DMG Mori legt bei Aufträgen zu und hebt seine Prognose an

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Mit mehr Aufträgen als im Vorjahreszeitraum schließt DMG Mori das 1. Quartal 2021 ab. Der Maschinenbauer erwartet eine anhaltende Belebung der Nachfrage und hebt seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr daher deutlich an.
DMG Mori

Quelle: DMG Mori

Bei DMG Mori nahmen die Bestellungen in nahezu allen Branchen zu. Der Auftragseingang stieg auf 589,8 Mio Euro und lag damit +34% über dem Vorjahresquartal (440,2 Mio Euro). Das Unternehmen verzeichnete zudem ein starkes Produktinteresse an ganzheitlichen Automatisierungs- und durchgängigen Digitalisierungslösungen. Die Aufträge aus dem Inland erhöhten sich auf 174,6 Mio Euro (Vorjahr: 143,3 Mio Euro). Die Auslandsbestellungen stiegen auf 415,2 Mio Euro (Vorjahr: 296,9 Mio Euro). Der Auslandsanteil lag bei 70% (Vorjahr: 67%).

Servicegeschäft durch anhaltende Reiserestriktionen erschwert

Der Umsatz erreichte in den ersten drei Monaten 421,6 Mio Euro (-8%; Vorjahr: 458,0 Mio Euro). Der Rückgang sei insbesondere auf den geringeren Auftragsbestand zu Jahresbeginn sowie die anhaltenden Reiserestriktionen zurückzuführen, die das Servicegeschäft weiterhin erschwerten, heißt es Zudem werde sich die Belebung beim Auftragseingang erst zeitversetzt im Umsatz widerspiegeln. Die Exportquote belief sich auf 68% (Vorjahr: 64%).

Free Cashflow im 1. Quartal positiv

Die Ertragslage entwickelte sich unter anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen durch konsequentes und nachhaltiges Kosten- sowie Liquiditäts-Management weiterhin positiv. Das EBITDA betrug 27,7 Mio Euro (Vorjahr: 43,2 Mio Euro). Das EBIT erreichte 11,8 Mio Euro (Vorjahr: 25,3 Mio Euro). Die EBIT-Marge lag bei 2,8% (Vorjahr: 5,5%). Das EBT belief sich auf 11,5 Mio Euro (Vorjahr: 24,8 Mio Euro). Der Konzern weist zum 31. März 2021 ein EAT von 8,0 Mio Euro aus (Vorjahr: 17,2 Mio Euro). Insbesondere die Finanzlage konnte weiter gestärkt werden: Der Free Cashflow verbesserte sich signifikant und war bereits im 1. Quartal mit 39,6 Mio Euro deutlich positiv (+208%; Vorjahr: -36,7 Mio Euro).

Am 31. März 2021 waren 6.642 Mitarbeiter, davon 223 Auszubildende, im Konzern beschäftigt (31.12.2020: 6.672). Der Personalaufwand betrug 126,6 Mio Euro (Vorjahr: 141,0 Mio Euro).

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung lagen mit 16,3 Mio Euro stabil auf einem hohen Niveau (Vorjahr: 17,6 Mio Euro). Konsequent wolle man sich vom Maschinenbauer zum ganzheitlichen Lösungsanbieter im Fertigungsumfeld entwickeln. Im Fokus stehe der strategische Dreiklang aus Automatisierung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

Prognose deutlich angehoben

DMG Mori geht mit Zuversicht in das Geschäftsjahr 2021 und erwartet eine anhaltende Belebung der Nachfrage – vorausgesetzt es kommt zu keinen wesentlichen Auswirkungen durch die Corona-Mutationen. Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung im 1. Quartal hebt das Unternehmen die Prognose 2021 deutlich an: Der Auftragseingang soll nun rund 2,0 Mrd Euro erreichen (zuvor: rd. 1,7 Mrd Euro). Beim Umsatz rechnen der Maschinenbauer nunmehr mit rund 1,8 Mrd Euro (zuvor: rd. 1,7 Mrd Euro). Beim EBIT gehe man derzeit von rund 60 Mio Euro nach zuvor rund 30 Mio Euro aus. Der Free Cashflow soll bei rund 70 Mio Euro liegen (zuvor: rd. 20 Mio Euro).

Im Jahresverlauf richte man sich mit weiteren Innovationen zukunftsstark aus. Ein Beispiel sei das neue Subscription-Geschäftsmodell PAYZR – PAY with Zero Risk, mit dem Kunden die 3-Achs-Universal-Fräsmaschine M1 abonnieren statt erwerben können.

DMG Mori plant, in Pinghu nahe Shanghai, ein hoch-automatisiertes und durchgängig digitalisiertes 35.000 qm großes Produktionswerk für 5-Achs-Maschinen zu errichten und Ende 2022 zu eröffnen. Die Gesamtinvestition liegt bei rund 75 Mio Euro. Dadurch erhöhen sich die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 2021 auf rund 80 Mio Euro (zuvor: rd. 60 Mio Euro).

Lesen Sie auch: Cloud-Plattform: DMG Mori mit Digitalisierungs-Award ausgezeichnet

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