27.01.2017 – Kategorie: Fertigung, IT, Management, Marketing

Der Assistent wird mehrsprachig

Einfach mal einen Satz auf Französisch, Englisch oder gar schwäbisch sagen? – für Apps ist das gar nicht so einfach zu verstehen. „Da immer mehr Ulixes-Kunden aus dem Ausland kommen und den Assistenten im Ausland einsetzen, war der Schritt zur Mehrsprachigkeit folgerichtig“, erklärt Ulixes Geschäftsführer Alexander Tillmann. Welche Möglichkeiten es gibt, neue Sprachen einzubinden und wann welche Sprachen geplant sind.

Einfach mal einen Satz auf Französisch, Englisch oder gar schwäbisch sagen? – für Apps ist das gar nicht so einfach zu verstehen. „Da immer mehr Ulixes-Kunden aus dem Ausland kommen und den Assistenten im Ausland einsetzen, war der Schritt zur Mehrsprachigkeit folgerichtig“, erklärt Ulixes Geschäftsführer Alexander Tillmann. Welche Möglichkeiten es gibt, neue Sprachen einzubinden und wann welche Sprachen geplant sind.

Die Grundlage der geplanten Mehrsprachigkeit des Assistenzsystems von Ulixes bildet die ARP-Software (Automation Ressource Planning), in der nun die Infrastruktur für verschiedene Sprachen integriert wurde. Zur ARP gehören die BDI-Kommunikation, die Infrastruktur, das Framework, der BDI-Distributor und der App-Store. Das ARP stellt sicher, dass alle Apps mit den abonnierten Informationen versorgt werden. 
Wer den Assistenten mit seinen bisherigen mehr als 100 Funktionen nutzen möchte, kann sich im App-Store bedienen. Manchmal erfordern spezielle Anwendungen jedoch individualisierte Funktionen. Das Programmieren übernehmen dann zum Beispiel Ulixes-Service-Partner wie die imt Systeme und Services GmbH. Da Ulixes das dazu gehörige Software Development Kit frei zur Verfügung stellt, können Unternehmen aber auch selbst Apps entwickeln oder beauftragen eigene System-Partner. Die so geschaffenen kundenspezifischen Apps lassen sich ins eigene System einbinden und/oder über den App-Shop auch an andere vertreiben. 

Englisch, Italienisch, Polnisch, Chinesisch

„Der Vorteil ist, dass sich so auch beliebige Sprachen als Apps einbinden lassen“, erläutert Tillmann. „Wir integrieren sie wie jede andere Funktion auch über den App-Store als jeweils eigene Sprach-App. Gerade haben wir Französisch freigeschaltet. Mitte Februar wird die Englisch-App zur Verfügung stehen. Im Sommer kommt Italienisch. Polnisch und Chinesisch sind ebenfalls in Planung.“ 
Die Einbindung als App hat für Anwender verschiedene Vorteile. Zum einen besteht damit eine Standard-Lösung, die mit einem Klick die gesamten Anwendungen in die jeweilige Sprache bringt. Zum anderen besteht die Möglichkeit, eigene Fachbegriffe selbst zu definieren und nach den Vorgaben des eigenen Unternehmens oder der Branche anzupassen. Die Pflege der individuellen Begrifflichkeiten können Anwender auf Basis des offenen Software Development Kit entweder selbst vornehmen oder über einen Systempartner lösen. In Zukunft kann der Kunde seine Begriffe ganz einfach selbst zum Beispiel mit einer einfachen Excel-Sprachtabelle anpassen und in seine individuelle Version der Sprach-App integrieren. 

Anfrage für Schwäbisch

„Wir haben bereits auch eine Anfrage zu einer schwäbischen Version vorliegen“, sagt Tillmann. „‘Die Montage erneut durchführen‘heißt dann etwa ‚A ganze Gloinigkeit ändera‘ und die Aufforderung ‚Kabel langsam in den Slot einschieben, bis die Kontrolllampe leuchtet‘ ‚Gmach s’Käbale oischdegga bisch d’Funzl brennd‘.“ 


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