Automatica 2018: ​Rekorde geknackt

Die Automatica 2018 (19. bis 22. Juni in München) hat neue Rekorde aufgestellt: mit mehr als 46.000 Besuchern und 890 Ausstellern wächst die Messe um 7 Prozent. Die wichtigsten Trends.

Auch wenn die nackten Zahlen alleine schon beeindruckend sind, war es eher die Technik, die beeindruckte: Allen voran die Mensch-Roboter-Kollaboration, die digitale Transformation in der Fertigung und die Servicerobotik. Dabei bereicherten neue Namen, Produkte und Konzepte das Messeportfolio. Im Rahmen der IT2Industry haben sich 64 Firmen aus dem IT-Umfeld beispielsweise in Fachvorträgen und Demonstrationen präsentiert.

Kooperation und Konnektivität

Nicht nur die Kommunikation und Kollaboration zwischen Mensch und Maschine liegt im Trend, auch die Maschinen sollen sich künftig untereinander besser verstehen. Entscheidend hierfür ist die Standardisierung von Kommunikationsschnittstellen. Wie wichtig die Kooperation zwischen Branchenteilnehmern ist, hat der OPC UA Demonstrator des Fachverbandes VDMA Robotik + Automation gezeigt, an dem 31 Firmen beteiligt sind.

Auch die kollaborative Robotik erobert den Markt in rasantem Tempo und eröffnet neue Automatisierungsmöglichkeiten in Anwendungen wie der Montage oder in feinfühligen Anwendungen wie dem Polieren von Oberflächen. Vom Sensor über den Cobot bis hin zur kompletten Anlage: Die direkte Interaktion zwischen Mensch und Maschine setzt sich in seinen verschiedenen Fassetten immer mehr durch.

Der Mensch und die Arbeit

Die Frage über die Messe hinweg: Wie werden Menschen in Zukunft arbeiten? Mit der Sonderschau „Der Mensch in der Smart Factory“ machte der Fachverband VDMA Robotik + Automation die Arbeitswelt 4.0 greifbar: Digitale Assistenzsysteme als Unterstützer in der Handmontage, Augmented Reality, Gestensteuerung, Exoskelette und Wearables, die die Interaktion zwischen Mensch und Maschine vereinfachen. So stellen sich die Macher die neue Welt vor.

Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz (KI) gilt als der nächste große Technologiesprung. Mit zahlreichen Vorträgen zu diesem Thema hat die Automatica Fachwissen etwa über KI-basierte Datenanalysen vermittelt. Diese können der Industrie einen enormen Wachstumsschub bescheren. Der interdisziplinäre Dialog ist hier entscheidend. Um die Potentiale erfolgreich zu nutzen, müssen Automatisierungs- und IT-Anbieter gemeinsam mit KI-Experten in Zukunft wesentlich enger zusammenarbeiten.

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