Homeoffice: Mangelnde Performance bremst Unternehmen und Mitarbeiter aus

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Eine aktuelle Umfrage von Riverbed zeigt, dass deutsche Geschäftsführer die Arbeit im Homeoffice befürworten, aber nicht vollständig darauf vorbereitet sind. Unternehmen können durch Investitionen in neue Technologien die Performance der Systeme wie auch das Wohlbefinden der Mitarbeiter im Homeoffice verbessern.
Homeoffice New Work

Quelle: djile/Shutterstock

  • Gemäß der Riverbed-Umfrage „Future of Work“ stehen 99 Prozent der befragten Führungskräfte in Deutschland einer Ausweitung der Remote-Work optimistisch gegenüber.
  • 39 Prozent der Führungskräfte in Deutschland planen im nächsten Jahr Investitionen, um die Performance im Homeoffice zu steigern, 15 Prozent sogar größere Investitionen.
  • Als die größten Hindernisse für die Performance im Homeoffice wurden instabiles WLAN zu Hause, fehlende Transparenz der Netzwerk- und App-Performance und Bedarf an Trainings genannt.

Für die Studie „Future of Work Global Survey 2020“ hat Wakefield Research im Auftrag von Riverbed 700 Entscheidungsträger aus der Wirtschaft weltweit und 100 Führungskräfte aus Deutschland befragt. Demnach sehen die befragten Führungskräfte den weitreichenden Wandel hin zum Homeoffice gelassen und optimistisch. Die Ergebnisse machen aber auch deutlich, dass die große Mehrheit der Unternehmen zu Beginn der Covid-19-Pandemie nicht gut vorbereitet war. In Zukunft wollen befragte Führungskräfte jedoch vermehrt in die nötige Technologie investieren, um ihre Remote-Performance zu verbessern und erwarten, dass sich diese positiv auf die Geschäftsergebnisse auswirken.

Homeoffice – zu Beginn der Corona-Krise nicht vorbereitet

Die Umfrage ergab, dass zwar 99 Prozent der Führungskräfte in Deutschland der Umstellung zur Remote-Arbeit optimistisch gegenüberstehen (73 Prozent vollkommen oder sehr optimistisch). Allerdings waren 66 Prozent zu Beginn der Pandemie nicht auf eine umfassende technologische Unterstützung des Homeoffice vorbereitet. Weltweit betrachtet kamen die meisten Befragten (86 Prozent), die am Höhepunkt der Krise nicht vollständig vorbereitet waren, aus der Gesundheitsbranche, gefolgt von der Fertigung (72 Prozent), dem Einzelhandel (69 Prozent), Dienstleitungen (66 Prozent) und Finanzdienstleistern (58 Prozent).

Homeoffice
67 Prozent der Befragten waren nicht vollständig auf Remote-Work vorbereitet. (Grafik: Riverbed)

„Bereits in den vergangenen Jahren haben Unternehmen das Arbeiten im Home-Office ermöglicht, aber Covid-19 beschleunigt diese Entwicklung, und das Büro der Zukunft wird mit einem flexibleren und hybriden Arbeitsplatz ganz klar anders aussehen“, erklärt Andreas Riepen, Regional Vice President Sales, DACH bei Riverbed Technology. „Die Studie zeigt, dass Führungskräfte das Arbeiten von zu Hause aus mehr akzeptieren. Allerdings müssen Unternehmen über die richtige Technologie verfügen, um eine höhere Produktivität und ein besseres Home-Office-Erlebnis zu gewährleisten, auch wenn mehr Mitarbeiter von zu Hause arbeiten.“

Probleme mit der Performance im Homeoffice

Fast alle (97 Prozent) der befragten Führungskräfte in Deutschland berichteten über die Probleme mit der Performance im Homeoffice. Das wirkt sich sowohl auf die Mitarbeiter als auch auf die Geschäftsergebnisse negativ aus. Als die häufigsten Probleme nannten die Befragten in Deutschland: die schlechte Qualität von Videokonferenzen (46 Prozent), lange Reaktionszeiten beim Laden von Apps (44 Prozent), häufige Verbindungsabbrüche zu Unternehmensnetzwerken (37 Prozent) und unzureichendes W-LAN (36 Prozent).

Auf die Frage nach den Auswirkungen dieser Probleme auf die Mitarbeitererfahrung im Homeoffice berichten 45 Prozent der deutschen Führungskräfte über schlechteren Kundenservice, 41 Prozent über häufigere technische Unterbrechungen, jeweils 40 Prozent über schlechtere Mitarbeiter-Performance und Produktivitätseinbußen sowie zunehmende Schwierigkeiten bei der Kundenansprache und 36 Prozent über eine schlechtere Work-Life-Balance.

Homeoffice
Als häufigste technologische Probleme im Homeoffice wurde die schlechte Qualität bei Videokonferenzen genannt. (Grafik: Riverbed)

Diese Hindernisse bremsen die Leistung im Homeoffice

Führungskräfte nennen die folgenden Probleme als größte Barrieren für die Remote-Mitarbeiter: Instabiles WLAN zuhause (44 Prozent), fehlende Transparenz der Netzwerk- und App-Performance (38 Prozent), der Bedarf an Trainings oder Manager-Support ( 35 Prozent) und fehlende Technologie zur Performance-Optimierung (33 Prozent).

„In den letzten Monaten haben Unternehmen erkannt, was das Arbeiten im Homeoffice ausbremst. Es ist ermutigend, aus der Umfrage zur Future of Work und in Gesprächen mit Kunden zu erkennen, dass Unternehmen und Regierungen stärker in Technologie investieren möchten, die die Remote-Performance optimiert. Riverbed konzentriert sich voll und ganz darauf seine Kunden dabei zu unterstützen, Performance und Transparenz von Netzwerken und Apps zu maximieren, unabhängig davon, wo sich der Arbeitsplatz befindet“, erklärt Andreas Riepen.

Signifikanter Anstieg flexibler Remote-Mitarbeiter erwartet

Vor der Corona-Pandemie haben durchschnittlich zehn Prozent der Mitarbeiter in Deutschland von zuhause gearbeitet. Trotz der Herausforderungen erwarten die deutschen Führungskräfte, das nach der Pandemie 16 Prozent der Angestellten von zu Hause aus arbeiten werden. Das entspricht einem Anstieg von fast 60 Prozent im Vergleich zum Anteil vor der Pandemie.

Von physischer Anwesenheit eher unabhängige Branchen prognostizieren den größten durchschnittlichen Prozentsatz an Homeoffice Mitarbeitern nach Covid-19. Dazu gehören weltweit Finanzdienstleistungen (39 Prozent verglichen mit 28 Prozent vor dem Ausbruch) und Dienstleitungen (35 Prozent vs. 28 Prozent). Geografisch gesehen erwarten US-Geschäftsführer, dass 42 Prozent ihrer Mitarbeiter nach Covid-19 im Homeoffice arbeiten werden (ein Anstieg von 27 Prozent im Vergleich zur Zeit vor Covid-19). In Saudi-Arabien und den VAE hingegen werden 28 Prozent Homeoffice Mitarbeiter erwartet, also ebenfalls ein Anstieg von 27 Prozent.

Homeoffice
33 Prozent der Führungskräfte wollen die Performance der Remote-Arbeitsplätze verbessern. (Grafik: Riverbed)

Investitionen in Technologie für höhere Performance im Homeoffice

Um mehr Performance bei der Arbeit im Homeoffice zu erreichen, planen 39 Prozent der Führungskräfte in Deutschland den nächsten zwölf Monaten zusätzliche Technologieinvestitionen, 15 Prozent sogar größere Investitionen. In den USA planen rund 86 Prozent zusätzliche Technologieinvestitionen, in Saudi-Arabien/den Vereinigten Arabischen Emiraten und Großbritannien 79 Prozent beziehungsweise 73 Prozent der Führungskräfte. Finanzdienstleister (84 Prozent) und das Gesundheitswesen (79 Prozent) weltweit planen zusätzliche Investitionen im Laufe des nächsten Jahres.

Remote-Arbeiten
Die wichtigsten Prioritäten der Führungskräfte bei der Remote-Arbeit. (Grafik: Riverbed)

Führungskräfte in Deutschland haben bei Strategien und Technologien für Remote-Work für ihre Mitarbeiter und ihr Unternehmen bereits Prioritäten gesetzt. Von den befragten Entscheidungsträgern wollen in den nächsten zwei Jahren:

  • 47 Prozent in digitale Sicherheitstechnologie und -software investieren
  • 41 Prozent unternehmensweite Strategien und Richtlinien für Home-Office aktualisieren
  • 40 Prozent Software für Transparenz der Netzwerk- und App-Performance nutzen
  • 40 Prozent neue digitale Unternehmensprodukte und Services entwickeln (40 Prozent)
  • 39 Prozent verstärkt Cloud-Dienste oder SaaS-Apps einsetzen (39 Prozent)
  • 38 Prozent Technologie zur Automatisierung des Remote-Netzwerkbetriebs einsetzen sowie die Re-Evaluierung und/oder Restrukturierung der IT-Landschaft durchführen
  • 34 Prozent Software für mehr Transparenz bei Netzwerk- und Anwendungsperformance einsetzen

Deutsche Führungskräfte erwarten durch mehr Remote-Work langfristige Vorteile für ihre Mitarbeiter und ihre Geschäftsergebnisse, u.a. Einsparungen bei Büroraum und damit verbundenen Kosten (52 Prozent), eine bessere Work-Life-Balance (48 Prozent), verbesserte Nutzung der Technologie (46 Prozent) Produktivitätssteigerungen (42 Prozent).

Riverbed erleichtert die Umsetzung produktiver Remote-Arbeitsmodelle

Mehr denn je stehen Führungskräfte und IT-Teams der Aufgabe gegenüber, Remote-Arbeitsmodelle schnell zu optimieren, um die Geschäftskontinuität und Mitarbeiterproduktivität aufrechtzuerhalten. Riverbed bietet Lösungen, um die Performance und Transparenz von Netzwerken und Apps – unabhängig vom Standort zu maximieren. Die Lösungen für die Remote-Work-Performance umfassen Riverbed Client Accelerator und Riverbed SaaS Accelerator, die Unternehmen dabei unterstützen, die Bandbreitennutzung um 99 Prozent zu reduzieren, die Anwendungsleitung auf Laptops 33-fach zu steigern und SaaS-Apps um bis zu 10-fach zu beschleunigen.

Riverbed hat im September sein Portfolio zur Anwendungsbeschleunigung um neue Cloud-basierte Lösungen ergänzt, die Microsoft-Anwendungen für Collaboration, Produktivität und Videostreaming deutlich beschleunigen sollen. Damit können Mitarbeiter in die Lage versetzt werden, flexibel von überall aus zu arbeiten. Mit dem Lösungsangebot können Unternehmen die Performance und Produktivität für führende SaaS-Anwendungen an mehreren Bürostandorten und für Remote-Benutzer unabhängig von Standort, Bandbreite oder Latenz optimieren.

Riverbed Lösungen
Der Riverbed SaaS Accelerator 1.2 für flexible Apps und Arbeitsplätze. (Grafik: Riverbed)

Zu den Neuheiten gehören die Cloud-basierten Lösungen Accelerator für Office 365 und SaaS Accelerator 1.2, die Netzwerkbehinderungen beseitigen, die die Leistung von Microsoft Office 365 und Dynamics CRM beeinträchtigen, und ein einfach zu implementierendes eCDN für Microsoft-Teams sowie Streaming von Live-Veranstaltungen und On-Demand-Video enhalten. Außerdem sollen neue Beschleunigungslösungen eine bis zu 10-fache Performance für Office 365 bieten, die Netzwerklatenz verringern und die Produktivität von Unternehmen und mobilen Belegschaften verbessern.

„Die Branche wechselt verstärkt zu SaaS-Anwendungen und es wird erwartet, dass auch nach COVID-19 hybriden Arbeitsumgebungen stark zunehmen. Darum setzen auch immer mehr Unternehmen Collaboration-Suites wie Microsoft O365 ein und nutzen Videokommunikation über Microsoft Teams und Stream für die Zusammenarbeit. Diese Tools helfen Unternehmen dabei, Belegschaften schnell zu skalieren und zu verbinden, egal ob sie im oder außerhalb des Büros arbeiten. Allerdings bremsen Netzwerke die Vorteile dieser SaaS-Investitionen häufig aus“, kommentiert Andreas Riepen, Regional Vice President DACH bei Riverbed Technology. (sg)

Lesen Sie auch: New Work: Wie Covid-19 dem Homeoffice zum Durchbruch verhilft

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