Arbeitssicherheit: VDMA übernimmt Vorsitz in Beratungsgremium der Bundesregierung

Zum Jahreswechsel hat Naemi Denz, Leiterin der Abteilung Technik und Umwelt sowie Mitglied der Hauptgeschäftsführung im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), den Vorsitz des Ausschusses für Betriebssicherheit (ABS) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales übernommen.

Der Ausschuss für Betriebssicherheit ist für Arbeitgeber und Arbeitnehmer eines der zentralen Beratungsgremien der Bundesregierung und in dieser Position kommt einiges auf den ABS zu: Neben der Anpassung des schon bestehenden Regelwerks – der Technischen Regeln für Betriebssicherheit – an die neue Verordnung, stehen neue Herausforderungen wie altersgerechtes Arbeiten, psychische Belastungen oder die Auswirkungen von Industrie 4.0 auf dem Programm.

„Die Arbeitssicherheit wird in Unternehmen groß geschrieben, sie ist jedoch in der Praxis nicht immer einfach. Die seit Juni 2015 geltende neue Betriebssicherheitsverordnung regelt eben nicht nur Paternoster, sondern auch den Schutz von Beschäftigten beim Umgang mit Arbeitsmitteln. In Deutschland ist eine Vielzahl unterschiedlichster Arbeitsmittel in Betrieb. Das können Akkuschrauber sein, aber auch komplexe Fertigungslinien in der Automobil-Industrie. Damit Arbeitnehmer den verdienten Feierabend verletzungsfrei genießen können, formuliert der ABS Regularien für die Arbeitssicherheit", erklärt Naemi Denz, Vorsitzende des ABS. Dabei spielten technische Regeln zur sicheren Verwendung von Arbeitsmitteln eine zentrale Rolle.

„Arbeitssicherheit geht jeden etwas an. Damit das hohe Arbeitssicherheitsniveau in Deutschland gehalten werden kann, brauchen die Betroffenen vor allem ein verständliches und praxisnahes Regelwerk. Hier ist aus meiner Sicht noch Luft nach oben", erläutert Denz.

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