24.03.2023 – Kategorie: Automatisierung & Robotik, Sponsored-Post

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Herstellerunabhängigkeit statt proprietäre Systeme: Doku-Film erklärt IEC61499

Quelle: Schneider Electric

Kennzeichnend für das Automatisierungsportfolio von Schneider Electric ist, dass es die Aspekte Automatisierung, Energieoptimierung und Software vereint. Im Mittelpunkt steht dabei die offene und skalierbare IoT-Architektur EcoStruxure. Mit einem Softwaretool ist es Anwendern nun möglich, hardwareunabhängig und softwarezentriert zu automatisieren.

In nahezu sämtlichen Industriezweigen ist ein hohes Automatisierungsniveau unverzichtbar. Selbst kleinste Losgrößen müssen sich wirtschaftlich rentabel produzieren lassen und von Anlagen und Maschinen wird ein hohes Maß an Agilität und Flexibilität verlangt. Wachsende Nachhaltigkeitsansprüche – ökologisch sowie ökonomisch motiviert – fordern zudem optimiert ausgelegte Maschinen, effiziente Designs und verlustfreien Ressourcenverbrauch. 

Aufgrund proprietärer Steuerungssysteme wird die Zusammenführung von heterogenen Hard- und Softwarekomponenten zur immer zeit- und kostenintensiveren Aufgabe. Mit EcoStruxure Automation Expert hat Tech-Konzern Schneider Electric deshalb einen neuen Weg in puncto Automatisierung eingeschlagen. Basierend auf der Norm IEC61499 ist es Nutzern des Softwaretools ab sofort möglich, hardwareunabhängig und softwarezentriert zu automatisieren. Wie genau das funktioniert, erklären Fachleute aus Industrie, Maschinenbau und Wissenschaft in der Dokumentation „Neue Wege für die Automatisierung“.

Das Thema herstellerunabhängige Automatisierung nimmt Fahrt auf. In der neu gegründeten UniversalAutomation.Org haben sich Industrieunternehmen, Hersteller, OEMs, Systemintegratoren, Start-ups und Universitäten zusammengetan, um gemeinsam an der Referenzimplementierung einer IE 61499-basierten Steuerungs-Runtime zu arbeiten. Das Ziel: herstellerunabhängige Interoperabilität und Portierbarkeit als Standard in der Automatisierung etablieren.

Einfach softwarebasiert automatisieren

Und so funktioniert herstellerunabhängige Automatisierung gemäß IEC61499: In einer von der Hardware abstrahierten Softwareschicht stehen vorgefertigte und wiederverwendbare Funktionsblöcke zur Verfügung, in denen bestimmte, unterschiedlich komplexe Anwendungen gekapselt sind, zum Beispiel eine einfache Mess-Anwendung oder ein kompletter Anlagenteil. Im Sinne einer Black Box beinhalten die Funktionsblöcke den Steuerungsteil, die Visualisierung, die I/O-Anbindung sowie die Dokumentation einer Anwendung. Durch das Ziehen einer einfachen, grafischen Verbindungslinie lassen sich diese Funktionsblöcke dann zu nahezu beliebig komplexen Systemen zusammenschalten – und das, noch bevor überhaupt ein einziges Stück Stahl verbaut wurde. Das Engineering von Anlagen und Systemen ist auf diese Weise deutlich erleichtert und weniger fehleranfällig. Und da zudem die komplette Konfiguration der Querkommunikation durch den EcoStruxure Automation Expert übernommen wird, geht es auch wesentlich schneller.

Herstellerunabhängige Automatisierung gemäß IEC61499: In einer von der Hardware abstrahierten Softwareschicht stehen vorgefertigte und wiederverwendbare Funktionsblöcke zur Verfügung, in denen bestimmte, unterschiedlich komplexe Anwendungen gekapselt sind. Bild: Schneider Electric

Innovation für die Automatisierung

Für die Entwicklung ganzer Ökosysteme birgt ein auf IEC61499 basierender Ansatz großes transformatives Potenzial. Herstellerunabhängigkeit in Kombination mit objektorientierter Programmierung macht es zum Beispiel möglich, dass Automatisierungsapplikationen künftig wie aus einem App-Store heruntergeladen und einfach per Plug-and-Play genutzt werden können. Damit lässt sich nicht nur von professionell entwickelten, getesteten und schnell nutzbaren Applikationen profitieren. Für Softwareentwickler und Start-ups ergeben sich zudem völlig neue Geschäftsmöglichkeiten.


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