11.09.2018 – Kategorie: Fertigung, IT

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BIFOCAlps – Boosting Innovation in Factory of the future Value Chain in the Alps

Quelle: pixabay.com

Das Projekt BIFOCAlps zielt darauf ab, Unternehmen im Alpenraum durch Entwicklung nachhaltiger, leistungsfähiger Innovationssysteme, Förderung von Synergien und Zusammenarbeit sowie durch Weiterentwicklung der Wertschöpfungskette zu stärken.

BIFOCAlps ist ein von der Europäischen Union gefördertes Projekt mit dem Ziel, das Innovationspotenzial der Unternehmen im Alpenraum zu verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Länderübergreifend soll die Zusammenarbeit gefördert werden, um alle Akteure des Innovationssystems zusammenzubringen. Das Projekt wird mit elf Partnern aus fünf Ländern

(Aut, Deu, Ita, Fra und Slo) durchgeführt. Der Hauptfokus des Projekts liegt auf produzierenden Unternehmen, die durch den Einsatz neuer Technologien zur Factory of the Future (FoF) werden sollen.

Projektergebnisse
  • Eine Karte, die länderübergreifend die existierenden Best Practice Beispiele, die eingesetzten Technologien und die Kompetenzen der einzelnen Regionen aufzeigt.
  • Nachhaltige Unterstützung auf dem Weg zur Factory of the Future durch Innovation und Wissenstransfer zwischen den Unternehmen, akademischen Einrichtungen und politischen Entscheidungsträgern.
  • Strategische Leitlinien zur Sensibilisierung der politischen Entscheidungsträger, um die produzierende Industrie auf dem Weg zur Factory of the Future zu unterstützen.
Herausforderung und Lösungen

Aufgrund der Globalisierung schaffen es viele kleine und mittelständische Unternehmen des Produktionssektors nicht, kompetitiv auf dem globalen Markt aufzutreten. Deswegen muss spezifisches Know-how gezielt aufgebaut, verbessert und auch gelehrt werden. Ziel des Aufbaus von regionalumfassenden qualitativen Studien, die im Lauf des Projekts durchgeführt wurden, war die Erfassung und Ausprägung von Erfolgsfaktoren für eine smarte Fabrik der Zukunft. Auf diesen Ergebnissen aufbauend, wurden strategische Leitlinien zur Sensibilisierung der politischen Entscheidungsträger, Handlungsoptionen und Empfehlungen abgeleitet.

Die Analyse dieser Initiativen ergab eine Reihe kritischer Erkenntnisse. Eine der entscheidenden Herausforderungen im Zusammenhang mit Industrie 4.0 und FoF betrifft derzeit das Human Ressource Management (HRM). Die meisten Programme befassen sich mit den technologischen Anforderungen (z.B. Wireless Communication, Automatisierung, IKT-Sicherheit, Netzwerkinfrastruktur, künstliche Intelligenz, Sensoren usw.), aber ebenso wichtig sind organisatorische Anforderungen (z.B. Risikomanagement, Prozess-, Produktions- und Qualitätsmanagement, Schulungssysteme usw.) sowie Know-how-Anforderungen (z.B. Kompetenzen zur FoF, Netzwerkfähigkeit, Verständnis einer neuen Transformation usw.). Es handelt sich also um eine gewinnbringende Zusammenarbeit mit dem Bildungssystem, wobei eine zusätzliche, gut vorbereitete und zielgerichtete Schulung der Mitarbeiter unerlässlich ist.

Darüber hinaus stellen Hochschulprogramme eine entscheidende Quelle für eine zweckmäßige, angemessene Ausbildung da. Daher sollten die Universitäten flexibler sein und auf die Bedürfnisse der Industrie reagieren können.

In diesem Sinne haben die Partner durch die im Rahmen von BIFOCAlps organisierten Workshops versucht, die Zusammenarbeit zwischen Ausbildung und Industrie zu intensivieren und verstärken.

Abschlusskonferenz

Die Ergebnisse dieses auf zweieinhalb Jahre ausgelegten Forschungsprojektes und deren praktische Anwendung werden am 18. September 2018 an der FH Vorarlberg vorgestellt. Die Abschlusskonferenz soll den Teilnehmern die Gelegenheit zum Austausch bieten, aber auch interessierte Unternehmen können sich bei dieser Gelegenheit informieren. Im Laufe der Konferenz werden die Partner ihre Verpflichtung bekräftigen, die Ziele des Projekts weiterzuverfolgen und die Kontinuität der erzielten Ergebnisse zu gewährleisten.

Für weitere Informationen wenden Sie sich an:

Frau Martina Agosti
Italienische Handelskammer München-Stuttgart
Tel.: +49-89-961661-72
[email protected]

 


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