29.06.2015 – Kategorie: IT, Technik

CloudFlow: zweiter Open Call öffnet am 30. Juni 2015

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Der zweite „Open Call for Experiments“ wird in einem von der EU geförderten Cloud-Computing Projekt ausgeschrieben, die Einreichungsfrist ist der 30. September 2015. „CloudFLow – Computational Cloud Services and workflows for agile engineering“ richtet sich auch wieder an kleine und mittlere Unternehmen. Der „Open Call for Experiments“ öffnet am 30. Juni 2015.

Der zweite „Open Call for Experiments“ wird in einem von der EU geförderten Cloud-Computing Projekt ausgeschrieben, die Einreichungsfrist ist der 30. September 2015. „CloudFLow – Computational Cloud Services and workflows for agile engineering“ richtet sich auch wieder an kleine und mittlere Unternehmen. Der  „Open Call for Experiments“ öffnet am 30. Juni 2015.

KMUs können sich bewerben, um für ein von ihnen definiertes Experiment aus dem Bereich CAD, CFD, CAM, PLM oder CAE eine Finanzierung zu erhalten. Das Experiment soll in der von dem Projekt zur Verfügung gestellten Cloud-Infrastruktur durchgeführt werden. Auch der zweite „Open Call“ wird europaweit veröffentlicht, externe Reviewer übernehmen die Begutachtung der eingereichten Proposals. Die maximale Fördersumme pro Experiment beträgt 100.000 Euro.

Das integrierte EU-Projekt (IP) “CloudFlow – Computational Cloud Services and Workflows for Agile Engineering” wird im Rahmen der EU-Forschungsinitiative „Factories of the Future“ als eines von sieben cloud-basierten Projekten gefördert. Begleitet wird das Projekt während der gesamten Laufzeit von der Initiative „ICT  Innovation for Manufacturing SMEs (I4MS)“, die ebenfalls von der EU gefördert wird.

Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Konsortium

Im Konsortium vertreten sind die Software-Anbieter Missler (CAD/CAM), Numeca (Strömungssimulation), Jotne (PLM) und ITI (Systemsimulation). Um Business-Modeling und IT-Sicherheit kümmert sich der Partner Carsa. Arctur stellt die HPC-Infrastruktur bereit. Aus der Forschung sind die beiden Fraunhofer-Institute IGD und das IIS mit seiner Außenstelle EAS vertreten, wobei das IGD die Gesamtkoordination verantwortet. Außerdem gehören die skandinavische Forschungsgesellschaft SINTEF (Skandinavias Største Uavhengige Forskningskonsern), das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und die University of Nottingham zu dem Konsortium.

Ziel ist, mittels Cloud-Technologie klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) aus dem Fertigungsbereich neue Möglichkeiten zu eröffnen, Spezialsoftware (z.B. Simulationssoftware) über das Internet mittels der CloudFlow-Plattform nutzen zu können, anstatt die Software auf den lokalen Rechnern zu installieren und zu lizenzieren. In Kombination mit neuen Lizenzmodellen soll die Nutzung für diese Unternehmen auch erschwinglicher werden.

CloudFlow-Plattform unterstützt kostengünstigere Produktentwicklung

Die CloudFlow-Plattform stellt Ingenieuren Software unterschiedlicher Anbieter zur Verfügung. Die KMU profitieren von der offenen Plattform, indem sie ihre Produkte darauf kostengünstiger und ohne große Investitionen entwerfen und simulieren können sollen. Dazu stehen Server mit sehr hohen Rechenleistungen (High Perfomance Computing – HPC) zur Lösung komplexer Probleme bereit. Beispielhaft für die Anwendungsgebiete (CAD, CAM, CFD, PLM, Systemsimulation, Quality Assurance) führt das CloudFlow-Konsortium Experimente durch, die untersuchen und sicherstellen sollen, dass die Plattform und ihre Services größtmöglichen Nutzen auf Anbieter- und Kundenseite darstellen. Dabei werden auch Geschäftsmodelle betrachtet wie Pay-per-Use.

Als Endanwender evaluiert die Firma Stellba Hydro GmbH & Co. KG, die Turbinen für Wasserkraftwerke überarbeitet und herstellt, die Cloud-basierten Lösungen auf ihre Praxistauglichkeit. Das Unternehmen möchte zukünftig Cloud-Technologien in der Konstruktion, Simulation, Datenverwaltung und in der Qualitätskontrolle der Fertigung einsetzen und erhält durch CloudFlow die Gelegenheit, diese mitzugestalten und Erfahrungen sammeln zu können.

CloudFlow möchte neue Anwendungsexperimente initiieren und hat zu diesem Zweck einen öffentlichen Wettbewerb ausgeschrieben. Darauf können sich kleine und mittelständische Unternehmen mit neuen, innovativen Experimenten aus den Bereichen der Entwicklung und Fertigung mechatronischer oder cyber-physischer Systeme bewerben. Angesprochen sind Software-Anbieter ebenso wie deren Nutzer und Anbieter von Cloud-Hardware. (sg)


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