18.07.2013 – Kategorie: Technik

Hydraulikpumpe mit Getriebeschutz für mobile Anwendungen

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Hawe Hydraulik SE hat eine neue Baugröße der Axialkolbenpumpen-Baureihe V60N für mobile Maschinen aufgelegt. Die Eckwerte lauten: Fördervolumen bis 130 Kubikzentimeter pro Undrehung und Spitzendruck bis 450 bar.

Die Besonderheit ist, dass die Pumpe als einzige Axialkolbenpumpe dieser Baugröße einen serienmäßigen Schutz des Fahrzeuggetriebes vor Überlastung bietet. Die V60N-130 eignet damit besonders für Load-Sensing-Systeme mit Betriebsdrücken bis 400 bar, wenn hydraulische Verbraucher mit unterschiedlichen Druckniveaus beziehungsweise variablen Volumenströmen versorgt werden müssen. Einsatzbeispiele sind Baumaschinen, Betonpumpen, Stückgutkräne, Kommunal- und Müllfahrzeuge, Kräne sowie Forstfahrzeuge. Das Load-Sensing-System und eine breite Auswahl an intelligenten Reglern machen die Pumpe zu einem energieeffizienten Antrieb in einem Hydraulik-System, das die Einhaltung von Abgasvorschriften wie Tier 4 und Euro 6 von mobilen Arbeitsmaschinen unterstützt.

Nutzt man den hohen Systemdruck bereits bei der Auslegung des Hydrauliksystems ist es außerdem möglich, die Abmessungen aller Komponenten der Hydraulik-Steuerung zu verringern und damit ihr Gewicht zu reduzieren. Das ist beispielsweise für Kranausleger oder Betonpumpen interessant, die immer länger gebaut werden müssen.

Die Pumpe wird direkt an den Nebenabtrieb des Fahrzeuggetriebes angeflanscht. So wird die Kraft des Fahrzeugmotors direkt auf die Pumpe übertragen und es entstehen keine unnötigen Energieverluste. Alternativ kann sie über Flansche nach SAE- und ISO-Norm an separate Getriebe gebaut werden. An die Variante mit Wellendurchtrieb kann eine weitere Axialkolbenpumpe oder eine kleine Hilfspumpe für Nebenfunktionen gebaut und so ein zweiter Druckkreislauf versorgt werden.

Mit einer Breite von 130 mm weist sie ein Format für beengte Platzverhältnisse auf. Das zweigeteilte Gehäuse ist stabil und langlebig und vor Verwindungen geschützt. So hält die Pumpe Spitzendrücken bis max. 450 bar problemlos stand. Zur Stabilität und Sicherheit trägt außerdem ein kurzer Zuganker bei, der die beiden Gehäuseteile verbindet.


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