Corona-Krise und IT: Unternehmen rüsten sich für den Neustart am Markt

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Die Coronavirus-Krise und die daraus folgende Zunahme vom Arbeiten im Homeoffice sorgt jetzt für eine deutliche steigende Nachfrage nach IT-Service-Management und nach Definitionen von IT-Servicekatalogen.
Coronavirus Corona-Krise Unternehmen IT

Quelle: Photographee.eu/shutterstock

  • Die Coronavirus-Krise sorgt für mehr Nachfrage nach IT-Servicekatalogen.
  • IT-Fachleute im Homeoffice nutzen frei werdende Kapazitäten.
  • Unternehmen rüsten sich für den Neustart nach der Krise.

Die Corona-Krise sorgt für eine deutliche steigende Nachfrage nach IT-Service-Management und nach Definitionen von IT-Servicekatalogen. Seitdem die IT-Mitarbeiter vieler Unternehmen vom Homeoffice aus arbeiten, mehren sich die Aufträge für die auf IT Service Management (ITSM) und Service Level Agreements (SLA) spezialisierte Scholderer GmbH. „Die wegen Corona zurückgehende Auftragslage schafft vielen Unternehmen die Zeit, sich um eine klare Ordnung und Katalogisierung ihrer IT und der IT-Services zu kümmern“, erklärt Geschäftsführer Dr. Robert Scholderer.

Darüber hinaus werde vielen Unternehmen bewusst, welche Bedeutung unter anderem die IT-Schnittstellen zwischen Betrieb und Mitarbeitern haben und dass für deren Unterhalt und Pflege die fachlichen und rechtlichen Grundlagen geschaffen werden müssen. „Unternehmen, die Homeoffice machen, benötigen eine viel stärkere Serviceorientierung und strukturierte Prozesse“, so Scholderer.

Betriebe nutzen Auftrags-Vakuum und frei werdende IT-Kapazitäten

Die Nachfrage ist in den vergangenen Tagen so stark gestiegen, dass die Fachleute von Scholderer vermehrt im Zwei-Schicht-Betrieb IT-Servicekataloge erstellen. Sie dienen dazu, die verschiedenen von der internen oder einer externen IT erbrachten Leistungen zu definieren. „Viele Unternehmen haben keine klare Aufgabenbeschreibung und oft auch keine klare Kostenregelung für die IT“, sagt Scholderer.

Insbesondere wenn mehrere IT-Abteilungen und IT-Dienstleister für ein Unternehmen arbeiten, sei eine klare Leistungs- und Kostenbeschreibung unerlässlich. „Die Betriebe nutzen in der aktuellen Corona-Phase unser Remote-Angebot und stellen ihre IT komplett Service-orientiert auf, damit sie nach der Krise gestärkt am Markt auftreten können“, gibt Robert Scholderer die Sichtweise vieler Auftraggeber wieder.

Zu den Unternehmen, deren IT-Services Scholderer aktuell definiert, zählen national und international tätige Industriebetriebe aus dem Maschinen- und Anlagenbau, Banken und Dienstleister mit einem Umsatz von insgesamt mehr als zehn Milliarden Euro. Sie unterscheiden sich darin, wie IT-Service erbracht wird. Bei einigen Unternehmen umfasst eine IT-Abteilung alle Leistungen, in anderen Betrieben sind die Leistungen differenziert und werden zum Teil von internen und externen Stellen realisiert. Viele Firmen fehlt jedoch ein Servicekatalog, der die Leistungen beschreibt. Auch eine für alle Beteiligten gültige IT-Standardsprache wie ITSL haben längst nicht alle Unternehmen.

Corona-Krise: Kunden können sich jetzt serviceorientiert aufstellen

„Unsere Kunden nutzen das entstehende Vakuum aufgrund der Corona-Krise, um diese Arbeiten nachzuholen und sich serviceorientiert aufzustellen“, so Robert Scholderer weiter. „Die frei werdenden Kapazitäten der im Homeoffice arbeitenden Mitarbeiter werden verwendet, um das Thema Servicekatalog voranzutreiben.“ So gesehen habe die Corona-Krise mit der vielerorts angeordneten Homeoffice-Arbeit für Betriebe auch etwas Positives. „Dadurch, dass wir ausschließlich über Online-Plattformen wie Teams arbeiten, können unsere Kunden ihre Erfolge verfolgen, damit sie entsprechend ready2service auf dem Markt sind, wenn Corona unter Kontrolle ist.“

Lesen Sie auch: Coronavirus und Homeoffice – neue Chancen für Unternehmen

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