einfache Tätigkeiten an einen digitalen Kollegen weiterzuleiten. Damit liegen die Deutschen über dem europäischen Schnitt von 42 Prozent.

Geschulte Führungskräfte steigern Vertrauen in KI

Führungskräfte können dieser Skepsis entgegensteuern. Ein weiteres Ergebnis der Dale-Carnegie-Studie ist, dass Mitarbeiter künstlicher Intelligenz umso mehr Vertrauen entgegenbringen, je mehr ihr Vorgesetzter im Umgang mit ihr geschult ist. Auch der transparente Umgang mit KI ist für die Angestellten wichtig. Unternehmen sollten daher ihren Mitarbeitern genau erklären, wo Algorithmen zum Einsatz kommen und was diese bewirken. Nicht zuletzt müssen neben den Führungskräften auch die Mitarbeiter im Umgang mit KI geschult werden, um die Angst vor ihr zu verlieren. Das bestätigt die Studie: 68 Prozent aller Teilnehmer halten Trainings- und Fortbildungsangebote für sehr wichtig, um ihren Job auch im digitalen Wandel zu sichern.

Dale Carnegie ist weltweiter Anbieter von zertifizierten Sales- und Leadership-Trainings und mit derzeit rund Niederlassungen in mehr als 90 Ländern tätig. Dale Carnegie Deutschland wurde 1953 gegründet und beschäftigt rund 30 Mitarbeiter sowie 25 freie Trainer, die pro Jahr rund 2.000 Trainingstage durchführen. (sg)

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