22.09.2016 – Kategorie: Fertigung, Management

Azubi-Projekt: Maschine für Menschen mit Einschränkung

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Hohen Einsatz für die Inklusion zeigten vier Azubis der Firma Hiwin in Offenburg: Auf Anregung des Sonderschulpädagogen der Oberlinschule der Diakonie Kork (bei Kehl) planten und bauten sie eine behindertengerechte Maschine zur Kerzenherstellung.

Hohen Einsatz für die Inklusion zeigten vier Azubis der Firma Hiwin in Offenburg: Auf Anregung des Sonderschulpädagogen der Oberlinschule der Diakonie Kork (bei Kehl) planten und bauten sie eine behindertengerechte Maschine zur Kerzenherstellung.

Die Position des Notaus-Schalters zeigt gleich: Die Kerzenziehmaschine von Lea Feißt, Marvin Kron, Rene Ritter und Sajeevan Sachithananthan lässt sich auch von Menschen mit besonderen Einschränkungen einwandfrei handhaben. Das von den Hiwin-Azubis ausgeklügelte Maschinenkonzept schließt Fehler bei der Bedienung aus. Verbrennungen durch heißes Wachs sind konstruktiv ausgeschlossen.

Die Kerzenziehmaschine erleichtert die Schulung Behinderter für eine eigenständige Teilnahme am Arbeitsleben: Sechs dicke Stumpenkerzen können körperlich oder geistig beeinträchtigte Menschen pro Stunde an dieser rollbaren Maschine mit Automatikbetrieb fertigen.

Hiwin spendete die fertige Maschine im Wert von 10.000 Euro an die Diakonie Kork und kündigte weitere derartige Azubi-Projekte an: Dieses Beispiel für gelungene Inklusion sollte Schule machen.


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