14.03.2017 – Kategorie: Technik

Hochauflösende Neigungssensoren

a

Der Sensorspezialist Jödden hat neue, hochauflösende Neigungssensoren vorgestellt, die auf einem sehr genauen und robusten Pendelsystem aus hochreinem Silizium aufbauen. Die Reproduzierbarkeit beträgt 0,01 % und die Langzeitstabilität erreicht 0,07 % in etwa 10 Jahren. Die Sensorelemente sind schockfest bis 20.000 g. Dabei wird das Messverhalten nicht beeinflusst.

Der Sensorspezialist Jödden hat neue, hochauflösende Neigungssensoren vorgestellt, die auf einem sehr genauen und robusten Pendelsystem aus hochreinem Silizium aufbauen. Die Reproduzierbarkeit beträgt 0,01 % und die Langzeitstabilität erreicht 0,07 % in etwa 10 Jahren. Die Sensorelemente sind schockfest bis 20.000 g. Dabei wird das Messverhalten nicht beeinflusst.

Durch eine Beschleunigung, Neigung oder Vibration in Messrichtung bewegt sich das Pendel mit der Prüfmasse. Die Bewegung der Prüfmasse wird als Kapazitätsänderung wahrgenommen und gemessen. Das Ausgangssignal (4 bis 20 mA) ist proportional zur Auslenkung, also zur Beschleunigung. Bei Neigungsmessung ist die Umrechnung von g = 9.81 m/s2 in Winkelgrad eine Sinusfunktion. Dabei ist Auflösung abhängig vom Messbereich. Die Variante mit einem Bereich von ± 0,5 g hat eine größere Auflösung als der ±-12-g-Sensor.

Die Sensoren der Reihe KAS211 messen ± 1,5°, ± 3°, ± 6° oder ± 8° mit einer sehr hohen Auflösung bis zu 0,0002° oder 0,017 mm/m.

Die Neigesensoren der Serie KAS200 sind 2-kanalig und haben Messbereiche von ± 30°oder ± 90° mit einer Auflösung bis zu 0,002°.

Die Beschleunigungssensoren der KAS202- und KAS203 messen mit Reproduzierbarkeiten von 0,01 % und Auflösungen von ca. 0,002 % in den Messbereichen von ± 2 g bis ±18 g.

Der 4-bis-20-mA-3-Draht-Signalausgang erlaubt auch längere Anschlussleitungen. Die Messelemente sind als Doppelkondensator ausgebildet, extrem rauscharm und geben ein großes Nutzsignal ab. Der größte Teil des Rauschens wird durch die Auswerte-Elektronik verursacht. Der Sensor ist im robusten wasserdichten Gehäuse (IP67/68) eingebaut und kann über 3 Befestigungsbohrungen einfach montiert werden. Der elektrische Anschluss erfolgt mit einem M12-Sensorstecker oder über ein fest angeschlossenes Kabel.


Teilen Sie die Meldung „Hochauflösende Neigungssensoren“ mit Ihren Kontakten:

Zugehörige Themen:

Sensorik

Scroll to Top