Additive Fertigung im Produktionsmaßstab: Stratasys und DyeMansion kündigen Partnerschaft an

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Stratasys und DyeMansion entwickeln derzeit eine Referenzarchitektur für die additive Fertigung im Produktionsmaßstab. Diese basiert auf der neuen H-Series-Production-Platform von Stratasys in Kombination mit der DyeMansion Print-to-Product-Post-Processing-Plattform. Ziel ist ein integriertes Angebot vom Druck bis zur Nachbearbeitung.
Additive Fertigung

Quelle: DyeMansion

Die beiden Anbieter wollen damit einen Prozess skizzieren, in dem Bauteile in Serie additiv, in gleichbleibend hoher Qualität und zu konkurrenzfähigen Preisen gegenüber traditionellen Verfahren, gefertigt werden.

Additive Fertigung von Endbauteilen

Ende April hat Stratasys den Stratasys H350 3D-Drucker vorgestellt, ein Pulverbett-System, das speziell für die additive Fertigung von Endbauteilen entwickelt wurde. Der neue Drucker basiert auf der SAF-Technologie und wurde entwickelt, um Herstellern Produktionskonsistenz, wettbewerbsfähige und vorhersehbare Stückkosten sowie eine vollständige Produktionskontrolle für Volumen von Tausenden von Teilen zu bieten. Stratasys empfiehlt die DyeMansion-Produkte für die Nachbearbeitung, nachdem diese mit dem H350-Drucker und seinem ursprünglichen PA11-Polymermaterial evaluiert wurde.

Print-to-Product-Workflow für zahlreiche Anwendungen

Der DyeMansion Print-to-Product Workflow ergänzt den H350-Drucker um eine industrielle Lösung für das Entpulvern, Oberflächenbehandlung und das Einfärben von Teilen. Abhängig von den Anforderungen der Endanwendung können Kunden zwischen zwei verschiedenen Oberflächen wählen: eine ästhetische seidenmatte Oberfläche, die eine homogene, kratzfeste Oberfläche liefert, oder eine eher funktionale Oberfläche, die vollständig versiegelt und abwaschbar ist. Der Print-to-Product-Workflow ermöglicht zahlreiche Anwendungen wie Brillen, Automobil Interior oder Ersatzteile sowie medizinische Geräte und Orthesen.

Die Referenzarchitektur skizziert einen Prozess für den Einsatz der additiven Fertigung zur Massenproduktion von 3D-gedruckten Endverbraucherteilen mit gleichbleibend hoher Qualität und zu konkurrenzfähigen Preisen gegenüber traditionellen Fertigungsverfahren. Bild: DyeMansion

„Gemeinsam mit DyeMansion bieten wir unseren Kunden einen umfassenden, bewährten additiven Fertigungsprozess, der auf unseren H350 3D-Drucker zugeschnitten ist. Dies ermöglicht unseren Kunden den einfachen Übergang vom Pulver zu konsistenten, qualitativ hochwertigen Fertigteilen im großen Maßstab. Die Zusammenarbeit wird dazu beitragen, die Einführung der SAF-Technologie für die Produktion von Endbauteilen zu beschleunigen“, sagte Patrick Carey, Senior Vice President, Americas Products and Solutions, Stratasys.

Vom Druck bis zur Nachbearbeitung

Die Zusammenarbeit von Stratasys und DyeMansion hat es den Unternehmen ermöglicht, ihr gegenseitiges Fachwissen und ihre Branchenkenntnisse zu kombinieren, um nicht nur die Referenzarchitektur zu schaffen, sondern auch eine nachhaltige Lösung für das Entpulvern, chemisches Glätten und Färben zu entwickeln. Hersteller können nun ihre Teile vom Druck bis zur Nachbearbeitung durch ein integriertes Angebot abdecken.

Um die Referenzarchitektur weiter zu ergänzen, arbeiten die Unternehmen an einer gemeinsamen Go-to-Market-Strategie, die den Kunden Lösungen für verschiedene Anwendungen bieten wird. Gemeinsam planen sie, die Referenzarchitektur mit Lösungen für verschiedene Anwendungen weiterzuentwickeln. Die Prozesskette wird kontinuierlich mit neuer Spitzentechnologie von beiden Unternehmen aktualisiert und noch in diesem Jahr bei Stratasys Direct vor Ort installiert. Nach erfolgreicher Installation wird das Fabrikkonzept für Interessenten in Form von Werksführungen oder Workshops vor Ort zugänglich sein.

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