EMO 2017: Neue Tebis-Version

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Tebis präsentiert auf der EMO in Hannover unter anderem die Version 4.0 Release 5 seiner CAD/CAM-Software. Dank der verbesserten Performance können Anwender ihre Arbeitsabläufe beschleunigen und die Produktivität steigern. Highlight auf dem Messestand wird die Live-Fertigung einer ganz besonderen Felge sein.

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Tebis präsentiert auf der EMO in Hannover unter anderem die Version 4.0 Release 5 seiner CAD/CAM-Software. Dank der verbesserten Performance können Anwender ihre Arbeitsabläufe beschleunigen und die Produktivität steigern. Highlight auf dem Messestand wird die Live-Fertigung einer ganz besonderen Felge sein.

Als Nabe hat diese Aluminiumfelge ein Herz. Das Rohteil wiegt rund zwölf Kilogramm, der Zerspanungsanteil liegt bei 80 Prozent. Die fertige Felge hat anschließend noch ein Gewicht von knapp zwei Kilogramm. Für die Dreh- und Fräsbearbeitung dieses Bauteils sind nur zwei Aufspannungen erforderlich, gefräst wird 2- bis 5-achsig. Die hoch automatisierte NC-Programmierung erfolgt mit Schablonen. Mit der CAD/CAM-Software von Tebis können Anwender dank High-End-Flächentechnologie, NC-Automation sowie Maschinen- und Werkzeugsimulation in Rekordzeit komplexe Bauteile fertigen und bleiben dabei vor Kollisionen geschützt.

Leistungsfähigkeit der Software wurde optimiert

Mit der aktuellen Version 4.0 Release 5 hat Tebis vor allem die Leistungsfähigkeit seiner Software optimiert. Anwender können ihre Abläufe so ohne funktionale Einschränkungen stark beschleunigen, zum Beispiel die Maschinensimulation, das Arbeiten mit Werkzeugsätzen, die Werkzeugsuche bei der Feature-Bearbeitung oder den Werkzeugtausch im Arbeitsplan. Die erweiterte Parallelisierung, die nun zum Einsatz kommt, bringt vor allem bei der Berechnung von NC-Programmen zum Nachschruppen große Zeitvorteile. Bauteile lassen sich zeitoptimiert laden, schattieren und speichern.

Zwei neue Software-Erweiterungen

Auf der EMO präsentiert Tebis zudem zwei neue Software-Erweiterungen: Mit Laserhärten können komplexe Stahl- und Stahlgussteile lokal eingegrenzt bei definierter Tiefenwirkung bis zu 1,5 Millimeter gehärtet werden. Anwender müssen sie anschließend nicht nachbearbeiten, um den entstandenen Verzug zu kompensieren. Und mit Laserauftragschweißen reparieren Fertigungsbetriebe, beispielweise im Werkzeug- und Formenbau, Teilbereiche von Werkstücken.

Parametrisch-assoziative Flächen- und Solid-Konstruktion

Der Prozessanbieter  stellt den Besuchern zudem die parametrisch-assoziative Flächen- und Solid-Konstruktion vor, die ab Tebis Version 4.1 verfügbar sein wird.
Diese Technologie wird die Basis für zahlreiche Tebis CAD/CAM-Anwendungen bilden, zum Beispiel die Elektrodenkonstruktion, die fertigungsnahe Konstruktion von Modellen, Lehren und Vorrichtungen sowie Geometrieanalysen und die gesamte Fertigungsaufbereitung. Auch Arbeitsplan, Schablonen und Prozessbibliotheken profitieren davon. Beim parametrischen Arbeiten aktualisiert sich das komplette Bauteil bei Änderungen automatisch. Es eignet sich somit für Varianten und nachträgliche Anpassungen. Die gesamte Datenaufbereitung wird schneller, einfacher und flexibler. Die parametrische Konstruktionstechnologie von Tebis ist genau auf die Anforderungen fertigungsorientierter Unternehmen abgestimmt.

Online-Schnittstelle zur Werkzeugverwaltung 

Für Unternehmen, die ihre Werkzeugdaten mit der Werkzeugverwaltung  Zoller TMS handhaben, hat der Prozessanbieter mit einer Online-Schnittstelle jetzt auch eine attraktive Lösung im Programm. Dazu installiert Tebis einen Server für die Werkzeugverwaltung, der über einen Web-Service regelmäßig alle aktuellen Daten in Zoller TMS abruft. Dies vereinfacht die Abläufe, alle Anwender in der NC-Programmierung und Fertigung können auf die Daten einfach zugreifen.

Tebis auf der EMO: Halle 25, Stand B03 

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