¡hola! Mexico: RoboCup 2012 fordert vollen Einsatz

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
cc_23_12_robocupmexico_2

Erstmals Weltmeisterschaft der „Logistics League sponsored by Festo“ im Programm: Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Der RoboCup 2012 steht an und fordert schon vor Beginn der Wettkämpfe den vollen Einsatz der Teams aus aller Welt. In diesem Jahr heißt Mexico City die Teilnehmer des Wettbewerbs für Logistik und Produktion vom 18. bis 24. Juni 2012 willkommen. Die Festo Logistics Competition gehört jetzt, nach zwei Jahren Demonstrationswettbewerb, auch erstmals fest mit zum Programm. 2012 findet die lang ersehnte erste Weltmeisterschaft unter dem Namen „Logistics League sponsored by Festo“ statt.


In dem internationalen Wettbewerb werden wieder Teilnehmer aus aller Welt gegeneinander antreten. Mit ihren mobilen Robotern, die als fahrerlose Transportsysteme eingesetzt werden, müssen sie sich herausfordernden Aufgaben und teilweise unbekannten Produktionssystemen stellen und sich in der Effektivität messen.


Bei allem Wetteifern, Kämpfen und der Spielfreude, die die Teams in praxisnahen Szenarien erwartet, steht eine reibungslose Logistik in komplexen Fertigungsprozessen in einer industrienahen Produktionswelt im Vordergrund. Behilflich werden dabei modernste Identifikations-Technologien wie RFID und von den Teilnehmern frei wählbare Navigationsverfahren sein. Programmiersysteme und –methoden sowie die Entwicklung und Verwendung künstlicher Intelligenz autonomer Roboter stellen das Rüstzeug der Teams dar. Nur für ausreichend Motivation, signifikante Lösungen sowie kreative Ideen müssen die Teilnehmer selbst sorgen.


Robotino als Erfolgsgarant


Eine große Rolle im Wettbewerb spielt der Robotino von Festo, das mobile Roboter- und Lernsystem für die Aus-und Weiterbildung. Ausgestattet mit künstlicher Intelligenz, konzipiert von Experten der Festo Didactic, von Mechatronikern ausgerüstet mit Kamera und Sensorik und energieeffizientem Antrieb, ist er der Erfolgsgarant der Logistics League. Richtig programmiert löst er selbständig die ihm gestellten Aufgaben oder dient als Forschungs- und Entwicklungsplattform für Hochschulen. So lernen Studenten jede Menge Technik zu integrieren und anzuwenden, z.B. elektrische Antriebstechnik, Kinematik, Sensorik, Regelungstechnik, Bildverarbeitung und Programmiertechniken. Damit können technische Grundlagenthemen ebenso spannend und praxisnah vermittelt werden wie auch komplexere Themenbereiche auf Hochschulniveau.


Doch was einfach klingt, wird auch beim RoboCup 2012 wieder zur großen Herausforderung für die vielen Teilnehmer: Jedes Team programmiert drei Roboter und muss logistische Aufgaben sowie Funktionen eines nahezu unbekannten Produktionssystems innerhalb eines 6×6 m großen Spielfeldes lösen. Wie bei der zeitgleich laufenden Europameisterschaft im Fußball gibt es eine Gruppenphase und anschließend Finalspiele im KO-System, in denen jeweils zwei Teams zeitgleich gegeneinander antreten und das identische Szenario in der Produktion bewältigen müssen. Dabei gilt es, die Roboter so zu programmieren, dass sie die interdisziplinären Aufgaben in den Bereichen Mechatronik, Informatik und Logistik in der Produktion autonom übernehmen und mit den Maschinen kommunizieren. Ziel ist es letztendlich die höchstmögliche Anzahl an Endprodukten herzustellen. Diese Anforderungen stellen Mensch und Maschine bei dem Wettkampf gegen die Zeit vor eine schwere Aufgabe.


Die Maschinen selbst sind RFID Lese- und Schreibvorrichtungen, welche die jeweiligen Bauteile oder -gruppen überprüfen, den Fertigungsstand erkennen und – je nach Funktion – einen neuen Produktionsstatus auf den Chip schreiben.


Der neue Wettbewerb von Festo soll dabei nicht nur die Teilnehmer fordern, sondern auch Erkenntnisse für die Zukunft liefern: „Die in diesem Jahr erstmalig ausgetragene offizielle RoboCup Logistics League nutzen die Forschungseinrichtungen einerseits dazu ihre Lösungen an denen der anderen Teilnehmer zu messen. Darüber hinaus ist der Austausch sowohl zwischen den konkurrierenden Teams als auch mit uns als Hersteller der eingesetzten Plattform wichtig für die Weiterentwicklung und die zukünftige Steuerung mobiler Robotersysteme in der Produktion“, so Dr. Dirk Pensky, Product Management Festo Didactic.


Los geht es mit den Wettbewerben am Mittwoch, 20. Juni ab 9 Uhr. Die finalen Runden starten dann am Samstag, 23. Juni ab 9 Uhr. Die Sieger werden am selben Abend ab 17 Uhr bekannt gegeben.


Festo will für Technik begeistern


Seit Jahren ist das Familienunternehmen Festo ein wichtiger Teil und Unterstützer des RoboCups und weiterer Wettbewerbe, bei denen die Faszination für Technik im Mittelpunkt steht. So will Festo technikbegeisterte Jugendliche fördern und die nötigen Weichen für den jungen, interessierten und engagierten Ingenieur-Nachwuchs stellen. Junge Menschen fördern und Spaß an Technik vermitteln – für Festo ist Bildung eine Investition in die Zukunft.


Der RoboCup gilt schon lange als Attraktion für Wissenschaftler und Studenten aus dem In- und Ausland, denn hier können sie ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Die ersten RoboCup-Wettkämpfe fanden 1997 statt. Wettbewerbe der mobilen Robotik gibt es seit 2007 bei den internationalen Berufsweltmeisterschaften WorldSkills und seit 2009 ist der Robotino beim RoboCup vertreten, seit 2010 im Rahmen der neuen Festo Logistics Competition.


 


Bild: Bei der RoboCup Weltmeisterschaft 2012 in Mexico geht es bei der Festo Logistics Competition wieder um reale Aufgaben aus Produktion und Logistik.


 

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Die Stromversorgung in Deutschland wird mehr und mehr von den erneuerbaren Energien übernommen. Konventionellen Kraftwerken fällt künftig die Aufgabe zu, den restlichen Bedarf zu decken und die schwankende Erzeugung von Solar- und Windstrom auszugleichen. Dafür müssen Gas- und Dampfturbinen flexibler werden. 

IBM wird auf der Hannover Messe vom 1. bis 5. April 2019 das Lösungsportfolio zu Industrial Intelligence präsentieren. Hierbei werden alle Bestandteile der Prozesskette in der Fertigungsindustrie betrachtet, von der Optimierung der Lieferkette über die Hochverfügbarkeit von Maschinen bis hin zur Qualitätskontrolle. Anhand von Anwendungsszenarien wird gezeigt, welche Rolle dabei Technologien wie IoT, KI, Blockchain und Cloud spielen.

Werbung

Top Jobs

Es wurden keine Jobangebote gefunden
Werbung

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktions-Newsletter ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Werbung

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Auf dem Weg zur smarten industriellen Produktion

Einsatz der additiven Fertigung im produzierenden Gewerbe

Mehr erfahren

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.