Activ Pro Con-Umfrage zu ERP-Trends im Maschinenbau: Bedarf an externer Unterstützung nimmt zu

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Das ERP-Beratungsunternehmen Activ Pro Con veröffentlicht erste Zwischenergebnisse aus der Befragung zur Studie „Trends und Potenziale 2011/12 im Maschinen- und Anlagenbau“.


Mehr als 43 Prozent der Teilnehmer setzen bei der Suche und Einführung von ERP-Lösungen auf externe Unterstützung. Weitere 37 Prozent überlegen, externe Berater hinzuziehen. Lediglich 19 Prozent wollen selbst nach geeigneten Lösungen suchen. Beteiligt haben sich an der zielgruppengerechten Studie bislang über hundert Experten aus dem Maschinenbau, vor allem Geschäftsführer und IT-Beauftragte. Ziel der Umfrage ist die Ermittlung der Prioritäten für die ERP-Agenda 2012.


Das gesteigerte Interesse an den Dienstleistungen von Beratungsunternehmen kommt für Anton Klee, Geschäftsführer von Activ Pro Con, nicht überraschend: „Maschinenbauer fokussieren sich derzeit vor allem auf ihre Kernbereiche und greifen bei der Suche nach dem bestmöglichen ERP-System immer mehr auf externes Know-how zurück. Spezialisierte Berater verfügen über größere Marktkenntnisse und finden sich im ERP-Dschungel besser zurecht.“ Bei der Evaluierung eines ERP-Systems sehen die Teilnehmer eine voll integrierte Finanzbuchhaltung als wichtigstes Programm an. Daraus resultierend leiten sich Anforderungen an Business Intelligence und Controlling ab.


CRM und Servicemanagement spielen bei der Entscheidung für oder gegen einen Anbieter eine ähnlich große Rolle. Dagegen werden ERP- und CRM-Services on Demand, als SaaS- oder Cloud-Lösung weniger wichtig bewertet. „Mit dem eher schlechten Abschneiden der Services aus der Wolke war aufgrund der aktuellen Sicherheitsdiskussion zu rechnen,“ erklärt Klee. Verstärktes Interesse besteht wiederum an einer Einbindung von Programmen für Produktdatenmanagement / Product Lifecycle Management (PDM/PLM) und Betriebsdatenerfassung (BDE). Bei der mobilen Integration und der
Verfügbarkeit von Programmen Offline wie Online befürwortet die Mehrheit klar ein CRM.


38 Prozent der Befragten setzen derzeit das ERP-System von SAP ein oder lassen sich von den Walldorfern beliefern. „Kleine Überraschungen sind für uns der zweite Platz von Infor mit zwölf Prozent und der vierte Platz von Microsoft Dynamics NAV/AX mit sieben Prozent. Die steigende Beliebtheit dieser Lösungen lässt sich durch die internationale Ausrichtung, mehrsprachige Dokumentationen sowie die umfassenden Support- und Servicedienstleistungen vor Ort erklären,“ führt Klee aus. Die Ergebnisse der Befragung, die noch bis zum 16. Dezember läuft, erhalten alle Teilnehmer nach dem Ende kostenlos in einer PowerPoint-Präsentation.


Interessierte können an der Umfrage noch bis zum 16. Dezember Einfluss nehmen und sich an der 20-minütigen Umfrage unter www.activprocon.de beteiligen.



Bild: activprocon_umfrage.jpg: Mehr als 43 Prozent der Teilnehmer setzen bei der Suche und Einführung von ERP-Lösungen auf externe Unterstützung.

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