Digitalisierung: Warum Technologie-versierte Führungskräfte dabei erfolgreicher sind

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Digitalisierung: Warum Technologie-versierte Führungskräfte dabei erfolgreicher sind

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Wie eine neue Studie von VMware zeigt, sollten leitende Führungspositionen wie CEOs mit Personen besetzt werden, die über einen technologischen Hintergrund verfügen. Sie sind am besten in der Lage, Unternehmen mit Erfolg in die Digitalisierung zu führen.
Digitalisierung

Quelle: metamorworks/Shutterstock

  • Technologisch versierte Führungskräfte wirken sich laut einer neuen Studie von VMware positiv auf die Effizienz und den Erfolg des Unternehmens aus.
  • Für deutsche Führungskräfte sind vor allem moderne Anwendungen entscheidend, um die Leistung des Unternehmens zu verbessern.
  • 79 Prozent der Befragten sehen in der erfolgreichen Modernisierung der Anwendungen die Voraussetzung für ein besonderes Kundenerlebnis.

Laut der von Vanson & Bourne durchgeführten Studie im Auftrag von VMware sind 60 Prozent der deutschen Führungskräfte der Ansicht, dass Unternehmen einen Mehrwert erhalten, wenn sie Mitarbeiter, die durch ihre frühere Erfahrung beispielsweise als Software-Entwickler ein gutes technologisches Verständnis mitbringen, in leitende Funktionen zu befördern. Technologisch versierte Führungskräfte wirken sich laut der Studie positiv die Digitalisierung aus: Sie steigern die Effizienz des Unternehmens (51 Prozent), das Innovationspotenzial (41 Prozent) und den Unternehmenserfolg (39 Prozent) sowie sorgen für eine bessere Kundenerfahrung (28 Prozent).

Digitalisierung: Geschäftsmodell mittels Technologie modernisieren

Die Aussagen der Befragten sind gerade vor dem aktuellen Hintergrund besonders interessant, denn die Befragung wurde in den Monaten März und April 2020, als die Covid-19-Pandemie in Europa ihren Höhepunkt erreicht hatte, durchgeführt. Laut der Studie leistet die Digitalisierung – durch die Möglichkeit, das Geschäftsmodell mittels Technologie zu modernisieren – einen wichtigen Beitrag dazu, dass sich Unternehmen schneller an Marktdynamiken und sich ändernde Geschäftsgrundlagen anpassen. Für deutsche Führungskräfte spielen vor allem die Vorteile moderner Anwendungen eine große Rolle, um Leistung und Widerstandsfähigkeit ihres Unternehmens zu verbessern:

Neben dem zuverlässigen Betrieb der IT-Systeme (43 Prozent) profitieren Unternehmen vor allem von modernen Applikationen, die es den Mitarbeitern ermöglichen von zuhause oder unterwegs zu arbeiten (40 Prozent). 35 Prozent der Befragten lobten die Möglichkeit, auf die sich wandelnde Arbeitssituation adäquat zu reagieren.

Modernisierung der Anwendungen verbessert Nutzererlebnis

Tatsächlich glauben 79 Prozent der Anwendungsentwickler und IT-Leiter in Deutschland, dass Unternehmen ohne eine erfolgreiche Modernisierung ihrer Anwendungen nicht in der Lage sein werden, ihren Kunden ein hervorragendes Nutzererlebnis zu bieten. Dies wird weltweit von Business-Executives bestätigt: Laut der Studie „Improving Customer Experience and Revenue Starts With the App Portfolio“ von Forrester sind 88 Prozent der Befragten davon überzeugt, dass die Modernisierung des Anwendungsportfolios das Nutzererlebnis verbessern wird – und sich direkt auf das Umsatzwachstum auswirkt.

„Noch nie zuvor standen CEOs und Führungskräfte so vielen und tiefgreifenden Veränderungen gegenüber. Wer über einen Technologie-Background verfügt und weiß, wie ein Unternehmen dank moderner Applikationen auf veränderte Marktbedingungen reagieren kann, ist klar im Vorteil. Ein Großteil der Unternehmensverantwortlichen ist sich einig, dass eine technologische Führungskompetenz der Schlüssel zum Erfolg sein wird“, sagt Ed Hoppitt, Director Apps & Cloud Native Platforms bei VMware.

VMware Hoppitt
Ed Hoppitt ist Director Apps & Cloud Native Platforms bei VMware. (Bild: VMware)

„Angefangen bei den vielen Millionen Arbeitnehmern und Studenten, die momentan von zu Hause aus arbeiten und lernen, über Regierungen, die innerhalb weniger Monate Apps zur Rückverfolgung von Kontakten entwickeln, über Banken, die kurzfristig skalieren müssen, um die notwendigen Geldströme zu gewährleisten, bis hin zu Unternehmen und Einzelhändlern, die sich quasi über Nacht nach digitalen Plattformen umsehen mussten, hat diese Pandemie in wenigen Monaten ein Jahrzehnt des digitalen Wandels vorangetrieben. Maßgeblich für die Kundenbindung und den zukünftigen Erfolg der Unternehmen ist die Fähigkeit, Business-Apps mit relevanten Informationen sowie zeitnahen und unkomplizierten Services für Verbraucher zu entwickeln. Führungskräfte sollten Technologie im Blut haben und auf eine Software-basierte digitale Plattform setzen – das Erfolgsrezept, um am Ende gestärkt aus dieser Krise hervorzugehen.“

Digitalisierung: Wettbewerbsvorteil durch Bereitstellung neuer Anwendungen

Christian Holzer, Managing Director bei der Deltatre AG, stimmt zu, dass technologische Versiertheit ein wichtiger Faktor für den Unternehmenserfolg ist: „Ganz egal, ob im Gesundheitswesen, der Produktion oder in der Sportbranche –Technologien weisen uns den Weg in die Zukunft. In den letzten Jahren haben sich die Daten, die Sportmannschaften, Trainern, Spielern, medizinischem Personal und Recruitment zur Verfügung stehen, in Qualität und Quantität maßgeblich weiterentwickelt. In dieser neuen Ära der Erfassung und Auswertung von Sportdaten spielen moderne Applikationen eine zentrale Rolle – entsprechendes technologisches Verständnis ist essentiell.“

Die Studienergebnisse offenbaren zudem einen Wettbewerbsvorteil aus kontinuierlicher Entwicklung und Bereitstellung neuer Anwendungen und Dienste, denn leistungsstarke Unternehmen in Europa verfügen über ein effizienteres und effektiveres App-Entwicklungstempo: 66 Prozent der neuentwickelten Anwendungen schaffen es in leistungsstarken Unternehmen (jährliches Umsatzwachstum mehr als 15 Prozent) in die Produktion, verglichen mit 41 Prozent in leistungsschwachen Unternehmen (jährliches Umsatzwachstum von null Prozent oder weniger). Bei 70 Prozent der leistungsstarken Unternehmen erlangen Apps die Produktionsreife innerhalb des geplanten Zeitrahmens, nur 41 Prozent der leistungsschwachen Unternehmen gelingt dies ebenfalls.

Zur Methodik der Studie: Im Auftrag von VMware befragte Vanson Bourne im März und April 2020 2.250 Entscheidungsträger in der EMEA-Region. Diese setzten sich aus 750 Unternehmens-Verantwortlichen, 750 IT-Verantwortlichen und 750 Anwendungsentwicklern zusammen. Alle Befragten stammen aus Unternehmen der Privatwirtschaft und dem öffentlichen Sektor mit mindestens 500 Mitarbeitern, unter anderem aus den Bereichen IT, Finanzdienstleistungen, Einzel- und Großhandel, Gesundheitswesen, Bildung und öffentliche Hand. (sg)

Lesen Sie auch: Digitale Transformation: Welche besondere Rolle Führungskräften zukommt

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Werbung
Werbung

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktions-Newsletter ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage
Werbung
Werbung

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Cloudlösungen für zukunftssichere Fabriken

Die richtige Mischung macht‘s

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

* Jederzeit kündbar

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.