Corona-Tests im Betrieb: VDMA lehnt pauschale Selbstverpflichtung ab

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Corona-Tests im Betrieb: VDMA lehnt pauschale Selbstverpflichtung ab

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Eine schnellere Bekämpfung der Pandemie kann auch mit Hilfe von Corona-Tests in den Unternehmen gelingen. Darauf bereiten sich viele Maschinen- und Anlagenbauer aktiv vor – es muss aber eine freiwillige Maßnahme für Beschäftigte und Betriebe sein, fordert der VDMA.
Corona-Test

Quelle: H_Ko/Shutterstock.com

Der Plan der Regierung, flächendeckend Corona-Tests in den Betrieben durchzuführen, wird von den Unternehmen positiv gesehen, entsprechende Vorbereitungen laufen vielerorts bereits. „Die Betriebe im Maschinen- und Anlagenbau sind bereit, ihren Part auszuweiten und auf eigene Kosten Corona-Schnelltests für ihre Beschäftigten anzubieten“, sagt VDMA-Präsident Karl Haeusgen. Allerdings müsse dies eine freiwillige Maßnahme der Unternehmen sein, fordert er: „Eine pauschale Selbstverpflichtung der Unternehmen, wie es sich die Politik vorstellt, lehnen wir ab.“

Corona-Tests verursachen Kosten und rechtliche Unsicherheiten

Denn neben den hohen Kosten, die Unternehmen durch große Testreihen entstehen, gebe es für die Durchführung auch noch zahlreiche rechtliche Unsicherheiten. „Betriebliche Reihentests werfen haftungsrechtliche Fragen auf, die die Politik nicht einfach bei den Unternehmen abladen kann“, erläutert Haeusgen. „Auch die Persönlichkeitsrechte der Beschäftigten müssen beachtet werden. Die Unternehmen brauchen eine Verständigung mit der Politik darüber, wie mit positiven Testergebnissen umzugehen ist.“

VDMA: Haftung muss bei den Behörden bleiben

Der VDMA-Präsident fordert deshalb von der Politik, die Industrie besser in die Corona-Bekämpfung einzubinden und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Viele Unternehmen stünden auch bereit, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch Betriebsärzte impfen zu lassen, sobald die Möglichkeiten dazu gegeben sind. Hier geht es vor allem um die Bereitstellung von ausreichend Impfstoff, der nicht mit extremen Temperaturen gekühlt werden muss. „Der Maschinen- und Anlagenbau wird auch weiterhin seinen Beitrag zur Pandemiebekämpfung leisten“, betont Haeusgen. „Trotz allem guten Willen von unserer Seite muss die Haftung aber bei den Behörden bleiben. Es darf keine Vermischung von unternehmerischer und staatlicher Verantwortung beim Testen und Impfen geben.“

Lesen Sie auch: Automatica Sprint: Corona-konformes Messeformat feiert im Juni 2021 Premiere

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Werbung

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktions-Newsletter ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage
Werbung
Werbung

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Ohne Daten keine Digitalisierung

Automatisierte Prozess- und Maschinenüberwachung mit Siemens Sinumerik Edge

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

    * Jederzeit kündbar

    Entdecken Sie weitere Magazine

    Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

    Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.