Bereitschaft zu Energiesparinvestitionen deutlich gestiegen

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Das Interesse der Fertigungsunternehmen an einer energieschonenden Produktion ist in den letzten sechs Monaten sprunghaft gestiegen. Nach einer Vergleichsstudie der FELTEN Group, Softwarehaus für Lösungen im Produktionsmanagement, haben sowohl die konzeptionellen Planungen als auch die konkreten Investitionsabsichten deutlich zugenommen. Die Erhebungen wurden im April und Oktober dieses Jahres unter mehreren Hundert Fertigungsunternehmen durchgeführt.


„Vermutlich durch die politische und gesellschaftliche Diskussion zur Energiewende beeinflusst, aber durch die kontinuierlich steigenden Energiepreise motiviert, rückt das Thema Green Production immer stärker in den Vordergrund der strategischen Planungen“, urteilt Werner Felten, Geschäftsführer des Softwarehauses. Dass aber innerhalb nur weniger Monate eine schon im Frühjahr 2011 deutlich erkennbare Fokussierung auf das Energiemanagement bei drei Viertel der Unternehmen auf der Tagesordnung steht, hat auch ihn überrascht. „Offenbar wurde allerorts die abwartende Haltung aufgegeben und gehen die Unternehmen hier nun in die Offensive“, erklärt er die sehr dynamische Veränderung in den letzten Monaten. Dies entspreche auch den aktuellen Erfahrungen der FELTEN Group im Markt. „Mit dem Thema Energiedatenmanagement öffnen wir derzeit überall die Türen, auch wenn die eigentliche Investitionswelle noch bevor steht, weil sich viele Firmen erst mitten in den konzeptionellen Planungen befinden.“


Der Vergleichsstudie zufolge hat Green Production inzwischen bei 42 Prozent der befragten Fertigungsunternehmen eine hohe Priorität, sechs Monate vorher waren es noch ein Drittel weniger. Gleichzeitig ist die Zahl der Firmen, die bereits konkrete Investitionstermine für Lösungen im Energiemanagement definiert haben, deutlich angewachsen: Waren es im Frühjahr 2011 erst 22 Prozent, die allein im kommenden Jahr diesbezügliche Investitionen auf der Agenda stehen haben, so ist dieser Anteil seit dem auf 38 Prozent gestiegen. Umgekehrt sank die Quote der Unternehmen, die noch über keinerlei terminliche Planungen verfügen, von 33 auf 15 Prozent.


Dass diese Investitionsvorhaben keine reinen Absichtserklärungen darstellen, leitet sich aus der Frage ab, ob bereits die notwendigen konzeptionellen Planungen für Green Production bestehen. Sie liegen in jedem fünften Fall bereits detailliert vor, sechs Monate zuvor war dies erst bei 14 Prozent der Fall. Ähnlich stark stieg im gleichen Zeitraum die Quote der Unternehmen (von 13 auf 23 Prozent), die aktuell mit der Konzeptentwicklung beschäftigt sind. Parallel dazu gibt es immer weniger Firmen, die derzeit noch über keinerlei Terminierung für eine Konzeptionierung verfügen.


„Zu den Kernproblemen eines Energiemanagements gehört, die Voraussetzungen für eine systematische Analyse der Energiedaten zu schaffen“, skizziert Felten die Anforderung. „Erst mit diesen analytischen Instrumenten wird es möglich sein, die gesamten Energieverbraucher detailliert zu bewerten und als Konsequenz ein systematisches Maßnahmenmanagement für kontinuierliche Optimierung aufzubauen.“ Diesem Anspruch werden Softwarelösungen wie „PILOT green“ der FELTEN Group gerecht. Sie schaffen die Grundlage für ein zertifizierbares Energiemanagement, das energieintensive Produktionsunternehmen benötigen, um neben einer nachhaltigen Reduzierung der Energiekosten zusätzlich in den Genuss steuerlicher Vorteile zu kommen.

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