17.09.2020 – Kategorie: Fertigungs-IT

Im Shutdown digitalisieren: ERP-System per Videochat eingeführt

Im Shutdown digitalisieren: ERP-System per Videochat eingeführtQuelle: Abas/Karl Klink

Shutdown muss nicht Stillstand bedeuten: Der Maschinenbauer Karl Klink hat in dieser Zeit ein ERP und Prozessoptimierungen eingeführt. Wie das gelang, zeigt dieser Bericht.

Anstatt während dem Shutdown in der Corona-Krise in Schockstarre zu verfallen, nutzt der mittelständische Maschinenbauer Karl Klink GmbH die Situation, sich digital neu aufzustellen und fit für die Zukunft zu machen. Bis Ende des Jahres integriert der Zulieferbetrieb abas ERP in die vorhandene IT-Infrastruktur, um alle Prozesse weitestgehend zu digitalisieren. Unterstützt wird der Werkzeug- und Maschinenbauspezialist Karl Klink aus Baden-Württemberg dabei vom Digitalisierungspartner Mait. Die Besonderheit: Corona-bedingt erfolgte die Planung, Abstimmung und der Projektstart für rund 70 User virtuell über Videokonferenzen und Fernwartung.

Wie Klink im Shutdown die freien Kapazitäten nutzt

Die Karl Klink GmbH und ihre Tochtergesellschaft in Frankreich sind seit über 100 Jahren auf dem Gebiet der Räumtechnik tätig und zählen heute 220 Mitarbeiter. Zu den Kunden gehören große Automobilhersteller und deren Zulieferer. „Natürlich hat die Krise weniger Aufträge zur Folge. Wir haben die erhöhten Kapazitäten aber als gute Möglichkeit gesehen, unser Digitalisierungsprojekt innerhalb kürzester Zeit umzusetzen. Diese Chance haben wir ergriffen“, sagt Uwe Rautzenberg, Geschäftsführer der Karl Klink GmbH.

Mit neuen ERP aus dem Shutdown: Ein Schlüssel in der Digitalisierung

Der Schlüssel für die Digitalisierung von Geschäftsprozessen ist ein modernes, integriertes ERP-System. Dieses trägt maßgeblich dazu bei, Abläufe in sämtlichen Unternehmensprozessen papierlos, durchgängig und transparent zu gestalten. Kurz vor der Krise entschied sich die Karl Klink GmbH für abas ERP. Anstatt wie viele andere Unternehmen während der Corona-Zeit in Stillstand zu geraten, setzt der Maschinenbauer sein Digitalisierungsprojekt um und führt abas ERP allumfassend in allen Bereichen ein. Insellösungen werden durch das nachhaltige ERP-System mit Projektmanagement, Feinplanung, Betriebsdaten- sowie Zeiterfassung ersetzt. „Die Komplettlösung abas ERP konnte uns genau das bieten, was wir brauchten. Jetzt profitieren sämtliche Geschäftsbereiche von der Installation und unser ganzes Unternehmen ist digitaler und im Wettbewerb besser aufgestellt“, so Rautzenberg.

Über Karl Klink

Die Karl Klink GmbH versteht sich als Systemanbieter auf dem Gebiet der Räumtechnologie. Durch innovative Werkzeug- und Maschinentechnik hat das Unternehmen insbesondere in den letzten Jahren deutlich Marktanteile hinzugewonnen. Motivierte Mitarbeiter und eine konsequente Kundenorientierung, Investitionen in moderne Fertigungstechnologien sowie höchste Qualität in Entwicklung, Produktion und Service (zertifiziert nach DIN EN ISO 9001, VDA 6.4) zeichnen Karl Klink aus. Dabei gilt es stets ganzheitliche Lösungen für einen spezifischen Anwendungsfall darzustellen. Dies zeigt sich vor allem im umfassenden Produktspektrum, welches neben den Räumwerkzeugen und Maschinen auch die erforderliche Applikationstechnologie für die Handhabung und Verkettung sowie entsprechendes Prozesswissen bereitstellt.

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