Fernzugriff: Wie Augmented Reality und IoT Mitarbeiter aus der Ferne unterstützen

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Nie war das Bereitstellen von Dienstleistungen und die Unterstützung für Kunden sowie Mitarbeiter erfolgskritischer als heute. Mobile Mitarbeiter, die an mehreren Standorten auf unterschiedlichen Geräten und Maschinen arbeiten, brauchen verfügbare Systeme. Das gilt in der Industrie genauso wie im IT-Sektor und in anderen Branchen.
Fernzugriff

Quelle: ra2 studio Shutterstock

Jeder Beschäftigte kennt Situationen, in denen technische Ausfälle ihn am Arbeiten hindern. Aber nicht immer ist fachkundiges Personal in erreichbarer Nähe, wenn dies geschieht. Technologien wie Augmented Reality (AR) und das Internet der Dinge (IoT) helfen beim Fernzugriff, wodurch sich neue Potenziale für Mitarbeiter-Support und Kundenservice erschließen lassen.

Fernzugriff: Probleme von überall aus lösen

Die Welt ist immer stärker vernetzt. Nicht nur die IT-Branche beschreitet in Sachen Digitalisierung neue Weg. Fertigungsbetriebe setzen ebenfalls zunehmend auf innovative Technologien, mit denen sie ihre Maschinen effizienter machen, zusätzliche Geschäftsfelder erschließen und so ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Ein wichtiger Treiber dafür ist das Internet der Dinge. So ergab eine aktuelle Studie von IDC, dass in der diskreten Fertigung 42 Prozent der Unternehmen bereits IoT-Projekte umgesetzt haben. Auf Platz folgen mit 30 Prozent Unternehmen der prozessorientierten Fertigung.

Mit allen Vorteilen von Industrie 4.0 kommen auch eine ganze Reihe von Herausforderungen miteinher. Etwa die Wartung von Produktionsmaschinen oder Sensoren, wenn diese nicht mehr nur in der eigenen Halle am Hauptstandort, sondern verteilt über den Globus stehen. Denn Tatsache ist: Wartungsprobleme ereignen sich nie zur richtigen Zeit. Was, wenn ein Gerät Schwierigkeiten macht und gerade niemand in der Nähe das Wissen hat, um den Fehler zu beheben?

Maschinen per Fernzugriff warten und steuern

Durch die Vernetzung selbst großer Industriemaschinen und deren Anbindung an die Unternehmensinfrastruktur lassen sich diese durch entsprechende Gateways und Sensoren per Fernzugriff warten und steuern. Das spart Zeit und reduziert die Kosten, da Mitarbeiter sich nicht persönlich zum Ort des Störfalls begeben müssen.

Dank Bildschirmübertragung und Fernzugriff können Experten sich von zu Hause oder aus der Zentrale auf das betroffene Gerät aufschalten und alle relevanten Datensätze einsehen. Falls nötig, lassen sich notwendige Updates oder Patches einspielen, um das Problem am Gerät zu beheben. So können Service-Organisationen dem Fachkräftemangel begegnen, indem sie ihr bestehendes Personal effizienter einsetzen, weil unproduktive Reisezeiten entfallen.

Fernzugriff: Wenn die Hardware streikt

Gelegentlich stellt die Diagnose von Fehlern aus der Ferne eine erhebliche Herausforderung dar. Nämlich dann, wenn nicht die Software, sondern die Hardware Probleme bereitet. Gerade im Bereich des industriellen Internet der Dinge haben Anwender oft mit vernetzten und sehr komplexen mechanischen Systemen zu tun.

Hier kann den Anwender Augmented Reality unterstützen. So verbinden sich erfahrene Kollegen nicht nur mit dem Gerät selbst, sondern greifen über AR-Lösungen wie beispielsweise TeamViewer Pilot auf die Smartphone- oder Smartglasses-Kamera eines Mitarbeiters vor Ort zu. So haben sie die Situation im Blick und können den Techniker im Außendienst bei der Problemlösung unterstützen. Beide Seiten haben dabei die Möglichkeit, ihre Kommunikation durch 3D-Pfeile, Freihandzeichnungen oder Texteinblendungen auf reale Objekte zu erleichtern.

Fernzugriff
Echtzeit-Videostreaming von TeamViewer Pilot ermöglicht es Mitarbeitern oder Kunden vor Ort, die Kamera ihres Smartphones zu teilen. (Bild: Teamviewer)

Fernzugriff: IoT und AR bieten vielfältige Einsatzmöglichkeiten

IoT und AR können also eine besondere Rolle bei der Bereitstellung qualitativ hochwertiger Dienstleistungen für Kunden spielen. Sie bieten Unternehmen das Potenzial, ihr Kerngeschäft um zusätzliche Services zu erweitern – etwa den ortsunabhängigen Wartungsservice für Produktionsmaschinen. Die Reduzierung von Ausfallzeiten, raschere Reaktionsgeschwindigkeit und erhöhte Effizienz können so zu einem echten Wettbewerbsvorteil führen. Auf Kundenseite tragen sie dazu bei, die Zufriedenheit und Bindung zu erhöhen. Und ganz nebenbei entschärfen sie das Problem knapper Mitarbeiter-Ressourcen, weil sie das bestehende, erfahrene Personal produktiver machen. (sg)

TeamViewer FalcoianuQuelle: TeamViewer
Constantin Falcoianu ist Director Business Development IoT bei TeamViewer.

Über den Autor: Constantin Falcoianu ist Director Business Development IoT bei TeamViewer. Das Unternehmen ist Anbieter von Remote-Konnektivitäts-Lösungen, um überall und jederzeit Endgeräten aller Art sicher miteinander zu verbinden.

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