IAA: Wie Additive Fertigung Innovationen in der Autobranche unterstützt

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Zur IAA 2021 stehen die Autobauer am Scheideweg. Wie Additive Fertigung helfen kann, sich auch gegen neue Mitbewerber durchzusetzen.
IAA Additive Fertigung

Quelle: Solcan Design/Shutterstock

Zur gerade stattfindenden IAA zeigt sich die Automobilbranche zuversichtlich, doch es geht um nicht weniger als ihre Zukunft. Sie muss sich auf einem Markt behaupten, der sich durch die (auch neue) Konkurrenz von Mitbewerbern und Start-ups sowie durch die sich stetig verändernden Rahmenbedingungen und rechtlichen Maßgaben auszeichnet.

Ein Kommentar von Daniel Cohn, Geschäftsführer von Protolabs Deutschland.

Die Zukunft der europäischen und deutschen Automobilproduktion ist von weitreichenden Herausforderungen geprägt. Nicht nur ist die internationale Konkurrenz in den vergangenen Jahren wesentlich stärker geworden, auch neue Technologien und veränderte gesetzliche Bedingungen führen dazu, dass die Hersteller unter Druck geraten. Während die europäische Automobilbranche bis vor wenigen Jahren noch fast konkurrenzlos gewesen ist, strebt heute beinahe jedes Land seinen eigenen Anteil am Weltmarkt an. Zudem verliert die deutsche Industrie zunehmend ihr Alleinstellungsmerkmal – Made in Germany hat nicht mehr denselben Klang wie noch zu Beginn der 2000er-Jahre.

Schaulaufen auf der IAA zeigt auch, ob die deutschen Produzenten mithalten können

Um weiterhin eine zentrale Rolle auf dem internationalen Parkett zu spielen, müssen deutsche und europäische Automobilproduzenten auf der IAA beweisen, dass sie wichtige Trends verstanden und künftige Entwicklungen in ihre strategische Planung integriert haben. Konkret bedeutet dies, dass kürzere Markteinführungszeiten ebenso im Fokus stehen wie die Nutzung moderner Technologien und Fertigungsmethoden. Als Zulieferer für die Automobilindustrie sieht sich an dieser Stelle auch Protolabs in der Pflicht, den notwendigen Fortschritt mitzugestalten.

Wie Additive Fertigung hilft, schneller zu Marktreife zu kommen

Ein zentraler Aspekt bei der Entwicklung zukunftsfähiger Technologien ist, dass diese schnell aus dem Entwicklungsstadium in die Produktion übergehen können. Dies kann nur durch kurze Zeiten hinsichtlich der Iterationsvorgänge erfolgen. Genau hier unterstützt Protolabs die Automobilbranche und ihre Zulieferer durch die weitreichenden Möglichkeiten der additiven Fertigung. Ohne die schnelle Herstellung von Prototypen kann eine neue Idee nicht rasch genug zur Marktreife gebracht werden, um der internationalen Konkurrenz auf diesem Gebiet ausreichend voraus zu sein.

Die Präzision muss auch bei der Additiven Fertigung stimmen

Dabei müssen alle eingesetzten Fertigungsverfahren die Präzision mitbringen, für die die deutsche Automobilindustrie bekannt ist – das schließt auch die additive Fertigung und Prototypenherstellung sowie deren Anbieter mit ein. Genaue Abmessungen sind für den Erfolg einer neuen Technologie genauso entscheidend wie eine hohe Produktqualität und Materialverarbeitung. All diese Aspekte fließen in die Fahrzeuge ein, die von den Kunden nachgefragt werden.

Nur mit der Unterstützung von Unternehmen, die über die notwendige Expertise auf diesem Gebiet verfügen, kann die Automobilindustrie die Herausforderungen der kommenden Jahre meistern – und schlussendlich wieder konkurrenzfähig gegenüber internationalen Herausforderern und neuen Platzhirschen werden.

Lesen Sie auch: Workforce Management – Agil und flexibel ins 21. Jahrhundert

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