Formnext 2019: Was Additive Manufacturing Networks von Siemens kann

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Siemens hat das auf der Formnext 2019 in Frankfurt vorgestellte Additive-Manufacturing-Netzwerk bereits mit mehreren Unternehmen in einer Pilotphase getestet. Was das neue Software-System kann.
Formnext 2019: Was Additive Manufacturing Networks von Siemens kannQuelle: Blackday/Shutterstock

Formext 2019: Decathlon, Siemens Gas & Power, Siemens Mobility, HP und Materialise haben das Cloudbasiert AM-Netzwerk bereits in einer Testphase implementiert. Die Lösung soll die Zusammenarbeit und Prozessabwicklung zwischen Ingenieuren, Einkauf und Lieferanten von 3D-Druckteilen optimieren. Dazu deckt sie einen durchgängigen digitalen Prozess ab, der die Nachfrage nach Komponenten mit dem Lieferantennetzwerk verbindet und eine global verteilte Fertigung ermöglichen soll.

Wozu Siemens das AM Netzwerk entwickelt hat

Das AM-Netzwerk, das Siemens nun auf der Formnext 2019 vorgestellt hat, richtet sich an Unternehmen, Lieferanten und Partner, die die Einführung der additiven Fertigung (Additive Manufacturing – AM) für industrielle Prozesse und Anwendungen beschleunigen wollen. Sie digitalisiert den Order-to-Delivery-Prozess, indem es die technischen und kaufmännischen Prozesse für hochwertige AM-Funktionsprototypen und Serienteile aufeinander abstimmt. Das System vernetzt Käufer mit einem globalen Anbieternetzwerk. Das optimiert den Prozess, fördert die Zusammenarbeit sowie das Engagement und koordiniert die Arbeitsabläufe. So wird der Durchsatz erhöht und die Betriebskosten gesenkt. Als Teil der Software as a Service (SaaS)-Suite von Siemens erfüllt das AM-Netzwerk die strengsten Anforderungen an Sicherheit, Verfügbarkeit und Compliance.

„Die Experten für additive Fertigung und die Branchenexperten von Siemens haben das Netzwerk basierend auf einem klaren Verständnis der Komplexität und der Bedürfnisse der Branche entwickelt. Angetrieben wurden sie von der großen Leidenschaft für die Weiterentwicklung von AM im industriellen Bereich“, sagt Zvi Feuer, Senior Vice President Manufacturing Engineering bei Siemens Digital Industries Software. „Indem sich Käufer, Verkäufer und Partner kontinuierlich in das Ökosystem einbringen, werden sie eine optimierte, modulare Lösung erhalten, die mit den individuellen Bedürfnissen jedes Unternehmens wachsen kann.”

Was die ersten Anwender der Siemens-Software umgesetzt haben

Erste Anwender erkennen bereits die Vorteile der Plattform. Decathlon, der größte Sportartikelhändler der Welt mit über 1500 Filialen in 49 Ländern, nutzt das AM-Netzwerk, um den Bestellprozess in der Additiven Fertigung zu verwalten. Außerdem kontrollieren sie damit den Produktionsfortschritt als Teil ihrer Strategie um den Einsatz von 3D-Drucken weltweit zu skalieren und die Produktion unter Einhaltung hoher Qualitätsstandards zu steigern. Bei Siemens Gas & Power wird das AM-Netzwerk genutzt um agiler handeln zu können und Anfragen in Echtzeit zu beantworten. So wird sichergestellt, dass die Kunden genau das rechtzeitig bekommen, was sie bestellt haben.

„Wir haben volles Vertrauen, dass uns das Netzwerk einen reibungslosen Informationsaustausch zwischen den verschiedenen Bereichen innerhalb des Unternehmens ermöglicht“, sagt Andreas Graichen, Group Manager, AM Industrialization and Digitalization, Siemens Power & Gas, Service Distributed Energy. „Es wird uns auch helfen, effektiv mit unseren externen Kunden in Kontakt zu treten und gleichzeitig einen detaillierten Überblick über Kosten und Produktionszeit von Anfang bis Ende geben.“

Formnext 2019: Was Additive Manufacturing Networks von Siemens kannQuelle: Siemens
Das Cloud-System soll Käufer mit einem globalen Anbieternetzwerk vernetzen.

Formnext 2019: Siemens richtet sich an Anwender, Partner und Lieferanten

„Siemens und HP haben das gemeinsame Ziel, die Entwicklung der digitalen Fertigung zu beschleunigen“, sagt Rob Mesaros, Global Head of Services and Alliances, HP 3D Printing and Digital Manufacturing. „Im Zuge des weiteren Ausbaus unserer strategischen Allianz, sind wir stolz darauf, dass HP Multi Jet Fusion Solutions und HP Digital Manufacturing Network Partner für die Kunststoffproduktion im Netzwerk sein werden. Sie helfen Kunden, die 3D-Druck für die industrielle Produktion nutzen wollen.“

Das AM-Netzwerk von Siemens richtet sich an Unternehmen, Lieferanten und Partner, die die Industrialisierung der additiven Fertigung (Additive Manufacturing – AM) beschleunigen wollen. Es digitalisiert den Order-to-Delivery-Prozess, indem es die technischen und kaufmännischen Prozesse für hochwertige AM-Funktionsprototypen und Serienteile aufeinander abstimmt. Das System vernetzt Käufer mit einem globalen Anbieternetzwerk. Das optimiert den Prozess, fördert die Zusammenarbeit sowie das Engagement und koordiniert die Arbeitsabläufe. So wird der Durchsatz erhöht und die Betriebskosten gesenkt. Als Teil der SaaS-Suite von Siemens erfüllt das AM-Netzwerk die strengsten Anforderungen an Sicherheit, Verfügbarkeit und Compliance.

Ausbau der strategischen Industrie-Allianz

Anfang des Jahres erweiterten Siemens und HP ihre langjährige strategische Allianz mit der Einführung einer gemeinsamen Lösung für die additive Fertigung für die Automobilindustrie sowie weitere wichtige Branchen. Die Möglichkeiten in der Zusammenarbeit wachsen mit der Integration der fortschrittlichen 3D-Drucktechnologie von HP, mit dem Siemens AM-Netzwerk und der Ergänzung der Digital-Manufacturing-Network-Partner von HP in das Siemens-AM-Netzwerk weiter. Das HP Digital Manufacturing Network ist eine globale Gemeinschaft von Dienstleistern für die digitale Fertigung. Sie sind in der Lage bei der Entwicklung, Herstellung und Lieferung hochwertiger Kunststoff- und Metallkomponenten im Großformat zu unterstützen. Dafür nutzen sie die Multi-Jet-Fusion- und Metal Jet 3D-Drucklösungen von HP.

„Siemens und HP haben das gemeinsame Ziel, die Entwicklung der digitalen Fertigung zu beschleunigen“, sagt Rob Mesaros, Global Head of Services and Alliances, HP 3D Printing and Digital Manufacturing. „Im Zuge des weiteren Ausbaus unserer strategischen Allianz, sind wir stolz darauf, dass HP Multi Jet Fusion Solutions und HP Digital Manufacturing Network Partner für die Kunststoffproduktion im Netzwerk sein werden. Sie helfen Kunden, die 3D-Druck für die industrielle Produktion nutzen wollen.”

„Wir glauben, dass die Zusammenarbeit zwischen den führenden Unternehmen der AM-Branche von entscheidender Bedeutung ist. Sie steigert die Akzeptanz des 3D-Drucks und unterstützt Unternehmen bei der digitalen Transformation“, sagt Ben Cassiman, Global Key Partner Manager bei Materialise. „Als Mitglied des HP Digital Manufacturing Network und als Anbieter, der Teil des Siemens AM-Netzwerk ist, bauen wir unsere erfolgreiche Partnerschaft mit Siemens und HP weiter aus, um die AM-Serienproduktion und individualisierte Massenfertigung voranzutreiben.“

„Die Experten für additive Fertigung und die Branchenexperten von Siemens haben das Netzwerk basierend auf einem klaren Verständnis der Komplexität und der Bedürfnisse der Branche entwickelt. Angetrieben wurden sie von der großen Leidenschaft für die Weiterentwicklung von AM im industriellen Bereich“, sagt Zvi Feuer, Senior Vice President Manufacturing Engineering bei Siemens Digital Industries Software. „Indem sich Käufer, Verkäufer und Partner kontinuierlich in das Ökosystem einbringen, werden sie eine optimierte, modulare Lösung erhalten, die mit den individuellen Bedürfnissen jedes Unternehmens wachsen kann.”

AM-Komplettlösung auf der Formnext 2019 zu sehen

Das AM-Netzwerk ist eine weitere Möglichkeit, mit der Siemens den Zugang zu den neuesten Erkenntnissen und Technologien verbessert, um den Kunden die Einführung der industriellen additiven Fertigung zu erleichtern und den Geschäftsbetrieb zu digitalisieren. Siemens präsentiert die Komplettlösung auf der Formnext 2019 und stellt Funktionen wie digitale Inventur, Teileanalyse, Ausschreibungsverfahren, Lieferantennetzwerk, Kostenanalyse, Auftragseingang, Kundenkommunikation, Produktionsverfolgung und -planung sowie Datenanalyse, Dashboards und Berichte vor.

„Wir haben volles Vertrauen, dass uns das Netzwerk einen reibungslosen Informationsaustausch zwischen den verschiedenen Bereichen innerhalb des Unternehmens ermöglicht“, sagt Andreas Graichen, Group Manager, AM Industrialization and Digitalization, Siemens Power & Gas, Service Distributed Energy. „Es wird uns auch eine effektive Verbindung zu unseren externen Kunden herstellen und gleichzeitig einen detaillierten Überblick über Kosten und Produktionszeit von Anfang bis Ende geben.“

Mehr zum AM-Netzwerk.


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